Weltpremiere des EDAG Light Cocoon

Weltpremiere des Concept Car "EDAG Light Cocoon" der EDAG Engineering AG auf dem 85. Internationalen Genfer Autosalon im März 2015: Ein ultimatives Statement für den Automobil-Leichtbau der Zukunft. +++ Leichtbau, Bionik, 3D-Druck, Engineering, Fahrzeugkonzepte +++ Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/20989 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. | Foto: obs/EDAG Engineering AG

Concept Car "EDAG Light Cocoon"  | Foto: obs/EDAG Engineering AG

Provokativ, verrückt, avantgardistisch und vor allem eins:

Ultimativ leicht. Der "EDAG Light Cocoon". Mit dem mittlerweile 16.

Concept Car zeigt die EDAG Engineering AG, Wiesbaden, ab 5. März 2015

auf dem 85. Internationalen Autosalon in Genf einen beeindruckenden

Zu Deinem Neuwagen

Ausblick auf den ultimativen Automobil-Leichtbau der Zukunft und

präsentiert zugleich eine völlig neuartige Ästhetik im automobilen

Design.

Der "EDAG Light Cocoon" des Engineering-Spezialisten ist ein

visionärer Ansatz eines kompakten Sportwagens mit einer umfassend

bionisch optimierten und generativ gefertigter Fahrzeugstruktur, die

mit einer Außenhaut aus wetterbeständigem Textil kombiniert wird. Das

Ergebnis stellt einen bewussten Bruch mit bestehenden Paradigmen dar.

Der "EDAG Light Cocoon" polarisiert und soll bestehende Denkmuster in

der Fahrzeugkonzeption aufbrechen. Für dieses außergewöhnliche und

visionäre Konzept hat EDAG eine Partnerschaft mit dem

Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin aufgebaut. Sein extrem leichtes

Outdoor-Textil "Texapore Softshell 02+" schützt den "EDAG Light

Cocoon" vor Witterungseinflüssen. Die skelettartige, organische

Fahrzeugstruktur wird durch eine hinter der Stoffaußenhaut

installierte LED-Beleuchtungstechnik sichtbar gemacht und setzt den

eigenständigen, neuartigen Look perfekt in Szene.

Nach dem Erfolg der Fahrzeugskulptur EDAG "Genesis" im Vorjahr hat

EDAG ihre Vision einer bionisch inspirierten Karosseriestruktur

weiter konkretisiert. "Wir verfolgen die Vision der Nachhaltigkeit,

so wie es uns die Natur vormacht: Leicht, effizient, ohne

Verschwendung und im Ergebnis deutlich gewichtsreduziert", erläutert

EDAG-Chef-Designer Johannes Barckmann. Dabei wurde bei der Konzeption

des "EDAG Light Cocoon" die Karosserie nicht als eine geschlossene

Fläche betrachtet. Vielmehr wurde der Ansatz verfolgt, nur dort den

Einsatz von Material vorzusehen, wo dies für die Funktion, Sicherheit

und Steifigkeit notwendig ist. Im Ergebnis zeigt der "EDAG Light

Cocoon" eine stabile, verästelte Tragstruktur, die trotz Reduktion

des Materialeinsatzes die Anforderungen an strukturrelevante Bauteile

erfüllt", ergänzt Johannes Barckmann. Um das Leichtbaupotential einer

bionisch ausgelegten Struktur im ersten Schritt zu quantifizieren und

zu verifizieren, wurde dieser Ansatz im Vorfeld beispielhaft bei der

Auslegung der Motorhaube eines Serienfahrzeuges angewandt und

anschließend berechnet. Selbstverständlich müssen auch bei derartigen

ultimativen Leichtbaukonzepten die Anforderungen beispielsweise an

die Torsions- und Biegesteifigkeit sowie den Fußgängerschutz erfüllt

werden. Im Ergebnis entstand eine spinnennetzartige, entkernte

Struktur, die ein Konstrukt aus unterschiedlich stark dimensionierten

Aluminiumprofilen vorsieht. Die Ergebnisse der Berechnung haben nicht

nur die Stabilitätsanforderungen grundsätzlich bestätigt, sondern

auch eine Gewichtsersparnis bei der Motorhaube von ca. 25 Prozent

ausgewiesen.

 

 

Weltpremiere des Concept Car "EDAG Light Cocoon" der EDAG Engineering AG auf dem 85. Internationalen Genfer Autosalon im März 2015: Ein ultimatives Statement für den Automobil-Leichtbau der Zukunft. +++ Leichtbau, Bionik, 3D-Druck, Engineering, Fahrzeugkonzepte +++ Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/20989 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. | Foto: obs/EDAG Engineering AG

Ultimatives Statement für den Automobil-Leichtbau der Zukunft | Foto: obs/EDAG Engineering AG

