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Citroën Jumpy / Peugeot Expert

Samstag, 23. Jul. 2016

Von wendig-kurz bis Lastesel-lang Ein Gewerbekunde weiß häufig sehr genau, was er will - ob es um Geld, Praktikabilität oder das maßgeschneiderte Angebot geht. Hier setzt der PSA-Konzern mit seinen beiden baugleichen Modellen Peugeot Expert und Citroen Jumpy an.  

Ein Gewerbekunde weiß häufig sehr genau, was er will - ob es um Geld, Praktikabilität oder das maßgeschneiderte Angebot geht. Hier setzt der PSA-Konzern mit seinen beiden baugleichen Modellen Peugeot Expert (Foto) und Citroen Jumpy an
Ein Gewerbekunde weiß häufig sehr genau, was er will - ob es um Geld, Praktikabilität oder das maßgeschneiderte Angebot geht. Hier setzt der PSA-Konzern mit seinen beiden baugleichen Modellen Peugeot Expert (Foto) und Citroen Jumpy anFoto: Peugeot

Hier setzt der PSA-Konzern mit seinen beiden baugleichen Modellen Peugeot Expert (Foto) und Citroen Jumpy an | Foto: Peugeot

Von wendig-kurz bis Lastesel-lang

Ein Gewerbekunde weiß häufig sehr genau, was er will - ob es um Geld, Praktikabilität oder das maßgeschneiderte Angebot geht. Hier setzt der PSA-Konzern mit seinen beiden baugleichen Modellen Peugeot Expert und Citroen Jumpy an.

Mit der dritten Transporter-Generation Citroën Jumpy und Peugeot Expert verspricht der PSA-Konzern eine Fülle an Fahrerassistenz, Pkw-Fahrkomfort und hohe Nutzwert-Tauglichkeit. Angeboten werden die baugleichen Transporter ab netto 22.990 Euro, das ist günstig, dafür gibt es aber auch nur magere 70 kW/95 PS (Verbrauch: 5,5 l/100 km im gemittelten NEFZ). Die Selbstzünder-Basis ist etwas für Sparfüchse, die für Performance nicht viel übrig haben. Lieferwagen-Hedonisten bekommen den in drei Radstand-Versionen (zwischen 4,60 und 5,30 m Außenlänge) lieferbaren Alleskönner aber auch mit bis zu 132 kW/180 PS und einem NEFZ von immer noch weniger als sechs Litern pro 100 Kilometer, inklusive einer Sechsgang-Wandlerautomatik. Kostenpunkt: 30.550 Euro netto. Innen überrascht die gefällig gestaltete Architektur mit vielen nützlichen Gimmicks, zum Beispiel der „Modu-Trenwand“: Der Beifahrersitz lässt sich im unteren Bereich wegklappen und sorgt mit einer entsprechenden Luke in der Trennwand für eine veritable Laderaumverlängerung. Für einen mit spitzem Bleistift entwickelten Lieferprofi fährt der Expert durchaus angenehm. Das auf der EMP2-Plattform fußende Vehikel federt sanft und gibt somit den passagierfreundlichen Personenwagen. Die Stühle sind eher plan und bieten weder überragenden Sitzkomfort noch üppigen Seitenhalt. Dafür schiebt die 110 kW/150 PS-Variante mit dem ebenso fülligen wie genügsamen Zweiliter-Vierzylinder kräftiger als vermutet. Das manuelle Sechsgang-Getriebe wartet mit einem grifffreundlichen Schalthebel und geschmeidiger Führung auf. Aber auch mit der 90 kW/122 PS-Variante ist man gar nicht so schlecht unterwegs, die Leistung reicht vor allem im Umfeld urbaner Räume völlig aus. Ohnehin passt der mit 4,60 Metern Länge fast schon kompakt anmutende Einsteiger hervorragend in die Stadt – weil man mit ihm weniger Parkplatz-Sorgen hat. Wer unbedingt mehr als 6.000 Liter Ladung mit an Bord nehmen können muss, wird mit dem ausladenden 5,30-Meter-Liner glücklich werden. Richtig Spaß machen beide Transporter, falls das Budget einen beherzten Griff in die Optionenliste zulässt. So hat PSA etwa bei der Navigation endlich umgestellt auf ein solide arbeitendes TomTom-System mit Touchscreen. Darüber hinaus bietet der Hersteller sogar ein Headup-Display, das gegen moderate 730 Euro netto im Paket mit einem aktiven Tempomat sowie Notbrems-Assistent geliefert wird. Allerdings bleibt dieses nur höheren Ausstattungsversionen vorbehalten. Freilich darf der Kunde auch zwischen unzähligen Fenster- und Türenkonfigurationen wählen. Apropos Tür: Das elektrische Schiebeportal öffnet sogar auf Fußbewegung (930 Euro netto im Paket).

Hanne Schweitzer/SP-X