Facebook Pixel

Ratgeber Navigation via App und Navi

Montag, 25. Sep. 2017

  Zuverlässig ans Ziel Eine Welt ohne Navigationsgeräte ist heute nicht mehr vorstellbar. Bereits im Zweiten Weltkrieg navigierten sich Kampfflugzeuge und U-Boote zum Manöver. Knapp 50 Jahre später fanden sie zum ersten Mal ihren Einsatz in einem Auto. Heute hat fast jeder Autofahrer ein tragbares Navigationsgerät oder benutzt ein App, um zielsicher an den Wunschort zu gelangen. Welche Eigenschaften die modernen Modelle mitbringen und worauf es zu achten gilt, klärt dieser Artikel.

Zuverlässig ans Ziel

Eine Welt ohne Navigationsgeräte ist heute nicht mehr vorstellbar.

Bereits im Zweiten Weltkrieg navigierten sich Kampfflugzeuge und U-Boote zum Manöver. Knapp 50 Jahre später fanden sie zum ersten Mal ihren Einsatz in einem Auto. Heute hat fast jeder Autofahrer ein tragbares Navigationsgerät oder benutzt ein App, um zielsicher an den Wunschort zu gelangen. Welche Eigenschaften die modernen Modelle mitbringen und worauf es zu achten gilt, klärt dieser Artikel.

Navigationsgerät oder mobile App? Die Wahl fällt nicht allen leicht
Navigationsgerät oder mobile App? Die Wahl fällt nicht allen leichtFoto: Pixabay.com © DariuszSankowski (CCO)

Navigationsgerät oder mobile App: Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Wer sich über die Anschaffung eines Navigationsgeräts Gedanken macht, wird vor die Wahl gestellt: Lieber ein tragbares Gerät oder eine App auf dem Mobiltelefon? Beide Varianten bieten spezifische Vor- und Nachteile. Wer bereits zu einem Navigationsgerät tendiert, findet bei diesem Navigationsgeräte-Vergleich einige wichtige Vergleichsfaktoren. Für alle, die sich noch unschlüssig sind, stellt der folgende Vergleich eine Stütze dar:

 

Navigationsgerät

App

Anschaffung

Gerät muss zuvor gekauft werden

Die App wird lediglich installiert

Anschaffungskosten

Navigationsgeräte sind in der Regel teuer in der Anschaffung

Apps sind teilweise kostenlos oder für maximal 80 Euro erhältlich

Nutzungskosten

Nach der Anschaffung fallen eventuell Kosten für Updates an

Nach der Installation können Gebühren für Updates, Mobilfunk und Datenroaming anfallen

Funkqualität

Teilweise langsamer, dafür hohe Funkabdeckung

Schnell bei guter Netzabdeckung, Gefahr von „Funklöchern“

Flexibilität

Das Gerät lässt sich an andere verleihen

Die App lässt sich nur auf dem eigenen Mobiltelefon nutzen

Der Vergleich zeigt deutlich, dass sowohl Navigationsgeräte ebenso wie auch Apps ihre Vor- und Nachteile haben. Insgesamt ist die mobile Version günstiger und immer griffbereit. Die Geräte arbeiten dafür zuverlässiger und verursachen keine unbeabsichtigten Kosten, wie es beispielsweise beim Datenroaming passieren kann.

Das müssen moderne Navigationsgeräte können

Die Anforderungen an eine moderne Form der Navigation steigen. Aus diesem Grund setzen die Hersteller von Navigationsgeräten ihr Augenmerk immer mehr auf neue und moderne Funktionen. Manche davon sind besonders nützlich, andere wiederum kommen kaum zum Einsatz wie die diese Zusammenstellung zeigt:

In einigen Fahrzeugmodellen gehört das Navi serienmäßig dazu.
In einigen Fahrzeugmodellen gehört das Navi serienmäßig dazu.Foto: Pixabay.com © MikePhotos (CCO)

  • Staumelder. Sowohl Geräte wie auch Apps sollten heutzutage über einen Staumelder verfügen. Dieser warnt den Autofahrer vor Verkehrsbehinderungen auf der Strecke und schlägt ihm gleich noch eine alternative Route vor.

  • Fahrspurassistent. Der Fahrspurassistent weist den Autofahrer darauf hin, an welche Spur er sich halten soll. Diese Funktion kommt sowohl bei Ausfahrten, Kreuzungen und Verkehrsinseln zum Tragen.

  • Parkassistent. Vor allem in Großstädten ist der Parkassistent eine nützliche und äußerst sinnvolle Funktion. Befindet sich das Ziel in Reichweite, sucht das Gerät nach öffentlichen Parkmöglichkeiten und weist auf diese hin.

  • Routenplanung unter Berücksichtigung der Tageszeit. Moderne Modelle berücksichtigen bei ihrer Routenplanung nicht nur die Strecke und Geschwindigkeitsbegrenzung. Sie orientieren sich zudem an der Tageszeit und rechnen ein erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Stoßzeiten ein.

  • Kostenlose Updates und Karten. Besonders beliebt sind Modelle, bei denen die Updates und bestenfalls sogar ganze Karten kostenlos zur Verfügung stehen. Autofahrer sollten sich vor dem Kauf unbedingt über diese Funktion informieren.

  • MP3 Player und Bildwiedergabe. Das Abspielen von Musik ist bei vielen Modellen schon seit Jahren möglich. Moderne Geräte bieten jedoch zusätzlich die Option, eigene Fotos zu speichern und diese auf dem Display wiederzugeben.

  • Points of Interest. Die POI-Funktion ist nicht nur bei Reisenden gerne gesehen: Über das Menü lassen sich spezielle Orte, die Points of Interest, suchen. Dabei handelt es sich in der Regel um Tankstellen, Apotheken, Einkaufszentren oder Parkhäuser. Manche Modelle bieten zudem die Möglichkeit, ganze Reiseführer zu installieren, welche auf Sehenswürdigkeiten hinweisen.

  • Bewertungsfunktion. Hersteller von Navigationsgeräten entwickeln immer häufiger ihr eigenes Bewertungssystem. Bei bekannten Orten wird der Autofahrer am Ziel gefragt, ob er dies als einen lohnenswerten Stopp empfehlen kann. Mittels eines Punkte- oder Sternesystem wird die Bewertung für andere Autofahrer registriert.

  • Navigation und Fernseher in einem. Moderne Navigationsgeräte verfügen über einen DVB-T-Empfänger, durch den nahezu überall ein analoges Fernsehprogramm auf dem Gerät empfangbar ist.

Vorsichtig bei Radarwarnern!

Das Navi blinkt auf und meldet einen Blitzer in einigen Kilometern. Was für Autofahrer eine praktische und gern genutzte Funktion ist, kann ganz schön teuer werden. Denn von Gesetzes wegen sind Radarmelder verboten und werden mit einer Geldbuße und Punkten in Flensburg bestraft. Geregelt ist dies im §23 Absatz 1b der Straßenverkehrsordnung:

Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen[…]“

------------------------------------------------------

Pixabay.com © DariuszSankowski (CCO)

Pixabay.com © MikePhotos (CCO)