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Toyota Mirai - Mehr Wasserstoff

Samstag, 24. Jan. 2015

In Japan kaufen erstaunlich viele Privatkunden Toyotas neues Wasserstoff-Auto. In Deutschland muss der Mirai erst noch werben, bevor er in heimische Garagen darf.

Autohersteller Toyota stockt die Produktion seines neuen Brennstoffzellen-Autos Mirai auf
Autohersteller Toyota stockt die Produktion seines neuen Brennstoffzellen-Autos Mirai aufFoto: Toyota

Autohersteller Toyota stockt die Produktion seines neuen Brennstoffzellen-Autos Mirai auf | Foto: Toyota

Autohersteller Toyota stockt die Produktion seines neuen Brennstoffzellen-Autos Mirai auf

Nach 700 Fahrzeugen in diesem Jahr sollen 2016 schon 2.000, ein Jahr später 3.000 Einheiten vom Band laufen. Die Japaner reagieren damit auf eine erhöhte Nachfrage: Für den seit Mitte Dezember in Japan erhältlichen Mirai sind innerhalb der ersten vier Wochen rund 1.500 Bestellungen eingegangen. Beim Antrieb wird Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt, als Emission entsteht nur Wasserdampf. Das Unternehmen hatte zunächst mit einem Jahresabsatz von 400 Einheiten gerechnet. 60 Prozent der bisherigen Bestellungen entfallen auf Behörden und Unternehmen, der Rest sind Privatkunden. Die viertürige Limousine der oberen Mittelklasse kommt im September in kleiner Stückzahl auch nach Deutschland. Laut Toyota besteht auch hier Nachfrage von Privatleuten, trotzdem ist der immer in Vollausstattung ausgelieferte, rund 78.000 Euro teure Mirai für sie zunächst nicht zu kaufen. Die weniger als 100 Autos sollen öffentlichkeitswirksam vor allem in Großstädten unterwegs sein. Nach dem Prinzip „Was war zuerst da – Henne oder Ei?“ sollen sie dafür sorgen, den Ausbau der Wasserstofftankstellen voran zu bringen. Davon gibt es derzeit nur etwa ein Dutzend öffentliche in Deutschland.

Hanne Lübbehüsen/SP-X