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Neue Autos unter 20.000 Euro

Montag, 3. Apr. 2017

 - Was Günstiges für den Sommer Die kommenden sechs Monate bringen viele neue Pkw-Modelle für den kleineren Geldbeutel. Und dabei müssen die Autos selbst gar nicht mal so klein sein.

Was Günstiges für den Sommer

Die kommenden sechs Monate bringen viele neue Pkw-Modelle für den kleineren Geldbeutel. Und dabei müssen die Autos selbst gar nicht mal so klein sein.

Der Hyundai i30 Kombi bleibt knapp unter er 20.000-Euro-Grenze
Der Hyundai i30 Kombi bleibt knapp unter er 20.000-Euro-GrenzeFoto: Hyundai

Porsche Panamera Sport Turismo, Renault Alpine, Mercedes-AMG GT Roadster – alles schöne neue Autos, die bis zum Herbst auf dem Markt sind. Aber leider auch ziemlich teuer. Wer beim Neuwagenkauf auf die Kosten schauen muss, wählt lieber eines der Modelle aus dem Budget-Segment. Das muss nicht unbedingt Verzicht bedeuten, wie unser Überblick vom schicken Kleinstwagen bis zum Offroad-Kombi zeigt.

Der Kia Picanto ist kaum größer, aber deutlich geräumiger geworden
Der Kia Picanto ist kaum größer, aber deutlich geräumiger gewordenFoto: Kia

Den Preisbrecher des kommenden Halbjahrs hat Kia mit der Neuauflage des Picanto im Programm: Die Basisofferte für den Kleinstwagen liegt klassentypisch bei 9.990 Euro, die todschicke und umfänglich ausgestattete Top-Version GT-Line kostet 5.000 Euro mehr, lässt dann aber kaum mehr Wünsche offen. Der koreanische Fünftürer ist beim Modellwechsel zwar nicht gewachsen, bietet aber dank längeren Radstands deutlich mehr Platz im Innenraum als zuvor. Auch der Kofferraum wächst auf maximal rund 1.000 Liter. Den bereits aus dem Vorgänger vertrauten Sauger-Aggregaten, einem Dreizylinder mit 49 kW/67 PS und einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 62 kW/84 PS, stellen die Koreaner ab Herbst einen Turbo-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS zur Seite.

Suzuki hat den Swift auf Diät gesetzt
Suzuki hat den Swift auf Diät gesetztFoto: Suzuki

Eine Klasse höher geht der Suzuki Swift in die nächste Runde. Nachdem der Kleinwagen in den letzten beiden Generationen zumindest äußerlich kaum voneinander zu unterscheiden war, tritt die neueste Auflage des Kleinwagens im Mai wieder optisch eigenständiger auf. Vor allem die rundlicher gezeichnete Front unterscheidet ihn von seinen Vorgängern. Innen sitzt es sich nun etwas komfortabler, vor allem die Kopffreiheit hinten hat zugelegt. Der Charakter des Fünftürers hat sich weniger stark geändert: Er bleibt klein, leicht und agil. Für den Antrieb stehen ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 66 kW/90 PS, den es mit Front- und auch Allradantrieb gibt, und ein 82 kW/112 PS starker 1,0-Liter-Dreizylinder mit Turboaufladung zur Wahl. Weil das Gewicht des Kleinwagens um 120 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger gesunken ist, sollten beide Triebwerke leichtes Spiel haben. Die Preise 11.000 Euro starten.

Ford legt den Fiesta neu auf
Ford legt den Fiesta neu aufFoto: Ford

Eine Spur teurer positioniert sich der Ford Fiesta. In der achten Generation positioniert sich der Kölner Kleinwagen-Bestseller deutlich erwachsener, wird bei nahezu unveränderten Abmessungen außen und vor allem innen edler. Im Vergleich mit dem sehr verspielten Cockpit im Vorgänger wirkt die neue Version angenehm klar, aufgeräumt und modern. Dazu kommen mehr Modellvarianten: Neben einer besonders luxuriösen Vignale-Ausgabe gibt es erstmals auch eine Crossover-Linie namens „Active“. Kern des Motorenangebots bleibt Fords Dreizylinder-Benziner. Den 1,0 Liter großen Turbomotor gibt es wieder mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS und 103 kW/140 PS. Die Preise starten bei 13.000 Euro.

Richtig schick für einen Dacia: der Logan MCV Stepway
Richtig schick für einen Dacia: der Logan MCV StepwayFoto: Dacia

Ungewöhnlichster Neuling im unteren Preissegment ist der Dacia Logan MCV Stepway. Die neue Variante des 8.000-Euro-Kombis trägt ein modisches Geländewagen-Kleid und wartet mit fülliger Ausstattung auf. Vom eher schmucklosen Standardmodell setzt sich der Stepway unter anderem durch eine zweifarbige Frontschürze, schwarze Seitenschweller und Radhausverbreiterungen sowie einen angedeuteten Unterfahrschutz am Heck ab. Die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie sorgt für besseres Vorankommen auf schlechten Wegen, Allradantrieb jedoch fehlt. Exakte Preise für den mindestens 66 kW/90 PS starken Crossover-Kombi gibt es noch nicht, rund 12.000 Euro scheinen realistisch.

Der Hyundai i30 Kombi bleibt knapp unter er 20.000-Euro-Grenze
Der Hyundai i30 Kombi bleibt knapp unter er 20.000-Euro-GrenzeFoto: Hyundai

Das größte Auto in der Günstig-Klasse ist der Hyundai i30 Kombi. Die zweite Karosserieversion des koreanischen Kompaktmodells streckt sich auf 4,59 Meter Länge und gefällt mit einer sachlichen Linienführung, dezentem Chromschmuck und einer nach hinten leicht abfallenden Dachlinie. Trotzdem ist im Fond viel Platz - bis zu 1.650 Liter stehen zur Verfügung. Die Antriebspalette besteht aus drei Benzinern mit 74 kW/100 PS bis 103 kW/140 PS, die drei Diesel decken ein Leistungsspektrum von 70 kW/95 PS bis 100 kW/136 PS ab. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 17.500 Euro starten.

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Holger Holzer/SP-X