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Kia Soul EV Serienproduktion

Donnerstag, 12. Jan. 2017

Kia präsentiert in Genf Soul EV und neuen Hybridantrieb

  • Neben dem Elektroauto feiert auf dem Genfer Salon auch die Sportwagen-Studie GT4 Stinger ihre Europapremiere

  • Ebenfalls zum ersten Mal in Europa zu sehen: die überarbeiteten Versionen von Kia Sportage* und Kia Optima Hybrid*

Auf dem 84. Genfer Autosalon (Publikumstage: 6. bis 16. März) stellt Kia Motors erstmals in Europa das neue Elektroauto Kia Soul EV sowie die nächste Generation seines Hybridantriebs vor. Darüber hinaus präsentiert die Marke auf ihrem Stand drei weitere Europapremieren: die Facelift-Versionen des Kompakt-SUVs Kia Sportage und der Mittelklasselimousine Kia Optima Hybrid sowie die spektakuläre Sportwagen-Studie Kia GT4 Stinger, die vor wenigen Wochen auf der Detroit Auto Show ihre Weltpremiere feierte.

Foto: KIA Motors Corp.  

Kultauto mit Elektroantrieb: Kia Soul EV

Der Kia Soul EV lehnt sich optisch eng an die zweite Generation des Kia Soul an, die auf der IAA 2013 ihre Europapremiere feierte. Die strombetriebene Version des kultig-kantigen B-Segment-Modells ist das erste Elektrofahrzeug, das Kia weltweit vermarkten wird. Die Serienproduktion startet in der zweiten Jahreshälfte 2014, die Markteinführung in Deutschland erfolgt im Herbst. Angetrieben wird der Kia Soul EV von einem 81,4 kW starken Elektromotor, der ein Drehmoment von 285 Nm mobilisiert und seine Kraft auf die Vorderräder überträgt. Die leistungsstarke Lithium-Ionen-Polymer-Technologie (LiPoly) hat dank einer sehr hohen Energiedichte (200 Wh/kg) eine Kapazität von 27 kWh. Voll aufgeladen ermöglicht dieser Akku eine große Reichweite von bis zu 200 Kilometer. Damit ist der Kia Soul EV zum Beispiel für Pendler in Ballungsräumen bestens geeignet. Die Elektroversion des Kia Soul zeichnet sich durch gute Fahreigenschaften, ein agiles Handling und ein äußerst kultiviertes Fahrverhalten aus. Maßgeblichen Anteil haben daran der niedrige Fahrzeugschwerpunkt, die veränderte Plattform, das überarbeitete Fahrwerk sowie neue Materialien zur Geräusch- und Vibrationsdämmung. Um die Energieeffizienz zu verbessern und die Reichweite zu vergrößern, kommen im Kia Soul EV mehrere neu entwickelte Stromspar-Technologien zum Einsatz. Dazu zählen ein hochmodernes Heizungs- und Lüftungssystem (inklusive der weltweit ersten reinen Fahrerplatz-Klimatisierung), ein dreistufig einstellbares regeneratives Bremssystem und eine Batterieheizung. Bei seiner Einführung wird der Kia Soul EV eines der praktischsten Elektroautos auf dem Markt sein – nicht zuletzt, weil die Großzügigkeit von Passagierkabine und Gepäckraum durch die in den Boden integrierte Batterie kaum beeinträchtigt wird. Wie für jedes Fahrzeug der Marke gilt auch für den Kia Soul EV die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie (oder 150.000 km). Hank Lee, als Vice Chairman und CEO der Kia Motors Corporation von Anfang an eng in die Entwicklung des Soul EV eingebunden, gab jetzt grünes Licht für die Produktion der europäischen Version des Elektroautos. „Unsere Fahrzeug-Ingenieure haben sichergestellt, dass der Kia Soul EV auf den Geschmack und die Ansprüche der Autofahrer in Europa zugeschnitten ist. Aufgrund des überraschend großen Interesses europäischer Kunden haben wir beschlossen, das Kontingent an Fahrzeugen, das noch in 2014 nach Europa geliefert wird, auf fast 1.000 Einheiten zu erhöhen“, sagt Lee. „Wir konnten in den vergangenen Jahren die Gesamt-Emissionen unserer Modellpalette drastisch verringern. Der Kia Soul EV spielt eine zentrale Rolle in unserer Strategie, noch stärker auf nachhaltige Formen der Mobilität zu setzen, um die Umwelteinflüsse von Autos immer weiter zu reduzieren.“

Mild-Hybrid-System auf 48-Volt-Ebene

Neben neuen umweltfreundlichen Fahrzeugen stellt Kia in Genf auch ein neues Antriebskonzept vor: ein Mild-Hybrid-System, das das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim zusammen mit AVL, Valeo und ALABC entwickelt hat und das in künftigen Kia-Fahrzeugen zum Einsatz kommen wird. Ziel des Systems ist es, den Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs um rund 15 Prozent zu senken und zugleich die Fahrleistungen zu steigern. Das Hybridsystem arbeitet mit 48 Volt Spannung und kombiniert eine Blei-Kohlenstoff-Batterie mit einem kleinen, 11 kW starken Elektromotor, der die konventionelle Lichtmaschine ersetzt, den Verbrennungsmotor unterstützt und die 48-Volt-Batterie wieder auflädt. Die Batterie versorgt darüber hinaus einen zusätzlichen elektrischen Verdichter mit Strom, der bei niedrigen Motordrehzahlen das Drehmoment des Verbrennungsmotors erhöht. Beim Fahren mit niedriger oder gleichbleibender Geschwindigkeit lässt sich das Fahrzeug rein elektrisch bewegen, während beim Abbremsen Energie zurückgewonnen und in die Batterie eingespeist wird. Der Hybridantrieb beinhaltet zudem eine Start-Stopp-Funktion, die den Verbrennungsmotor beim Stoppen abschaltet und bei Fortsetzung der Fahrt wieder startet – dank des riemengetriebenen Startergenerators nahezu geräuschlos und vibrationsfrei. Ein weiterer Vorteil des neuen 48-Volt-Systems: Die 12-Volt-Fahrzeugbatterie kann kleiner dimensioniert werden, was Platz spart und das Gewicht reduziert