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Nissan X-Trail 1.6 DIG-T

Montag, 30. Nov. 2015

Siebensitzer für Diesel-Verächter Wer einen Nissan X-Trail kaufen wollte, musste einen Dieselmotor wählen. Nun gibt es einen Benziner. Der ist nicht ganz so sparsam, hat aber andere Vorzüge. Für mittelgroße SUV wie den Nissan X-Trail ist in der Regel ein Diesel der Motor der Wahl. Nun gibt es für den großen Bruder des Qashqai auch einen Benziner mit 120 kW/163 PS. Mindestens 24.750 Euro werden fällig.

Nissan X-Trail 1.6 DIG-T
Nissan X-Trail 1.6 DIG-TFoto: Nissan

Nissan X-Trail 1.6 DIG-T | Foto: Nissan

Nissan bietet den X-Trail nun auch mit Ottomotor an
Nissan bietet den X-Trail nun auch mit Ottomotor anFoto: Nissan

X-Trail mit Ottomotor

Wer einen Nissan X-Trail kaufen wollte, musste einen Dieselmotor wählen. Nun gibt es einen Benziner. Der ist nicht ganz so sparsam, hat aber andere Vorzüge. Für mittelgroße SUV wie den Nissan X-Trail ist in der Regel ein Diesel der Motor der Wahl. Nun gibt es für den großen Bruder des Qashqai auch einen Benziner mit 120 kW/163 PS. Mindestens 24.750 Euro werden fällig.

Für den 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung spricht nicht zuletzt seine Laufkultur. Er bleibt bis in hohe Drehzahlbereiche hinein bei einem zarten Säuseln. Ein Kraftpaket ist der Vierzylinder aber nicht. Zwar stellt er 240 Nm Drehmoment an Kraft bereit, aber wer wirklich munter unterwegs sein möchte, muss kräftig drehen und fleißig schalten. Letzteres geschieht immer über eine manuelle Sechsgangschaltung, eine Automatik ist nicht zu bekommen. Der Normverbrauch von 6,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern ist bei einer solchen Fahrweise freilich Makulatur. Doch das kann den Benziner-Fan ohnehin nicht schockieren, zumal er ja in der Anschaffung auch weniger bezahlt. Hier reden wir in der Basisvariante immerhin von rund zweieinhalbtausend Euro. Auf der Straße gibt sich der X-Trail komfortorientiert. Die Dämpfer entschärfen Bodenwellen aller Art, kommode Sitze bieten eine gute Übersicht und machen das gute Langstrecken-Erlebnis perfekt. Der Gepäckraum fasst bis zu 1.982 Liter. Wer öfter erhöhten Bedarf für menschliche Fracht hat, sollte 800 Euro extra für die dritte Sitzreihe investieren. Empfehlenswert ist auch das Assistenz-Paket für 2.000 Euro: Dort sind neben Navigationssystem mit großem Monitor und Smartphone-Integration auch Einparkautomatik, Müdigkeitserkennung und Totwinkel-Warner enthalten. Features wie ein autonomes Bremssystem und Kameras für die Verkehrszeichen-Erkennung sind sogar frei Haus an Bord.

Patrick Broich/SP-X