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Mazda6-Stufenhecklimousine

Montag, 14. Nov. 2016

Ihr Debüt feiert in Moskau die Mittelklasse-Limousine Mazda6 in der dritte Generation. Sie wird am 2. Februar 2013 zusammen mit dem ebenfalls brandneuen Kombi in Deutschland auf den Markt kommen. Die Preise sollen bei unter 25 000 Euro beginnen.

Foto: Mazda

Mazda6-Stufenhecklimousine: Fast ein Coupé

Ihr Debüt feiert in Moskau die Mittelklasse-Limousine Mazda6 in der dritte Generation. Sie wird am 2. Februar 2013 zusammen mit dem ebenfalls brandneuen Kombi in Deutschland auf den Markt kommen. Die Preise sollen bei unter 25 000 Euro beginnen. Der Rubel rollt. Russland gewinnt für die Autohersteller immer mehr an Bedeutung. Knapp 2,5 Millionen Neuzulassungen waren es im vorigen Jahr. Glaubt man den Prognosen, könnte das Riesenreich schon 2013 Deutschland den ersten Rang streitig machen. Mazda nutzt die diesjährige Motor Show in Moskau sogar erstmals für eine Weltpremiere. Debüt feiert die dritte Generation der Mittelklasse-Limousine Mazda6. Sie wird am 2. Februar zusammen mit dem ebenfalls brandneuen Kombi in Deutschland auf den Markt kommen. Die Preise sollen bei unter 25 000 Euro beginnen.

Wer beim Wort „Stufenhecklimousine“ an Langeweile denkt, liegt beim Mazda 6 völlig falsch. Designer Akira Tamatani hat ein elegantes, sportliches und gut proportioniertes Auto kreiert , das fast einem viertürigen Coupé gleicht. Im Segment dürfte der Japaner damit weit vorne liegen. Zumal auch technisch ein Riesensprung gemacht worden ist. Der Mazda 6 ist nach dem CX-5 das zweite Modell der Marke, das auf der sogenannten SkyActiv-Technologie basiert. Hierzu zählen neue, sparsame Antriebe, ein neues Fahrwerk sowie eine neue und leichte Karosseriestruktur. Mit einer Länge von 4,86 Metern ist der neue Mazda 6 elf Zentimeter länger als der Vorgänger, wiegt aber satte 100 Kilogramm weniger.

Zum Marktstart hat der Kunde die Auswahl zwischen fünf Motorisierungen. Den Einstieg bildet der neu konstruierte 2-Liter-Benziner mit 107 kW/145 PS und einem Verbrauch von 5,5 Litern, was den Vorgänger um 20 Prozent unterbieten würde. 121 kW/165 PS leistet die stärkere Version des Vierzylinders. Sie ist neben dem manuellen Sechsganggetriebe auch mit einer Automatik erhältlich. Top-Modell ist der 2,5-Liter-SkyActiv-D mit 141 kW/192 PS, das aber in Deutschland nur eine Nebenrolle spielen dürfte. Gut die Hälfte aller Mazda-6-Kunden wird sich für eines der beiden 2,2-Liter-Diesel-Aggregate entscheiden, glaubt man in der Mazda-Zentrale in Leverkusen. Zu recht. Denn es sind die gleichen Motoren, die wir schon im Crossover CX-5 fahren konnten und die sich als extrem laufruhig, durchzugsstark und geschmeidig erwiesen haben. Bei 2,2 Liter Hubraum leisten die Selbstzünder 110 kW/150 PS und 129 kW/175 PS. Der Normverbrauch soll bei lediglich vier Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen. Es wäre ein Bestwert im Segment.

Richtung Premium fährt Mazda im Innenraum. Weiche Oberflächen dominieren, keine Spur von Hartplastik, alles wirkt sauber verarbeitet und gut eingepasst. Das Cockpit im klassisches Layout besitzt drei Rundinstrumente, wenige Schalter machen die Bedienung einfach. Auf Gimmicks und Schnörkel haben die Japaner gänzlich verzichtet. Den Gästen im Fond bietet Mazda zwar mehr Raum für die Knie, doch durch das coupéhafte Dach haben Großgewachsene nur eingeschränkte Kopffreiheit. Im Kofferraum bleibt Platz für 483 Liter Gepäck, kein herausragender, aber auch kein schlechter Wert.