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Konnektivität verbessert

Jeep Renegade überarbeitet

Minimalistische Modellpflege

Freitag, 2. Feb. 2018

Jeep hat den Renegade noch vor dem für Herbst geplanten Facelift in einigen Details überarbeitet. Daher ist das SUV-Modell ab sofort in puncto Konnektivität auf der Höhe der Zeit.

Zum Modelljahr 2018 hat Jeep den Renegade dezent überarbeitet. Unter anderem hält ein neues Multimediasystem Einzug. Außerdem wurden für einige Motor- und Ausstattungsvarianten die Preise gesenkt. Die Basisversion mit 81 kW/110 PS starkem 1,6-Liter-Benziner, Fünfgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb kostet mit glatt 20.000 Euro indes 100 Euro mehr als bisher.

Optisch bleibt der Jeep Renegade vorläufig unverändert. Dafür wurde das SUV-Modell zum Modelljahr 2018 multimedial aufgerüstet
Optisch bleibt der Jeep Renegade vorläufig unverändert. Dafür wurde das SUV-Modell zum Modelljahr 2018 multimedial aufgerüstetFoto: Jeep

Multimediaplattform Uconnect

Wichtigste Innovation ist ein Generationswechsel bei der Multimediaplattform Uconnect. Die jüngste Ausbaustufe erlaubt unter anderem die Spiegelung von Smartphones via Apple Car Play oder Android Auto in den beiden größeren Varianten mit 7- oder 8,4-Zoll-Touchscreen, was unter anderem die Einbindung von Musik-Streaming, Nachrichtendiensten oder Handy-Navigation erlaubt. Letzteres ist allerdings nur für die Versionen mit 7-Zoll-Display interessant, da die Uconnect-Topversion bereits mit Navigationstechnik ausgestattet ist. Als weitere Neuerung hat der Renegade eine modifizierte Mittelkonsole mit mehr Ablagefläche. Dank neuer Farben und neuer Verblendungen für Cockpit und Türen bietet der kleine Jeep zudem mehr Individualisierungsoptionen.

Anders als bei der Basisversion hat Jeep bei den höheren Ausstattungslinien und starken Motorvarianten die Preise gesenkt. So kostet zum Beispiel der Topbenziner mit 125 kW/170 PS, Allradantrieb, Automatik in der Limited-Ausstattung jetzt 30.500 statt 31.500 Euro.

Im kommenden Herbst wird Jeep den Renegade nochmals und tiefgreifender überarbeiten. Wichtigste Maßnahme ist dann der Austausch der betagten Benziner. Der 1,6-Liter mit 81 kW/110 PS sowie der 1,4-Liter mit 102 kW/140 PS oder 125 kW/170 PS werden in Rente geschickt und durch modernere, sparsamere Aggregate ersetzt. Das Dieselangebot, das vier Motoren von 70 kW/95 PS bis zu 125 kW/170 PS umfasst, bleibt dagegen unverändert.

Elfriede Munsch/SP-X