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Subaru Outback - Crossover-Kombi vs. SUV

Dienstag, 20. Jan. 2015

Lobenswerte Serienausstattung zu fairen Preisen, unaufgeregtes Fahrgefühl, vorzüglicher Komfort und der gute Namen von Subaru als Allradspezialist – der neue Subaru Outback sollte mehr Kunden anlocken als es dem Vor-Modell gelang.

Subaru bringt den neuen Outback Ende März nach Europa
Subaru bringt den neuen Outback Ende März nach EuropaFoto: Subaru

Subaru bringt den neuen Outback Ende März nach Europa | Foto: Subaru

Subaru bringt den neuen Outback Ende März nach Europa. Die Mischung aus Geländewagen und Kombi war einst Vorreiter für die sogenannten „Crossover“-Modelle. Er bietet neben überraschenden Fähigkeiten abseits fester Straßen auch jede Menge Komfort und Platz. Die Preise beginnen bei 36.440 Euro für den 2,5 Liter Benziner mit 129 kW/175 PS und reichen bis 43.440 Euro für den 2,0-Liter-Diesel mit Komplettausstattung. Mit rund 4,81 Metern Länge (plus 2 Zentimeter) zählt der Outback nicht zu den ganz Großen im Autoparadies, aber auf jeden Fall zu den größeren seiner Zunft. Der Allrader unterscheidet sich deutlich von den hochgebauten, kastigen SUV und ist eher ein hochgebockter Kombi mit Rivalität zu Audi A 6 Allroad quattro oder Volvo XC 70 AWD. Dank seiner Hochbeinigkeit (20 Zentimeter Bodenfreiheit) setzt das 1,6-Tonnen-Schiff auch dann nicht mittig auf, wenn sich die 17-Zoll-Räder durch tiefe, aufgeweichte Furchen wühlen müssen. Kein reinrassiger Geländewagen, aber immerhin ein Kombi, der sich dank Allrad und elektronischer Helfer schon mal alleine aus kritischen Situationen befreien kann. Unter der langen Haube werkelt ein Zweiliter-Boxer-Diesel, der einzige seiner Art übrigens und schon vom Subaru-Bestseller Forester her bekannt. Die Leistung von 110 kW/150 PS erscheint auf dem Papier zunächst ebenso leicht schwächlich wie die Durchzugskraft (360 Newtonmeter). Hinzu kommt noch, dass der Einsatz einer stufenlosen Automatik (CVT) auch nicht gerade ein Garant für sportives Fortkommen ist. In der Praxis aber reicht das Triebwerk völlig aus (Vmax: 200 km/h). Am wohlsten fühlt sich der Japaner in mittleren Drehzahlbereichen. Dann bedankt er sich mit erträglichem Verbrauch (im Test rund 8,5 Liter auf 100 Kilometer), einem Übermaß an Komfort und bemerkenswerter Langstreckentauglichkeit. Bei den Outback-Versionen mit CVT ist das Assistenzsystem „Eyesight“ serienmäßig an Bord. Die zwei Frontkameras ermöglichen verschiedene Funktionen: Automatische Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, Bremsassistenz bei erkannter Gefahr, Warnung bei Verlassen der Fahrspur oder auch die Benachrichtig des Fahrers, wenn im Stau der Vordermann wieder anfährt. Das alles können ähnliche Systeme in Europa schon seit langem, sie sind jedoch wegen der Nutzung von Radarsensoren, Ultraschall oder Infrarot erheblich aufwendiger und teurer. Leider besteht die Gefahr, dass künftige Outback-Besitzer das im Test sehr wirksame System wegen des ständigen Gepiepes schnell wieder abschalten.

Peter Maahn/SP-X