Marder knabbern im Auftrag der Autoindustrie

Marder gehören zu den größten Ärgernissen deutscher Autofahrer - in Niedersachsen knabbern sie nun zu Forschungszwecken der Autoindustrie. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/53065 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. | Foto: obs/AUTO BILD

Marder gehören zu den größten Ärgernissen deutscher Autofahrer  | Foto: obs/AUTO BILD

Hamburg (ots) -

Tiere im Otter-Zentrum Hankensbüttel (Niedersachsen) testen neue

Autokabel und Schläuche auf Bissfestigkeit und abschreckenden

Geschmack / Viele große europäische Autohersteller und Zulieferer

Zu Deinem Neuwagen

sind Kunden der Einrichtung / Marderbisse verursachen jährlich

Automobilschäden in Höhe von 60 Millionen Euro

Sie gehören zu den größten Ärgernissen der deutschen

Automobil-Besitzer: Marderbisse. Auf rund 60 Millionen beziffert der

Gesamtverband der Deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV) die

jährliche Schadsumme, die durch die kleinen Pelztiere an Autos

verursacht wird. Seit Jahrzehnten sucht die Industrie nach

Materialien und Duftstoffen, um die Knabbereien zu unterbinden. Eine

auf den ersten Blick unorthodox anmutende Lösung scheint nun

gefunden: Im Otter-Zentrum Hankensbüttel (Niedersachsen) testen

Marder neue Autokabel und Schläuche auf Bissfestigkeit und

abschreckenden Geschmack - und das im Auftrag namhafter europäischer

Hersteller und Zulieferer. Das berichtet AUTO BILD im Rahmen einer

Reportage in der aktuellen Ausgabe 10/2015 (EVT: 6. März 2015). Die

Klienten selbst bleiben jedoch lieber im Verborgenen: "Keiner möchte

mit einem ungenormten Test in Verbindung gebracht werden - aber alle

brennen auf die Ergebnisse. Die tierischen Prüfer sind bereits ein

halbes Jahr im Voraus ausgebucht", sagt AUTO BILD Redakteur Roland

Kontny.

Dass der Test repräsentative Ergebnisse liefert, ist dabei

unbestritten: "Auch wenn der Versuchsaufbau zunächst improvisiert

anmutet, liefert er am Ende klare Ergebnisse. Jeder Kunde bekommt ein

etwa zehn Seiten starkes Gutachten. Und eine Rechnung", so Kontny.

Kontny beschreibt einen typischen Versuchsvorgang: "Im

Mardergehege werden von den Wildbiologen Kabel und Schläuche in Bögen

zwischen zwei Bretter geklemmt. Manche Kabel sind dick, andere dünn;

die Schläuche mal fest, mal weich. Teilweise schmecken sie bitter

oder ihr Geruch soll die Tiere abschrecken." Grundsätzlich gilt: Was

nicht von den Mardern angerührt wird, eignet sich zum Verbau in den

Autos.

Marder gehören nicht zur Familie der Nagetiere und sind generell

auf die Schonung ihrer Zähne bedacht, das heißt, sie beißen nur aus

bestimmten Gründen. Zu den häufigsten Bissursachen gehören im Weg

liegende Kabel und die Neugierde der Tiere. Aufgrund der

Nachtaktivität knabbern die Marder meist in der Dunkelheit.

Im Schnitt werden die Steinmarder in Gehegen bis zu 14 Jahre alt.

"Es bleibt den Tieren also noch genug Zeit, sich durch die Schläuche

der nächsten und übernächsten Generation von Automodellen zu beißen",

so Redakteur Kontny.

Die vollständige Reportage lesen Sie in der aktuellen Ausgabe

10/2015 von AUTO BILD, die am 6. März 2015 erscheint. AUTO BILD im

Internet: www.autobild.de

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/53065/2965115/auto-bild-reportage-marder-knabbern-im-auftrag-der-autoindustrie-foto/api




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