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Tipps für den Fahrzeugerhalt

Montag, 19. Nov. 2018

Auch wenn ein Neuwagen eigentlich nur wenig Reparaturaufwand bedeutet, so gibt es dennoch Grundlegendes zu tun rund um den neuen Wagen, dieser soll nämlich im Idealfall möglichst lange seinen Glanz erhalten und dem Besitzer Freude machen. Um das umzusetzen, braucht es nicht viel.

Klar Schiff machen, macht auch im Neuwagen Sinn!

Im Handumdrehen ist der schicke Neuwagen zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand geworden. Schade eigentlich, wenn das bedeutet, dass der Kofferraum zur Sammelstelle von vielerlei wird, was noch dazu den Benzinverbrauch in die Höhe schraubt. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, regelmäßig klar Schiff zu machen. Und das heißt: Kofferraum ausmisten. Rücksitzbank entrümpeln. Seitenfächer im Auto räumen. Die gute Nachricht lautet: Um diesen ersten, sinnvollen Schritt zu gehen, ist gar kein Special-Equipment nötig.

Wer sein Fahrzeug regelmäßig pflegt, hat nicht nur mehr Freude, sondern erhält auch den Wert des Neuwagens
Wer sein Fahrzeug regelmäßig pflegt, hat nicht nur mehr Freude, sondern erhält auch den Wert des NeuwagensFoto: pixabay.com © autowelt_2014 (CC0 Public Domain)

Wer regelmäßig ausmistet, sollte diese Form der Fahrzeugpflege idealerweise gleich mit einer Innenraumreinigung verquicken und das geht so:

- Teppiche entfernen. Saugen. Das ist bei der Waschstraße möglich, wenn regelmäßig Geld für den Staubsauger eingeworfen wird. Alternativ kann das auch zuhause bzw. vor der Garage erfolgen. Tipp: Wer keine speziellen Staubsauger-Aufsätze hat, tut gut daran, die Staubsaugerautomaten von der Waschstraße zu nutzen. Sie sind auf das Aussagen von Fahrzeugen ausgelegt.

- Staubwischen im Cockpit. Das Cockpit eines Autos ist ebenso staubanfällig wie etwa Elektrogeräte zuhause. Um dem Staub im Auto den Kampf anzusagen, braucht es in der privaten Hobbywerkstatt lediglich einen Cockpit-Reiniger und Putzpapier. Tipp: Putzpapier von Hawotex lässt sich praktisch auf einer Rolle in der Garage drapieren. Dort kann es als Putzpapier zum Staubwischen, zur Fensterreinigung oder zur Kontrolle der Fahrzeugflüssigkeiten dienen.

- Scheiben-Innenreinigung!? Richtig gelesen. Wer regelmäßig durch die Waschstraße fährt, säubert sein Gefährt samt Scheiben zwar von außen. Von innen jedoch werden sie nicht minder schmutzig, auch wenn sich das nicht auf den ersten Blick zeigt. Tipp: Entscheidend ist bei der Scheiben-Reinigung die Wahl des Pflegemittels. Dieses soll streifenfreien Glanz auf die Scheiben zaubern, darf aber die Gummidichtungen keinesfalls angreifen.

- Polster-Reinigung. Natürlich sind Polster per se gut geschützt, wenn sie einen Bezug tragen. Dieser fängt Schmutz ab und schützt den Sitz vor Abnutzungen, die durch bloße Benutzung bereits ganz normal sind. Tipp: Bezüge im Auto sollten regelmäßig in der Waschmaschine landen. Wer keine Bezüge auf den Sitzen hat, darf die bequemen Sitzmöglichkeiten mit Leder- oder Polsterpflege entsprechend pflegen.

Fahrzeugflüssigkeiten regelmäßig zu checken, hält das Fahrzeug gesund

Eigentlich darf ein Neuwagen nicht wirklich verschwenderisch mit den Fahrzeugflüssigkeiten umgehen, aber: Was wenn er es un-eigentlich tut? In der Praxis muss jeder Autohalter sein Fahrzeug einem regelmäßigen Check unterwerfen – um rechtzeitig zu erkennen, dass Fahrzeugflüssigkeiten über die Maßen hinaus gebraucht werden, was ggf. auf einen Defekt hinweisen könnte.

Werkstattpflege beim Neuwagen
Werkstattpflege beim NeuwagenFoto: pixabay.com © orzalaga (CC0 Public Domain)

Was zu prüfen ist, sind diese Fahrzeugflüssigkeiten:

- Motoröl prüfen. Experten raten, regelmäßig den Motorölstand zu prüfen: Ölmessstab ziehen, mit Putzpapier abwischen, zurück in den Motorblock und nochmals herausziehen. Dann reicht ein Blick auf die Kennzeichnung mit Minimum und Maximum, um zu erkennen, ob der Ölstand noch ausreichend ist oder ggf. Öl nachzufüllen ist. Tipp: Via Trichter lässt sich buchstäblich schluckweise Öl nachfüllen. Erst wenn der Motor gelaufen ist, macht eine erneute Messung Sinn.

- Kühlwasser prüfen. Kühlwasser ist – kurz nachdem das Fahrzeug in Betrieb war – brühend heiß. Deswegen darf Kühlwasser auch nur dann überprüft werden, wenn der Motor kalt ist. Tipp: Als Faustregel gilt: Hat der Motor 20 Grad Celsius, sollte das Wasser im Ausgleichsbehälter zwischen der Minimum- oder der Maximum-Markierung liegen. Zudem ist dieser Kühlwasserbehälter in den Wintermonaten entsprechend zu pimpen. Frostschutzmittel ist dann erforderlich.

- Servolenkungsöl, Bremsflüssigkeit und Kupplungsflüssigkeit sind Aufgabe der Werkstatt. Gerade bei diesen drei Spezialflüssigkeiten wird zu einem Check in der Werkstatt geraten bzw. sollte – beim Entdecken eines Mangels – die Werkstatt mit dem Auffüllen betraut werden. Tipp: Wie es um die Kupplungsflüssigkeit bestellt ist, zeigt ein Blick auf den Flüssigkeitsbehälter, der Minimum und Maximum aufweist. Gleiches ist beim Servolenkungsöl der Fall. Auch der Behälter, der die Bremsflüssigkeit beinhaltet, sollte regelmäßig überprüft werden. Ein hoher Verlust an Bremsflüssigkeit kann bedeuten, dass die Bremsbeläge zu erneuern sind.

Das Fahrzeug der Saison anpassen. So geht’s!

Jeder Mensch passt seine Garderobe der Jahreszeit an. Ähnlich sollte es auch mit dem geliebten Fahrzeug passieren. Für den Fahrer heißt das: Im Oktober oder spätestens im November sollte das Auto winterfit gemacht werden. Dabei stehen Frostschutz, Sichtoptimierung, Dichtgummis, Leuchtmittel, Reifen und Batterien im Fokus. Diese ADAC-Tipps verraten die Details.

Nicht minder wichtig ist der Umbau des Winterfahrzeugs auf das Frühlings- bzw. Sommermodell. Dabei geht es vor allem darum, sich des Winterschmutzes zu entledigen, der in Form von Schnee, Eis und Salz langfristig Schaden am Auto anrichten könnte. Auch hier stehen der Umbau der Reifen, die Sichtoptimierung mit Blick auf die Scheibenwischer sowie Leuchtmittel im Fokus. Tipp: Bei jedem Saisonwechsel steht eine umfangreiche Lackpflege an.

Abbildung 1: pixabay.com ©autowelt_2014

Abbildung 2: pixabay.com ©orzalaga