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Jahresabschluss an der US-Westküste

Los Angeles Auto Show 2018

Freitag, 23. Nov. 2018

Die Los Angeles Auto Show lockt auch dieses Jahr wieder an die Westküste der USA, viele Autohersteller haben Premieren im Gepäck, besonders bei den Sport- und Geländewagen gibt es Interessantes zu sehen.

Mit der LA Auto Show gibt es zum Jahresabschluss in den USA nochmal eine große Automesse. 2018 findet sie vom 28. November bis zum 9. Dezember statt, öffentlich zugänglich sind die Messe-Hallen nach den beiden Pressetagen dann für jedermann am 30. November.

Porsche zeigt in LA den neuen 992
Porsche zeigt in LA den neuen 992Foto: Porsche

Deutsche Hersteller treten in Los Angeles massiv auf

Audi zeigt an der Westküste wohl den neuen S7, der sich optisch recht zurückhaltend geben dürfte. Unter der Haube erwarten wir den 2,9 Liter großen V6, der auch im RS 5 zum Einsatz kommt und dort 331 kW/450 PS leistet. BMW bringt neben dem bereits gezeigten 8er-Cabrio mit Stoffverdeck auch das Luxus-SUV X7 mit nach LA. Zusätzlich zur gigantischen Niere fällt der X7 besonders durch seine Länge von deutlich über fünf Meter auf. Außerdem zeigen die Münchner das aktuelle Topmodell der neuen 3er-Baureihe, den M340i xDrive mit 275 kW/374 PS, der im Juli 2019 auf den Markt kommen soll. Bei Mercedes ist mit der zweiten Generation des GLS zu rechnen, der sich vor allem im Innenraum dem neuesten Stand des Infotainments mit großem Widescreen-Display anpassen wird und weiterhin bis zu sieben Personen transportieren kann. VW könnte den I.D. Buzz zeigen, der auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover seine Premiere feierte. Der Elektro-Bulli hat ein Solardach, drei Vordersitze und eine dritte Sitzreihe.

BMW bringt den X7 an die Westküste
BMW bringt den X7 an die WestküsteFoto: BMW

Porsche 992

Die für Sportwagen-Fans wohl interessanteste Premiere dürfte die neue Generation des Porsche 911 werden, der auf die interne Bezeichnung 992 hören wird. Dieser bleibt seinen Prinzipien treu, wird allerdings erneut etwas wachsen. Ein durchgehendes Leuchtenband am Heck sowie das aus den Modellen Panamera, Cayenne und Macan bekannte Infotainment-System mit großem Bildschirm waren bereits bei den Erlkönigen zu sehen. Auch eine Hybridisierung ist nicht völlig ausgeschlossen.

Toyota zeigt die Limousine des Corolla
Toyota zeigt die Limousine des CorollaFoto: Toyota

Jeep, Mazda, Toyota und Hyundai

Aber auch die asiatischen und einheimischen Hersteller bringen einige Neuheiten mit nach Los Angeles. Kaum ein Auto könnte dabei amerikanischer sein als der Jeep Gladiator, eine Pick-up-Variante des neuen Wrangler, nur in den USA erhältlich sein und von einem V6-Motor angetrieben wird. Toyota zeigt neben der Limousinen-Version des neuen Corolla zwei von der Sportabteilung TRD veredelte Modelle: den Avalon und den Camry mit Bodykit und strafferem Fahrwerk. Bei Kia gibt es den neuen Soul zu sehen, der auf dem Hyundai Kona basiert und auch dessen Elektro-Plattform übernehmen dürfte. Hyundai wiederum wird das siebensitzige SUV Palisade auf der Messe präsentieren. Eine echte Weltneuheit hat auch Mazda im Gepäck, die den neuen Mazda3 präsentieren, der erstmals mit einem selbstzündenden Benziner kommen wird.

Mazda hat den neuen Mazda3 in Los Angeles dabei
Mazda hat den neuen Mazda3 in Los Angeles dabeiFoto: Mazda

Zusätzlich zu dem normalen Messeprogramm der Autohersteller wird die LA Auto Show auch eine Technik-Konferenz abhalten, in der ein Blick auf die Zukunft der Automobilindustrie geworfen werden soll. Außerdem gibt es die „Galpin’s Hall of Customs“, wo besonders außergewöhnlich modifizierte Fahrzeuge zu sehen sind. Abgerundet wird das Angebot von einer „Aftermarket“-Halle, wo weitere Tuner ihre Produkte zeigen.

Die Hallen sind täglich von zehn bis 21 Uhr geöffnet, Freitag bis Sonntag sogar von neun bis 22 Uhr. Tickets gibt es entweder vor Ort oder online. Kinder bis zehn Jahre zahlen fünf Euro Eintritt, für Senioren ab 65 Jahre verlangen die Ausrichter einen Preis von zehn Euro. Für alle anderen kostet das Tagesticket dann 15 Euro am Wochenende und unter der Woche zwölf Euro. Das Gelände am LA Convention Center ist am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.  

Max Friedhoff/SP-X