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Mercedes GLC Coupé

Donnerstag, 7. Jul. 2016

Zum Hndler rollt das Mercedes GLC Coup im September, ab 49.980 Euro
Zum Hndler rollt das Mercedes GLC Coup im September, ab 49.980 EuroFoto: Mercedes

Zum Händler rollt das Mercedes GLC Coupé im September, ab 49.980 Euro | Foto: Mercedes

Sportlicher als sein Bruder

Wer einst gedacht hatte, SUV-Coupés seien nur etwas für Abgedrehte, denen ein normaler SUV nicht mehr „cool“ genug daherkommt, irrt. Das Segment boomt und bekommt nun einen weiteren Vertreter.

Was mit dem schrägen GLE bereits ganz gut klappt, sollte eine Nummer kleiner mit dem GLC Coupé bestens funktionieren, ist man sich bei Mercedes sicher. Zum Händler rollt der kompakte Crossover im September, ab 49.980 Euro.


Stolz sind die Stuttgarter Entwickler auf die Eigenständigkeit ihres schrägen Typen. Das gilt nicht nur für die etwas muskulösere Karosserie, sondern auch für das Fahrwerk. Der Fokus lag auf Sportlichkeit und Fahrspaß. Exklusiv für das Coupé kann man entweder Stahlfederung mit Dämpferverstellung oder Luftfederung ordern. Zudem spendierte Mercedes seinem Schützling eine eigene Lenkung, die mit einer Übersetzung von 15:1 – der normale GLC hat 16:1 – äußerst direkt übersetzt ist.


Zum Händler rollt das Mercedes GLC Coupé im September, ab 49.980 Euro
Zum Händler rollt das Mercedes GLC Coupé im September, ab 49.980 EuroFoto: Mercedes

Das spürt der Fahrer schon auf den ersten Kilometern deutlich. Das GLC Coupé reagiert handlich und agil, durchzieht Biegung jeder Art wie auf Schienen und fühlt sich insgesamt kompakter an, als die 4,73 Meter Karosserielänge vielleicht vermuten lassen würden. Das ganze Auto ist sehr harmonisch abgestimmt, rollt extrem leise ab, lässt wenig Windgeräusche nach innen, federt komfortabel selbst auf schlechtem Untergrund und lässt sich gleichzeitig beherzt um die Kurven treiben.

Tribut zollt der Fahrer des GLC Coupé dem Ganzen mit einer extrem schlechten Sicht nach hinten. Es wundert wenig, dass Mercedes eine Rückfahrkamera in die Serienausstattung gepackt hat.
Einschränkungen muss der GLC-Coupé-Kunde beim Kofferraum hinnehmen. Immerhin passen 500 Liter hinein, 50 weniger als im normalen GLC. Das Coupé ist ein Fünfsitzer, Erwachsen bis Körpergröße 1,80 Meter müssen weder Knie noch Kopf einziehen. Es fühlt sich aber enger an als es in Wirklichkeit ist. Auch dies hängt mit dem nach hinten abfallenden Dach zusammen.

Zum Marktstart stehen drei Motoren zur Auswahl, als Basis-Benziner (250 4Matic) der Zweiliter-Vierzylinder mit 155 kW/211 PS und als Diesel der 220 d (125 kW/170 PS) sowie 250 d (150 kW/204 PS). Empfohlen sei hier die 204-PS-Version, die ihr maximales Drehmoment von 500 Newtonmeter bereits bei kurz über Leerlaufdrehzahl in die 9-Gang-Automatik schickt und den schrägen Schwaben zu einem sehr entspannt zu fahrenden Auto macht.

Weitere Motorisierungen will Mercedes später nachreichen, darunter einen V6-Diesel (GLC 350 d), einen Einstiegs-GLC 200 d mit 100 kW/136 PS und Heckantrieb sowie einen stärkeren Vierzylinder-Benziner (GLC 300 mit 180 kW/245 PS). Die leistungshungrige Fraktion bedient dann die Tuning-Tochter AMG ab Dezember mit dem GLC 43, dessen V6-Biturbo es auf 270 kW/367 PS bringt. Wie schon den normalen GLC wird Mercedes auch das Coupé mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb mit einer Systemleistung von 235 kW/320 PS ausstatten, Normverbrauch: 2,6 Liter pro 100 Kilometer.

Das Coupé beginnt als GLC 250 4Matic bei 49.444,50 Euro, was ausstattungsbereinigt etwa 2.000 Euro über dem Preis der Steilheckversion liegt. Dafür sind Sportfahrwerk, Chrom-Paket, Rückfahrkamera, Keyless-Start und Mischbereifung serienmäßig.