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Mercedes S-Klasse Facelift

Mittwoch, 19. Jul. 2017

Intelligenter und effizienter

Mercedes hat sein Flaggschiff S-Klasse überarbeitet. Dank neuer Motoren wird sie stärker und sparsamer. Außerdem wurden die automatisierten Fahrkünste ausgebaut.

Ab sofort ist die in vielen Details überarbeitet Mercedes S-Klasse in Deutschland bestellbar
Ab sofort ist die in vielen Details überarbeitet Mercedes S-Klasse in Deutschland bestellbarFoto: Mercedes-Benz

Mercedes hat seine S-Klasse umfangreich überarbeitet. Neben neuen Motoren bietet das aufgefrischte Flaggschiff der Stuttgarter viele Verfeinerungen im Detail. Die mindestens 84.639 Euro teure S-Klasse ist ab sofort bestellbar.

Neu ist unter anderem ein Dreiliter-Benziner der im S 450 mit 270 kW/367 PS sowie im S 500 mit 320 kW/435 PS angeboten wird. Das neue Aggregat mit 48-Volt-Bordnetz hat einen integrierten Startergenerator (ISG), der den Riementrieb erübrigt und kurzfristig bis zu 16 kW/22 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment beisteuern kann. Zudem lässt sich per Rekuperation zurückgewinnen, der in einer 0,9-kWh-Lithium-Ionen-Batterie gespeichert wird. Die Sprintzeit des S 500 beträgt nur noch 4,8 Sekunden, der Verbrauch liegt bei 6,6 Liter Benzin und damit 2,5 Liter weniger als bisher.

Ab sofort ist die in vielen Details überarbeitet Mercedes S-Klasse in Deutschland bestellbar
Ab sofort ist die in vielen Details überarbeitet Mercedes S-Klasse in Deutschland bestellbarFoto: Mercedes-Benz

Einen Achtzylinder gibt es weiterhin im S 560. Der ebenfalls neu entwickelte Vierliter-Achtzylinder stemmt 345 kW/469 PS und 700 Newtonmeter auf die Kurbelwelle, was eine Sprintzeit in 4,7 Sekunden erlaubt. Der Spritverbrauch liegt bei 8,2 Liter. Deutlich sparsamer sind die neuen Diesel S 350 d (210 kW/286 PS) und S 400 d (250 kW/340 PS). Letzteren adeln 700 Newtonmeter Drehmoment zum derzeit stärksten Mercedes-Pkw-Diesel, was sich auf dem Papier in einer Sprintzeit von unter fünfeinhalb Sekunden ausdrückt. Der Verbrauch liegt bei 5,2 Litern.

Als neue Funktion bietet das Magic-Body-Control-Fahrwerk einen sogenannten Curve-Modus. Dieser erlaubt es der Limousine, sich sprichwörtlich in die Kurve zu legen, was die Querkräfte auf die Passagiere reduzieren soll. Darüber hinaus bieten die LED-Scheinwerfer ein ultrahelles Fernlicht, das über 650 Meter weit leuchtet. Im Cockpit haben neben einem neuen Lenkrad die beiden aus der E-Klasse bekannten, übergroßen Displays Einzug gehalten. Schließlich hat Mercedes die Assistenzsysteme überarbeitet: So wurde der Abstandstempomat Distronic um eine „Automatik“ erweitert, die das Tempo nicht nur abhängig vom Vordermann regelt, sondern auch Kurven, Kreisverkehre oder Abbiegungen berücksichtigt.

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Michael Gebhardt/SP-X