Jaguar Allrad-Traktion für maximalen Grip

Donnerstag, 19. Mär. 2015

Optimale Traktion unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen – das stellt der ab sofort lieferbare Allradantrieb für die Jaguar Limousinen XF und XJ in Aussicht. Das AWD-System erhöht das Einsatzspektrum der beiden Baureihen bei nasser, schmutziger oder winterlicher Fahrbahn entscheidend. Es leitet auf trockenere Straße das Drehmoment zu 100 Prozent auf die Hinterachse, was ein unverfälschtes Handling im Stil der heckgetriebenen Varianten ermöglicht.

Foto: © Jaguar

Jaguar Allrad-Traktion für maximalen Grip 

Optimale Traktion unter allen Fahrbahn- und Wetterbedingungen – das stellt der ab sofort lieferbare Allradantrieb für die Jaguar Limousinen XF und XJ in Aussicht. Das AWD-System erhöht das Einsatzspektrum der beiden Baureihen bei nasser, schmutziger oder winterlicher Fahrbahn entscheidend.

Es leitet auf trockenere Straße das Drehmoment zu 100 Prozent auf die Hinterachse, was ein unverfälschtes Handling im Stil der heckgetriebenen Varianten ermöglicht. Erst auf losem oder rutschigem Untergrund nimmt die Verteilerkupplung eine Kraftverteilung von maximal 50:50 vor – was sich besonders im Winter auszahlt. Mit dem Allradantrieb im Paket: ein 3.0 Liter V6 Kompressor-Motor in Vollaluminium-Bauweise. Das neu entwickelte Aggregat leistet 250 kW (340 PS) und besitzt damit eine Literleistung von 113,5 PS. Der Antriebsstrang bietet eine Achtstufen-Automatik von ZF und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System. Die Preise der neuen Allrad-Modelle starten bei 55.900 Euro für den Jaguar XF 3.0 V6 Kompressor AWD und 91.160 Euro für den Jaguar XJ 3.0 V6 Kompressor AWD mit Premium Luxury Ausstattung. Auf einer 3.200 Kilometer langen Härtetour zum kanadischen Polarkreis trotzten Ende Dezember zwei Jaguar XJ AWD Temperaturen von bis zu -49 Grad Celsius und erwiesen sich unter extrem anspruchsvollen Bedingungen als perfekte Wintermobile. Das neue AWD-System eröffnet der Jaguar XF Limousine und dem Flaggschiff Jaguar XJ ein zusätzliches Sicherheitspolster bei drohendem Traktionsverlust. Um den markentypischen Fahrgenuss eines Jaguars auch im Allrad-Betrieb zu erhalten, gelangt auf festem Untergrund das ganze Drehmoment in Richtung Hinterachse. Nur beim Anfahren wird bis zu einer Geschwindigkeit von zehn km/h kurzzeitig Kraft auch auf die Vorderräder geführt, um so zügiges Beschleunigen aus dem Stand zu sichern. Die Kontroll-Algorithmen des aktiven und vollvariablen Allradantriebs sind ansonsten darauf trainiert, nicht erst bei Schlupf einzugreifen, sondern abreißende Haftung schon im Ansatz zu erkennen. Daher wird – wann immer sich eine potentiell instabile Fahrsituation anbahnt – präventiv Drehmoment nach vorne verlagert. Erfordern es die Verhältnisse, können maximal bis zu 50 Prozent der Vorderachse zugeteilt werden. Im über die „JaguarDrive Control™ anwählbaren Winter-Modus wählt das Verteilergetriebe bereits eine Kraftverteilung von 30:70 als Normalstellung, um auf Schnee und Eis für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Als kongenialer Partner des auch bei nasser und schmutziger Straße sicherheitsspendenden Allrad-Antriebs dient ein vom Jaguar 5.0 Liter V8 abgeleiteter 3.0 Liter V6. Der „Downsizing“-Motor übernimmt V8-Schlüsseltechnologien wie die Kompressoraufladung, die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung, die variable Ventilsteuerung und die Aluminium-Vollbauweise.