Für eine ebenfalls ultimativ leichte Außenhaut haben sich die

EDAG-Designer von der Natur inspirieren lassen. Ein Pflanzenblatt

diente als Blaupause für eine neuartige Gestaltung der

Karosserieaußenhaut. Wie auch die Struktur eines Blattes mit einer

leichten Abschlusshaut überspannt ist, besitzt der "EDAG Light

Cocoon" eine schützende und leichte Hülle, in diesem Fall aus einem

Textilmaterial. Mit dem Outdoor-Spezialisten Jack Wolfskin wurde der

ideale Projektpartner gefunden, um einen extrem wetterbeständigen,

dehnbaren und erprobten Stoff als neue Karosserieaußenhaut zu

liefern. "Die Faszination beim "EDAG Light Cocoon" ist für uns die

Kombination zweier Technologie-Innovationen: Der von der EDAG

komplett bionisch optimierten Fahrzeugstruktur und des leichten

Jack-Wolfskin-Wetterschutz-Materials "Texapore Softshell O2+"", so

Elke Stein, Marketingchefin von Jack Wolfskin. "Für uns ist dies eine

Möglichkeit, über die Outdoor-Branche hinweg Zeichen in Sachen

Innovation zu setzen. Dafür ist EDAG der perfekte Partner."

"Texapore Softshell O2+" ist ein dreilagiger

Polyester-Jersey-Stoff, der extrem leicht, belastbar und wasserdicht

ist. Seine exzellente Elastizität qualifiziert das Material, um die

bionische Struktur des "EDAG Light Cocoon" passgenau zu überziehen

und perfekt in Szene zu setzen. Dank eines

LED-Hinterleuchtungskonzeptes entstand im Zusammenspiel zwischen

Licht, Struktur und Stoff ein attraktives und vor allem neuartiges

Fahrzeugdesign. "Auch wenn es im ersten Moment futuristisch klingt,

hat der Ansatz seinen ganz eigenen Reiz: Die Materialien von Jack

Wolfskin unterstützen mit einem Minimalgewicht von bis zu 19g/m²

maximale Leichtbauansprüche. Das eingesetzte "Texapore Softshell" ist

mit 154g/qm einer der leichtesten Texapore-Stoffe" unterstreicht

EDAG-CEO Jörg Ohlsen: "In der Kombination mit der bionisch

inspirierten und 3D-gedruckten Struktur ergeben sich große Potenziale

und Impulse für den ultimativen Leichtbau der Zukunft."

Generative Fertigungsmethoden (3D-Druck) könnten künftig die

Umsetzung von bionischen Strukturen ermöglichen

Dass die Natur eine perfekte Blaupause für technische Produkte

darstellt, ist eine bekannte Tatsache. Die Umsetzung solcher

komplexen Strukturen, wie sie der "EDAG Light Cocoon" vorsieht, war

bis dato technisch nicht machbar. Die aktuellen Fortschritte in der

generativen Fertigung haben dieses Ziel ein ganzes Stück erreichbarer

gemacht. Grund genug für EDAG, diese Technologie für die Umsetzung

des aktuellen EDAG Concept Car zu nutzen. Die Potenziale der

generativen Fertigung für die Automobilindustrie sind als

revolutionär zu bezeichnen: Komplexe Strukturen könnten werkzeuglos

und in einem Vorgang produziert werden und damit Entwicklern bis dato

ungeahnte Freiheitsgrade eröffnen. Auch wenn die Produktion

strukturrelevanter Bauteile mittelfristig noch nicht absehbar ist,

sind jedoch erste Anwendungsfälle, beispielsweise im

Interieurbereich, in erreichbare Nähe gerückt.

Die EDAG Group wird die weiteren Evolutionen der "generativen

Fertigung" weiterhin eng begleiten. Das Ziel: Praktikable und valide

Anwendungsfälle für den Einsatz in der Bauteilentwicklung und

Produktion entwickeln. Bereits auf der diesjährigen IAA im September

in Frankfurt plant EDAG, verschiedene Varianten einer Motorhaube mit

unterschiedlichen Materialien und generativen Fertigungsmethoden

vorzustellen. "Wir wollen mit dem futuristischen Konzept unseres

"EDAG Light Cocoon" die Diskussion über den zukünftigen Weg des

Leichtbaus und der automobilen Fertigung weiter anregen. Als eines

der führenden Engineering-Unternehmen sehen wir es auch als unsere

Aufgabe an, uns bereits heute mit Zukunftstechnologien und gänzlich

neuen Ansätzen in der Fahrzeugentwicklung zu beschäftigen. Letztlich

bauen wir mit der Arbeit an Concept-Car-Projekten wie dem "EDAG Light

Cocoon" zusätzliche Kompetenzen innerhalb unserer Teams auf und

fördern zudem die Fähigkeit, bei dem Erreichen bestmöglicher

technischer Lösungen querzudenken und neue Wege zu beschreiten",

bekräftigt Jörg Ohlsen, CEO der EDAG Engineering AG: "Wer wie wir die

Autos von morgen entwickelt, muss den Blick auch stets auf übermorgen

gerichtet haben."

Pressekontakt:

Christoph Horvath

Pressesprecher

EDAG Engineering AG

Reesbergstraße 1

36039 Fulda

Telefon: +49(0)661-6000570

Mobil: +49(0)171-8765310

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.edag.de

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/20989/2935482/weltpremiere-des-concept-car-edag-light-cocoon-in-genf-ein-ultimatives-statement-fuer-den-automobil/api




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