Facebook Pixel

Seat Leon - Ein Spanier erhellt Kompaktklasse

Donnerstag, 25. Jun. 2015

Gutes Aussehen hilft. Wenn dazu noch die inneren Werte stimmen, sind die Voraussetzungen für Erfolg schon mal gegeben. Das würde im Falle des Leon nicht nur Seat freuen. Mit dem vollkommen neu entwickelten Seat Leon will die spanische Volkswagen-Tochter einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Dabei setzen die Verantwortlichen in Barcelona auf eine Mischung aus frischem Design, bewährter Technik aus dem Volkswagen-Regal und einer vollständigen Ausstattung. Die Preisliste des Kompaktmodells beginnt bei 15.390 Euro für die Basisversion. Vom 24. November an steht der Leon bei den deutschen Händlern der Marke.

Foto: Seat

Gutes Aussehen hilft. Wenn dazu noch die inneren Werte stimmen, sind die Voraussetzungen für Erfolg schon mal gegeben. Das würde im Falle des Leon nicht nur Seat freuen.  

Mit dem vollkommen neu entwickelten Seat Leon will die spanische Volkswagen-Tochter einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Dabei setzen die Verantwortlichen in Barcelona auf eine Mischung aus frischem Design, bewährter Technik aus dem Volkswagen-Regal und einer vollständigen Ausstattung. Die Preisliste des Kompaktmodells beginnt bei 15.390 Euro für die Basisversion. Vom 24. November an steht der Leon bei den deutschen Händlern der Marke. Der wahrscheinlich bei den Kunden beliebteste Antrieb, ein 1,4-Liter TSI mit 90 kW/122 PS, bringt den 4,26 Meter langen Leon gut auf Touren, vorausgesetzt der Fahrer setzt das erfreulich leicht schaltbare Sechsgang-Getriebe häufig ein, weil die beiden oberen Gänge vor allem in Richtung Sparen übersetzt sind. Im Gegensatz zu den meisten Modellen seiner Mitbewerber geriet die Neuauflage des seit 1999 rund 1,2 Millionen Mal gebauten Kompakten um fünf Zentimeter kürzer. Gleichzeitig wuchs der Radstand um sechs Zentimeter, und der Kofferraum legte um 39 Liter zu. Die Entwickler legten das Fahrwerk in Richtung sportlichem Komfort aus, sodass die Insassen vor den schlimmsten Unebenheiten der Straßen ausreichend geschützt sind. Auch plötzliche Ausweichmanöver mit Autobahngeschwindigkeit werden problemlos gemeistert. Dank der soliden Verarbeitung dringen kaum störende Geräusche in den kompakt ausgelegten Innenraum. Dort werden Fahrer und Passagiere von hochwertigen Materialien empfangen, wobei allerdings ein kleiner Ausrutscher in die Hartplastik-Epoche der Marke unterhalb der Klimasteuerung umso störender wirkt. Spätestens bei der ersten Modellpflege sollte hier eine Aufwertung erfolgen. Unterwegs im Leon erleben die Insassen ein angenehmes Kompaktmodell, das sich durchaus komfortabel bewegen lässt. Vor allem im Bereich bis 4.000 Umdrehungen werden die Insassen von akustischen Belästigungen durch den Motor verschont. Unterstützt wird der Fahrer dabei von zahlreichen, in diesem Segment üblichen Assistenzsystemen wie unter anderem Müdigkeitserkennung, Spurhalteassistent und einem Navigationssystem. Nachts bringen LED-Scheinwerfer Licht ins Dunkel. Als erstes Modell in seinem Segment ist der neue Leon mit dieser Lichttechnik ausgerüstet. Neben der Basisversion kommt der Leon in drei weiteren Ausstattungsvarianten zu den Kunden. Reference (ab 17.150 Euro) bietet unter anderem eine manuelle Klimaanlage. Bei Style (ab 19.950 Euro) kommen außerdem 16-Zoll-Leichtmetallräer und ein Tempomat hinzu. Die Sportversion FR (21.870 Euro) bietet ein spezielles FR-Fahrwerk, Climatronic und elektrische Fensterheber im Fond. Die Kunden können aus sieben Diesel- und sechs Benzinmotorisierungen wählen. Im kommenden Jahr kommen noch eine Ecomotive-Variante mit 89 Gramm CO2/km und eine Erdgasversion auf den Markt. Abgerundet wird die Modellfamilie schließlich durch die Einführung eines Dreitürers und eines Kombis im nächsten Jahr.