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Lexus LC - Japanische Versuchung

Mittwoch, 23. Aug. 2017

Aggressive Designsprache

Lexus bringt mit dem LC ein GT-Coupé auf den Markt, das gegen den BMW 6er und das S-Klasse-Coupé von Mercedes antreten soll. Auch eine Hybrid-Version wird angeboten.

Der Lexus LC500
Der Lexus LC500Foto: Lexus

Der neue Lexus LC richtet sich an Fans großer Sportcoupés, kann aber auch als umweltfreundlicherer Hybrid geordert werden. Im LC500 stemmt der aus RC F und GS F bekannte V8-Saugmotor 350 kW/477 PS auf die Hinterräder. Zur Kraftübertragung kommt eine Zehngang-Automatik zum Einsatz, in 4,5 Sekunden geht es aus dem Stand auf Tempo 100.

Die Hybrid-Variante LC500h kombiniert einen 3,5 Liter großen V6 mit einem Elektromotor und bietet eine Systemleistung von 263 kW/359 PS. Optisch spricht der LC die typisch aggressive Lexus-Designsprache. Die Linienführung des GT hat sich seit der Vorstellung der ersten Studie 2012 kaum verändert. Mit 4,77 Meter ist der neue Topsportler der Marke zwölf Zentimeter kürzer als ein BMW 6er Coupé und 26 Zentimeter kürzer als das S-Klasse Coupé von Mercedes.

Der Lexus LC500
Der Lexus LC500Foto: Lexus

Vom reinen Aufmerksamkeits-Faktor her kommen die deutschen Fabrikate allerdings auch mit mehr Masse nicht gegen den Japaner an. Die Gestaltung des Innenraums richtet sich – auch wenn Lexus von einem 2+2-Sitzer spricht – voll und ganz an die beiden Vordersitze. Die wichtigsten Instrumente und Eingabegeräte sind auf den Fahrer zugeschnitten, der Begleiter kann es sich in einer bequem ausgestatteten Beifahrer-Höhle bequem machen. Besonders spektakulär sind die freistehenden Türgriffe.

Der neue Lexus LC ist seit April zu Preisen ab 99.200 Euro bestellbar. Bei allen LC-Varianten ist das „Lexus Safety System+“ im Serienumfang enthalten. Das Paket umfasst diverse Sicherheitsassistenten, die von Radar-Systemen und Kameras unterstützt werden. ---------------------------

Max Friedhoff/SP-X