3.0 Liter V6 Kompressor harmoniert bestens mit Allradantriebsstrang

Die XF und XJ AWD profitieren ganz besonders von der Muskelkraft des 250 kW (340 PS) starken Triebwerks, das eine spezifische Leistung von 113,5 PS/Liter auf die Kurbelwelle schickt. Denn es stellt zwischen 3.500 und 5.000 Umdrehungen konstant 450 Nm Drehmoment bereit, schon bei knapp über 2.000 U/min sind es 400 Nm. Dank der geballten Kraft aus dem Drehzahlkeller beschleunigen die Allradler in nur 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine (elektronisch abgeregelte) Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Dem 3.0 Liter V6 Kompressor assistieren das Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System. Letzteres senkt den Verbrauch im kombinierten EU-Fahrzyklus um bis zu sieben Prozent auf 9,8 (XF AWD) beziehungsweise 9,9 Liter/100 km (XJ AWD), was CO2-Emissionen von 229 beziehungsweise 234 g/km CO2 entspricht.

Zwei XJ AWD trotzten in Kanada Eisschranktemperaturen bis zu -49 Grad

Wie trittsicher ein Jaguar XJ mit Allradantrieb selbst unter widrigsten Begleitumständen ist, bewies Jaguar Ende Dezember bei einem Extrem-Test in der kanadischen Arktis. Vom Startpunkt Whitehorse, der 1.800 Kilometer nördlich von Vancouver am Alaska Highway gelegenen Hauptstadt des Yukon Territory, folgten zwei mit Pirelli-Reifen bestückte und absolut serienmäßige Jaguar XJ dem Lauf des Yukon River bis nach Dawson City. Am Schauplatz des großen Goldrausches der 1890er Jahre sind Temperaturen um -30 Grad im Winterhalbjahr die Regel. Am Tag der Ankunft der „Jags“ am Zusammenfluss von Klondike und Yukon wiesen -49 Grad Dawson City sogar als kältesten Punkt der Erde aus. Über den 40 Kilometer westlich abzweigenden Dempster Highway ging es für das Team dann weiter nach Norden. Als einzige kanadische Allwetterstraße überquert der Highway den Polarkreis und endet im 738 Kilometer entfernten Inuvik in den Northwest Territories. Auf dieser einsamen Piste erhielten die Jaguar nur gelegentlich Gesellschaft durch so genannte Ice Road Truckers – hartgesottene Landstraßenkapitäne, die mit ihren Lkw auch vor präparierten Eispisten nicht zurückschrecken. Nach 240 Kilometern auf dem Dempster Highway erreichten die XJ auf 66° 33‘ nördlicher Breite dann ihr avisiertes Ziel: den Polarkreis. Der Ort, an dem an diesem Tag – dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende – das Zentralgestirn den ganzen Tag nicht mehr aufging.

3.200 Kilometer unter extremen Bedingungen als Qualifikationsnachweis

Adrian Hallmark, Global Brand Direktor, Jaguar Cars, zeigte sich mit dem Härtetest hoch zufrieden: „Die Wagen bewährten sich unter Bedingungen, wie sie selbst Besitzer in Nordamerika oder Russland so kaum jemals erleben dürften. Tiefschnee, Glatteis, Schotter und zerfurchter, gefrorener Matsch bedeuteten eine echte Tortur für Mensch und Maschine. Die insgesamt 3.200 Kilometer lange Prüffahrt hat gezeigt, dass ein Jaguar XJ mit Allradantrieb ein perfektes Fahrzeug für alle widrigen Wetterbedingungen abgibt.“

     Allradantrieb in seiner luxuriösesten Form: XJ AWD mit Portfolio-Ausstattung

Die Jaguar XF und XJ mit Allradantrieb werden ab Februar 2013 von den Jaguar Vertragspartnern in Deutschland ausgeliefert – zu Preisen ab 55.900 Euro für den XF und ab 91.160 Euro für den XJ beziehungsweise 95.160 Euro für die XJ Variante mit verlängertem Radstand. Als Krönung bietet Jaguar den XJ AWD zusätzlich in der besonders luxuriösen Portfolio Ausstattung (für 97.650 beziehungsweise 102.150 Euro) an. Einziges optisches Differenzierungsmerkmal zwischen den neuen Allradlern und ihren klassisch angetriebenen Pendants ist ein „AWD”-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel.