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VW Beetle Cabriolet - Frühlings-Krabbler

Montag, 11. Jan. 2016

Nach der 2011 vorgestellten zweiten Generation des Beetle Coupé folgt nun die offene Version. Breiter, länger und flacher als der Vorgänger stellt sich das Cabrio ab 21.350 Euro in den Fahrtwind.

VW Beetle Cabriolet - Frühlings-Krabbler

Nach der 2011 vorgestellten zweiten Generation des Beetle Coupé folgt nun die offene Version. Breiter, länger und flacher als der Vorgänger stellt sich das Cabrio ab 21.350 Euro in den Fahrtwind.

Foto: VW

Nach geschlossen folgt offen: Volkswagen präsentiert das Beetle Cabrio auf der Los Angeles Auto Show 2012 erstmals der Öffentlichkeit. Formal orientiert sich das Kultmobil mit dem elektrischen Stoffverdeck an seinem Coupé-Pendant und übernimmt natürlich auch dessen Maße. Und die sind im Vergleich zum Vorgänger gewachsen in Länge (plus 15,2 Zentimeter) und Breite (8,4 Zentimeter), während die Höhe um fast drei Zentimeter auf nunmehr 1,47 Meter schrumpft. Für die Insassen bedeutet das mehr Bewegungsfreiheit, und auch der Kofferraum schluckt 24 Liter mehr Gepäck, wenngleich 225 Litern noch immer 25 Liter weniger sind als beim nächsten Verwandten, dem Golf Cabrio. Immerhin lassen sich die Rücksitze inzwischen umlegen – da musste das alte Modell passen. Keine Überraschungen finden sich beim Motorenprogramm: Analog zum Coupé gibt es die zwei bekannten TDI-Triebwerke mit 1,6 Litern (77kW/105 PS) respektive 2,0 Litern (103 kW/140 PS) Hubraum sowie drei direkteinspritzende Benziner mit 1,2 bis 2,0 Litern Hubraum Leistungswerten zwischen 77 kW/105 PS und 147 kW/200 PS. Damit erzielt der Wolfsburger Verbrauchswerte zwischen 4,5 Litern Diesel (118 g CO2/km) und 7,8 Litern Benzin (180 g CO2/km) pro 100 km im gemischten Fahrbetrieb. Wer sich mit dem Beetle Cabriolet an der roten Ampel prompt entscheidet, das serienmäßig elektrische Verdeck zu öffnen, muss nicht um das Grünsignal bangen. Bis 50 km/h nämlich funktioniert der Dach-Betrieb auch während der Fahrt. Eine umfangreiche Sicherheitsausstattung sorgt dabei für ein gutes Gefühl – und damit dieses auch offen erhalten bleibt, steht ein aktives Überroll-Schutzsystem zur Verfügung. In puncto Komfort sollten Kunden der Grundversion genau abwägen, was ihnen wichtig ist. So rollt diese zwar mit Radio und Zentralverriegelung an den Start, aber eine Klimaanlage ist nicht an Bord – ebenso wenig übrigens wie Leichtmetallräder. Start-Stopp inklusive Bremsenergie-Rückgewinnung gibt es gegen 400 Euro Aufpreis, jedoch nur für die Basisaggregate. Für alle Maschinen dagegen ist ein Automatikgetriebe (Doppelkupplung) lieferbar – es kostet zwischen 1.800 und 2.200 Euro extra je nach Version. Zu den Highlights der Aufpreisliste zählen Navigationssystem (ab 665 Euro), schlüsselloses Schließsystem (370 Euro) und Xenonscheinwerfer für 760 Euro. Die ersten Kunden-Auslieferungen werden im Februar 2013 erfolgen.