Audi-Showcar Prologue Avant - Große Klappe

Im Audi läuft das Licht im Heck als Band über die volle Breite des Autos. Die LED-Heckleuchten wechseln zwischen zwei- und dreidimensionalen Effekten | Foto: Audi

Im Audi läuft das Licht im Heck als Band über die volle Breite des Autos. Die LED-Heckleuchten wechseln zwischen zwei- und dreidimensionalen Effekten | Foto: Audi

Audis neues Showcar fungiert nicht mehr nur als Design- und Technik-, sondern auch als Lastenträger. Auf einem hohen, oder besser gesagt: sehr langem Niveau.

Nach dem Coupé-Konzept Prologue stellt Audi auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) eine Kombi-Version des Design- und Technologie-Trägers vor. Die 5,11 Meter lange Studie Prologue Avant hat ein flach abfallendes Kombi-Heck, ähnlich dem des Mercedes CLS Shooting Brake. Im Audi läuft das Licht im Heck als Band über die volle Breite des Autos. Die LED-Heckleuchten wechseln zwischen zwei- und dreidimensionalen Effekten. Das abfallende Dach mündet in eine Kante, die das ganze Heck umläuft. Eine recht hohe Gürtellinie lässt den Prologue massiv wirken, die Radhäuser werden dezent betont. Die stark akzentuierte Front mit dem großen Kühlergrill wirkt dynamisch. Dank Matrix-Laser-Technik sind die Scheinwerfer schmal, weitere Leuchteinheiten betonen die sportlichen Lufteinlässe.

Die 5,11 Meter lange Studie Prologue Avant hat ein flach abfallendes Kombi-Heck | Foto: Audi

Die 5,11 Meter lange Studie Prologue Avant hat ein flach abfallendes Kombi-Heck | Foto: Audi

Wie schon bei der Coupé-Studie erstreckt sich im Innern die berührungsempfindliche Bildschirm-Fläche quasi über das gesamte Armaturenbrett. Der Fahrer findet Assistenz- und Multimediat-Flächen links und rechts vom Lenkrad, hat zudem noch ein OLED-Display (organische LED) auf der Konsole des Mitteltunnels für Schrifteingabe, Klimatisierung und Infotainment. Der Beifahrer bedient einen weiteren Bildschirm und auch die Fond-Passagiere, die auf zwei Einzelsitzen untergebracht sind, haben Tablets und ein OLED-Display für Bedienung und Unterhaltung. Eine intelligente Software identifiziert Fahrer und Passagiere anhand ihrer Smartphones, stellt Sitze und Klimatisierung nach ihren Vorlieben ein und macht Vorschläge für Musik und Routenplanung. Deutlich näher an der Serie als die futuristische Bedienung ist der Plug-in-Hybrid-Antrieb, er ist nahezu identisch mit dem im Audi Q7 e-tron quattro, der im Sommer auf den Markt kommt. Die Systemleistung von 3,0-Liter-Diesel und Elektromotor ist mit 335 kW/455 PS etwas höher. Eine Achtstufenautomatik leitet die Kräfte des Motors an den permanenten Allradantrieb. Das Showcar sprintet laut Audi in 5,1 Sekunden auf 100 km/h, im Mittel soll der Avant nur 1,6 Liter Diesel auf den ersten 100 Kilometern verbrauchen. Die Batterie, die 14,1 kWh Energie speichert, lässt sich induktiv laden. Luftfederung und Allradlenkung sollen für ausreichend Komfort und Fahrdynamik sorgen.

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Im Innern erstreckt sich die berührungsempfindliche Bildschirm-Fläche quasi über das gesamte Armaturenbrett | Foto: AudiIm Innern erstreckt sich die berührungsempfindliche Bildschirm-Fläche quasi über das gesamte Armaturenbrett | Foto: Audi

Hanne Lübbehüsen/SP-X




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