Lexus NX 200t - Turbo statt Hybrid

Dem Trend, SUVs mit coupéartiger Silhouette zu entwickeln, ist auch Toyotas Edeltochter Lexus mit dem NX gefolgt. | Foto: Lexus

Dem Trend, SUVs mit coupéartiger Silhouette zu entwickeln, ist auch Toyotas Edeltochter Lexus mit dem NX gefolgt. | Foto: Lexus

Mit auffälliger und optisch angriffslustiger Frontpartie und großem Kühlergrill platziert sich der Lexus NX selbstbewusst zwischen die Mittelklasse-SUV der deutschen Edelmarken. Leicht verspätet schieben die Japaner nun ein passendes Antriebsaggregat für ihn nach.

Dem Trend, SUVs mit coupéartiger Silhouette zu entwickeln, ist auch Toyotas Edeltochter Lexus mit dem NX gefolgt. Allerdings bisher mit einem Manko: Die Fahrleistungen des einzig angebotenen Hybriden würgen das Thema Sportlichkeit ziemlich unsanft ab.

Nun werfen die Japaner im Tausch gegen mindestens 42.000 Euro den Turbo an. Mit dem ersten derart unterstützten Benziner des Hauses will Lexus auch gegen die Kraftprotze von Audi, BMW oder Mercedes punkten. Chefingenieur Takeaki Kato hat da keinen Zweifel - schließlich hat er beim 238 PS starken Zweiliter-Motor tief in die Trickkiste gegriffen.

Das Drehmoment von bis zu 350 Newtonmetern liegt bereits früh an und das über einen weiten Drehzahlbereich. Mit dem adaptiven variablen Fahrwerk lässt sich die Dämpfungscharakteristik der Radaufhängung variieren, allerdings bleibt bei der giftigsten Einstellung verbunden mit dem Sport-Plus-Modus der Fahrkomfort auf der Strecke.

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Wer nicht zu sportlich unterwegs ist, hört vom Motor fast nichts. Setzt der Turbo ein, röhrt der Antrieb schon hörbarer. Ein Turboloch ist dagegen kaum zu erspüren.

Die versprochenen 7,7 Liter Durchschnittsverbrauch des 1,7-Tonners kann allerdings niemand erreichen, der mit dem NX den Kurvenräuber spielt, es wird deutlich zweistellig. Wer ihn indes als gelassenen Feriengleiter nutzt, dem macht auch der Turbo keinen Strich durch die Benzinrechnung. Den Sportler gibt es übrigens nur mit Automatik - glücklicherweise aber nicht mit dem ebenso stufen- wie lustlosen CVT-Getriebe aus dem Hybrid-Bruder. Im Turbo arbeitet ein neuer Sechsgang-Wandler-Automat, der sehr agil reagiert und auf Wunsch in der Sportlinie “F” auch mit Paddeln handgeschaltet werden kann. Mit dieser Kombination hält der NX 200t, was die Optik schon bisher versprach – allerdings nur bis Höchstgeschwindigkeit 200, wo Lexus den Vortrieb elektronisch abschneidet.

Schon die Basisvariante des bereits erhältlichen NX 200t leuchtet mit LED-Scheinwerfern. Leichtmetallräder, Klimaanlage, Rückfahrkamera oder ein Radio mit CD-Spieler sind für 42.000 Euro drin. In der Business-Line bekommen für 47.250 Euro gewerbliche Kunden Dachreling oder Navigation dazu. Die Executive Line für 47.900 Euro legt elektrische Sitzverstellung, Leder, Dachreling und 18-Zoll-Räder drauf. Alllrad kostet bei beiden Versionen bescheidene knapp 1.400 Euro Aufpreis.

Ausschließlich mit Allradtechnik sind die Versionen F-Sport und Luxury-Line zu haben, die 54.450 und 58.250 Euro kosten. Hier arbeitet die Geschwindigkeitsregelanlage adaptiv, die Heckklappe elektrisch und das Audio-System mit der Power von Edel-Marke Mark-Levinson (Luxury Version).

Adele Moser/SP-X




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