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Mazda MX-5 - Offen für Fahrspaß

Dienstag, 3. Jan. 2017

Mit dem Mazda MX-5 begann vor einem Vierteljahrhundert die Renaissance des Roadsters. Auch die neueste Generation vertraut wieder auf das Fahrspaß-Rezept des Ur-Modells – tritt aber nun deutlich sportlicher auf.

Der Mazda MX-5 geht in die nächste Runde
Der Mazda MX-5 geht in die nächste RundeFoto: Mazda

Der Mazda MX-5 geht in die nächste Runde | Foto: Mazda

Der Mazda MX-5 geht in die nächste Runde
Der Mazda MX-5 geht in die nächste RundeFoto: Mazda

Der Mazda MX-5 gilt als meistverkaufter offener Sportwagen der Welt. Die neue Generation soll diese Position nun festigen. Der Zweisitzer wird schnittiger, leichter und wohl auch sparsamer. Beim Händler steht die Marken-Ikone ab dem Herbst zum Preis von voraussichtlich rund 24.000 Euro. Über 100 Kilogramm Gewichtsersparnis holten die Techniker im Vergleich zum Vorgänger heraus, was das Leergewicht auf unter 1.000 Kilogramm fallen lässt. Das weckt Vorfreude auf jede Menge Querdynamik. Darüber hinaus veränderten sie den Schwerpunkt, indem das Triebwerk tiefer und weiter Richtung Fahrgastzelle gerückt ist. Außerdem ist der Roadster bei minimal geschrumpftem Radstand zehn Zentimetern kürzer als bislang. Technisch setzt man auf die klassische Konfiguration des Vorgängers: Hinterradantrieb und Saugmotoren. Das Leistungsspektrum bewegt sich zwischen 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS – damit wird der MX-5 nicht stärker, soll dank des gesunkenen Gewichts aber bessere Fahrleistung erzielen. Auch moderne Assistenzsysteme findet der Interessent nun vor, von der Fernlicht-Automatik bis zum Spurwechselwarner. Das Interieur wurde eher evolutionär weiterentwickelt. So gerüstet soll der MX-5 in Kürze die Millionenmarke bei den Verkaufszahlen überschreiten. Von den Vorgängergenerationen wurden weltweit bislang 945.000 Einheiten verkauft. Weil der Roadster-Markt in den vergangenen Jahren eingebrochen ist, vertraut Mazda nicht mehr allein seiner treuen Kundschaft. Um auf wirtschaftlich sinnvolle Produktionszahlen zu kommen, bauen die Japaner künftig auch eine technisch weitgehend identische Variante für die Fiat-Tochter Alfa Romeo.

Holger Holzer/SP-X