Honda CR-V i-DTEC AWD - Schlau gemacht

Honda frischt seinen Bestseller CR-V auf. | Foto: Honda

Honda frischt seinen Bestseller CR-V auf. | Foto: Honda

Der Honda CR-V gehört zu den meistverkauften Kompakt-SUV weltweit

In Deutschland muss er sich den heimischen Anbietern aber geschlagen geben. Doch kampflos gibt er nicht klein bei und legt im Zuge eines Facelifts mit einem neuen 118 kW/160 PS starken Diesel sowie verbesserten Infotainment- und Assistenzsystemen nach.

Der neue Diesel ist in Verbindung mit 4x4-Antrieb erhältlich und ersetzt den bisherigen 2,2-Liter-Selbstzünder mit 110 kW/150 PS. Der Bi-Turbo hängt gut am Gas. Serienmäßig ist das Triebwerk an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt. Der Verbrauchsnormwert liegt bei 4,9 Litern (CO2-Ausstoß: 129 g/km). Wer lieber schalten lässt, kann auf die optional angebotene Neungang-Automatik zurückgreifen. Für das von ZF gefertigte Getriebe werden allerdings 2.100 Euro zusätzlich fällig. Außerdem haben die Honda-Ingenieure im Zuge des Facelifts die Lenkung sowie das Fahrwerk leicht modifiziert. Ein wenig straffer und direkter geht es nun zu, ohne dass der CR-V zum harten Sportler mutiert wäre.

Die Honda-Techniker setzen auf Komfort. Die Dämmung wurde verbessert. Damit Telefonieren oder Musikhören zeitgemäß ausgeführt werden können, bietet Honda nun erstmals ein modernes Infotainment-System an. Das neue, ab der Ausstattungsvariante Elegance serienmäßige „Honda-Connect“-System basiert auf dem Betriebssystem Android. Die Bedienung erfolgt über einen 7-Zoll großen Touchscreen. Neben den klassischen Bedienoptionen via Smartphone gibt es auch die Möglichkeit, ein Navigationssystem zu integrieren.

Ganz neu ist das vorausschauende Geschwindigkeitsregelungssystem i-ACC. Der adaptive Abstandstempomat nutzt Kamera und Radar, um bei Fahrten auf mehrspurigen Straßen die Position anderer Fahrzeuge in der Umgebung wahrzunehmen. Ein spezieller Algorithmus berechnet die Wahrscheinlichkeit, ob ein vorausfahrendes Fahrzeug ausscheren könnte und leitet bei einem positivem Ergebnis vorsorglich einen leichten Bremsvorgang ein. Das System funktioniert ab Tempo 80. In Verbindung mit weiteren elektronischen Helfern wie Spurhalte-, Auspark-, Fernlicht- oder Toter-Winkel-Assistent sowie Kollisionswarnsystem und Verkehrszeichenerkennung kostet das i-ACC knapp 2.000 Euro Aufpreis.

Zu Deinem Neuwagen

Wie es bei einem Facelift üblich dürfen Änderungen an Front- und Heckpartie nicht fehlen. Kühlergrill, Scheinwerfer und Unterfahrschutz wurden neu gestaltet. Für das Heck gibt es eine geänderte Klappe sowie neue LED-Rückleuchten.

Elfriede Munsch/SP-X




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