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Ford Shelby GT350-R Mustang

Donnerstag, 15. Jan. 2015

Ford präsentierte auf der Automesse in Detroit (bis 25. Januar) mit dem Shelby GT350-R Mustang eine für die Rennstrecke optimierte Variante des Shelby GT350 Ford legte in Detroit einen Überraschungsaufritt hin und zeigte die Neuauflage des Supersportwagens GT. Sein Produktionsstart ist für Ende 2015 angekündigt. Zu dem Zeitpunkt braust jedoch ein anderer Renner über Straßen und Rennstrecken, der seine Premiere jetzt auch in Amerika feierte.

Ford präsentierte auf der Automesse in Detroit (bis 25. Januar) mit dem Shelby GT350-R Mustang eine für die Rennstrecke optimierte Variante des Shelby GT350

Das limitierte Modell soll der schnellste Serien-Mustang sein, den Ford bis heute auf die Koppel geschickt hat. Unter seiner Motorhaube arbeitet ein Achtzylinder, der aus 5,2 Litern Hubraum mehr als 500 PS und ein maximales Drehmoment von über 540 Newtonmetern mobilisiert. Erstmals kommt eine sogenannte Flatplane-Kurbelwelle zum Einsatz, die eigentlich nur bei Rennautos oder Supersportwagen zu finden ist. Dabei sind die Kurbelwellenzapfen nicht im achtzylindertypischen 90-Grad-Versatz, sondern im 180-Grad-Winkel angeordnet. Dadurch hat das Renn-Pony ein direkteres Ansprechverhalten und hohe Leistung auch im oberen Drehzahlbereich. Außerdem hat der Shelby GT350-R ein speziell entwickeltes Fahrwerk, das unter anderem durch Stabilisatoren und einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt ein agileres Fahrverhalten verspricht. Nicht so weit oben auf der Liste stand Komfort. Um über 65 Kilo Gewicht einzusparen, verzichtet der Fahrer beim Shelby GT350-R auf Klimaanlage, Audio, Rücksitze, Rückfahrkamera, Teppiche sowie auf die Verkleidung des Kofferraums. Der Wegfall der Auspuff-Schalldämpfer soll auch zur Gewichtseinsparung beitragen, aber auch für einen markanten Sound sorgen. Wer seine Komfortansprüche nicht herunterschrauben will, kann optional ein Paket mit Klimaanlage, Navigationssystem, einem Audiosystem und einigem mehr bestellen. Masse sparen will die R-Version des Shelby auch durch die Räder. Die serienmäßig montierten Carbon-Exemplare sind jeweils 6,5 Kilo leichter als herkömmliche Aluminium-Räder und werden sonst nur bei Supersportlern eingesetzt. Nicht nur am Gewicht, sondern auch an der Aerodynamik wurde gefeilt

Ford präsentierte auf der Automesse in Detroit (bis 25. Januar) mit dem Shelby GT350-R Mustang eine für die Rennstrecke optimierte Variante des Shelby GT350.
Ford präsentierte auf der Automesse in Detroit (bis 25. Januar) mit dem Shelby GT350-R Mustang eine für die Rennstrecke optimierte Variante des Shelby GT350.Foto: Ford

Ein überarbeiteter Frontspoiler sowie ein neu entwickelter Heckflügel aus Karbon sorgen für besseren Abtrieb. Ein verkleideter Unterboden, der Heckdiffusor, Luftkanäle in den Radkästen sowie spezielle Windabweiser reduzieren die Luftturbulenzen. Der Shelby GT350-R Mustang ist eines von zwölf Performance-Fahrzeugen, die Ford bis 2020 auf den Markt bringen will. In Europa wird das Rennpferd jedoch nicht über das offizielle Händlernetz verfügbar sein. In Kanada und Amerika startet er noch in diesem Jahr.

Adele Moser/SP-X

Ford präsentierte auf der Automesse in Detroit (bis 25. Januar) mit dem Shelby GT350-R Mustang eine für die Rennstrecke optimierte Variante des Shelby GT350. | Foto: Ford