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Fiat Panda 4x4 Island-Tour

Freitag, 4. Mär. 2016

Der Fiat Panda 4x4 ist das kleinste serienmäßig mit Allradantrieb gebaute Auto in Europa. Sich großen Herausforderungen zu stellen, liegt trotzdem in seiner Natur. Nach einer spektakulären Winter-Tour ans tief verschneite Nordkapp am oberen Ende von Norwegen und einer Langstreckenfahrt von Turin in Italien zu den Olympischen Spielen im russischen Sotschi geht der italienische Alleskönner im August 2014 eine neue spannende Aufgabe an: die Durchquerung von Island.

Fiat Panda 4x4 Island-Tour

Expeditionsspezialist Volker Lapp durchquert Hochland im August 2014 Zwei Fahrzeuge besonders auf tiefe Wasserdurchfahrten vorbereitet

Der Fiat Panda 4x4 ist das kleinste serienmäßig mit Allradantrieb gebaute Auto in Europa. Sich großen Herausforderungen zu stellen, liegt trotzdem in seiner Natur. Nach einer spektakulären Winter-Tour ans tief verschneite Nordkapp am oberen Ende von Norwegen und einer Langstreckenfahrt von Turin in Italien zu den Olympischen Spielen im russischen Sotschi geht der italienische Alleskönner im August 2014 eine neue spannende Aufgabe an: die Durchquerung von Island.

Foto: Claus Fries  

Zwar ist der Fiat Panda 4x4 dank serienmäßigem Vierradantrieb bereits von Haus aus auf Geländefahrten bestens vorbereitet. Das System baut auf zwei Differenzialen und elektronisch gesteuerter Kraftverteilung mittels Visco-Kupplung auf. Vorteile sind vollautomatische Funktionsweise und Wartungsfreiheit. In besonders kniffligen Situationen kann außerdem per Knopfdruck das elektronische Sperrdifferenzial aktiviert werden. Ein stabiler Motorschutz, das höher gelegte Fahrwerk und die griffigen Firestone Reifen erhöhen die Geländegängigkeit noch weiter.

Doch auf Island müssen eine ganze Reihe für herkömmliche Allradfahrzeuge außergewöhnlicher Hindernisse bewältigt werden. Vor allem in die Vorbereitung auf die zahlreichen Wasserdurchfahrten im Hochland der Insel im Nordatlantik steckten Lapp und sein Team deswegen viel Detailarbeit. Schließlich werden Furten mit einem Meter und mehr Wassertiefe erwartet.

Nach dem Umbau erhält der 55 kW (75 PS) starke 1,3-Liter-Turbodiesel-Motor des Fiat Panda 4x4 nun sämtliche Ansaugluft durch einen bis auf Dachhöhe verlängerten Schnorchel, der in einem speziellen Luftfilter endet. Außerdem hat Lapp den Innenraum darauf vorbereitet, gelegentlich geflutet zu werden - sämtliche Teppiche sowie das Dämmmaterial wurden entfernt.

Zwei Fiat Panda 4x4 nimmt Lapps Drei-Mann-Team aus Sicherheitsgründen mit auf die Island-Durchquerung. „Bei Wasserdurchfahrten dient immer einer als Sicherung", erklärt er. Beide Fahrzeuge werden dabei mit bis zu 140 Meter langen Seilen miteinander verbunden. „Auf diese Weise kann das Auto am Ufer helfen, falls das zweite im Fluss in Schwierigkeiten gerät."

Auch vor den ausgedehnten Schwemmsandgebieten hat Lapp Respekt. „Hier kommt ein weiterer Vorteil des Fiat Panda 4x4 zum Zuge - das geringe Gewicht", sagt der Expeditionsfachmann. „Ein schweres Fahrzeug kann schnell einsinken. Bei einem leichten Auto merkt man dagegen manchmal gar nicht, dass man gerade über Schwemmsand fährt."

Für die beiden Fiat Panda 4x4 ist bereits die Anreise nach Island ein kleines Abenteuer. Von Lapps Wohnort Wächtersbach (Nähe Frankfurt/Main) geht es zunächst auf eigener Achse nach Dänemark. Die nächsten zwei Tage verbringt die kleine Expedition dann auf See. Eine Fähre bringt Fahrzeuge und Besatzung von Hirtshals mit einem Zwischenstopp auf den Faröer Inseln nach Island.