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BMW Paralleltwin-Enduros

Freitag, 27. Nov. 2015

Seine beiden Reihenzweizylinder-Enduros hat Motorradbauer BMW einer Frischzellenkur unterzogen. Während die beliebte F 800 GS eine umfangreiche Modellpflege erfuhr, löst die neue F 700 GS die kleinere Schwester F 650 GS ab.

Foto: BMW

BMW: Frischzellenkur für Paralleltwin-Enduros

Seine beiden Reihenzweizylinder-Enduros hat Motorradbauer BMW einer Frischzellenkur unterzogen. Während die beliebte F 800 GS eine umfangreiche Modellpflege erfuhr, löst die neue F 700 GS die kleinere Schwester F 650 GS ab. Beide treibt der bekannte 798-Kubik-Vierventil-Paralleltwin an. In der F 800 GS leistet das Triebwerk unverändert 63 kW/85 PS, in der 700er schickt das Aggregat 55 kW/75 PS ans Hinterrad. Beide Modelle verzögern mittels einer Doppelscheibenbremse am Vorderrad und sind darüber hinaus serienmäßig mit einer neuen Generation des BMW-Motorrad-Zweikanal-ABS ausgerüstet.

Ebenfalls neu ist die elektronische Fahrwerksanpassung ESA (Electronic Suspension Adjustment). Als Sonderausstattung ab Werk erhältlich, ermöglicht sie es dem Fahrer, die Zugstufendämpfung des hinteren Federbeins bequem per Knopfdruck vom Lenker aus in den Dämpfungsvarianten "Komfort", "Normal" oder "Sport" einzustellen und damit auf Strecke und Fahrweise anzupassen. Der Kunde kann beide Enduros auch mit der optionalen Antischlupfregelung ASC (Automatic Stability Control) ordern, die das unerwünschte Durchdrehen des Hinterrades beim Beschleunigen verhindert.

Eine Überarbeitung haben auch die Schaltereinheiten, das Cockpit und die Verkleidungsteile erfahren. Und für kleiner gewachsene Zeitgenossen hält das Zubehörprogramm nun auch für die F 800 GS einen Tieferlegungssatz samt einer niedrigeren Sitzbank parat. Im Herbst 2012 rollen die Bikes zum Händler, die Preise will BMW allerdings noch nicht nennen.