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Jaguar XJ - Nobel nachgelegt

Donnerstag, 28. Jan. 2016

Jaguar liftet den XJ In der Oberklasse ist nur das Bestes und Neueste gut genug. Jaguar musste beim XJ also kräftig nachlegen, um den Anschluss zu BMW 7er und Mercedes S-Klasse zu halten.

Jaguar XJ
Jaguar XJFoto: Jaguar

Jaguar XJ | Foto: Jaguar

Jaguar liftet den XJ
Jaguar liftet den XJFoto: Jaguar

Jaguar liftet den XJ

In der Oberklasse ist nur das Bestes und Neueste gut genug. Jaguar musste beim XJ also kräftig nachlegen, um den Anschluss zu BMW 7er und Mercedes S-Klasse zu halten.

Sechs Jahre nach Markteinführung hat Jaguar sein Flaggschiff XJ gründlich überarbeitet. Neben dezenten optischen Retuschen gibt es moderne elektronische Systeme, einen feineren Innenraum und mehr Leistung für den Drei-Liter-Diesel. Die Preise beginnen bei 81.000 Euro. Wichtigste äußerliche Änderung: Der Kühlergrill wurde um einen Hauch vergrößert, steht zudem etwas steiler. Neu in den sportiven Versionen ist eine verchromte Spange in den äußeren Lufteinlässen des vorderen Stoßfängers. Da die Hauptscheinwerfer jetzt mit Voll-LED-Technik leuchten, verändert sich der „Blick“ des XJ. Es entsteht der Eindruck eines „Vier-Augen-Gesichts“, eine Hommage an einstige Jaguar-Modelle. Überarbeitet präsentiert sich außerdem der Dreiliter-Diesel, der mit dem rund 1,85 Tonnen schweren Dickschiff keine Mühe hat. Der Sechszylinder mit Doppelturbo schickt jetzt 221 kW/300 PS an die Hinterachse, 25 PS mehr als zuvor. Wichtiger noch die gesteigerte Durchzugskraft. 700 Newtonmeter schon bei recht niedriger Drehzahl sind eine markante Ansage an die Rivalen aus Süddeutschland. Der Normverbrauch liegt bei 5,7 Litern auf 100 Kilometern. Kräftig aufgerüstet wurde bei der Bordtechnik. Unter anderem gibt es neue Assistenten wie die Verkehrszeichenerkennung, den Abstandsradar mit Staufunktion und einen Helfer für halbautomatisches Einparken. Völlig neu sind das Infotainment-System mit Online-Funktionen sowie die Navigation, die nun endlich eine zeitgemäße Kartendarstellung bietet und bereits zu Hause am PC programmiert werden kann. Mit alledem hat der XJ die bestehende technische Lücke zu den S-Klassen und Co. deutlich verringert.

Peter Maahn/SP-X