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BMW ACTIVE E

Sonntag, 29. Jan. 2017

Die BMW Group und ihre Partner Siemens und Vattenfall Europe haben am 15. Dezember 2011 den Startschuss für den Feldversuch mit dem BMW ActiveE in Berlin gegeben und 30 dieser Fahrzeuge an Flottenkunden und Privatnutzer übergeben. Im Rahmen des weltweit ersten Flottenversuchs mit dem BMW ActiveE werden in der Bundeshauptstadt Prozesse für den künftigen Betrieb von Elektrofahrzeugen erprobt.

Die BMW Group und ihre Partner Siemens und Vattenfall Europe haben am 15. Dezember 2011 den Startschuss für den Feldversuch mit dem BMW ActiveE in Berlin gegeben und 30 dieser Fahrzeuge an Flottenkunden und Privatnutzer übergeben.

Im Rahmen des weltweit ersten Flottenversuchs mit dem BMW ActiveE werden in der Bundeshauptstadt Prozesse für den künftigen Betrieb von Elektrofahrzeugen erprobt. Vattenfall verantwortet die Installation und den Betrieb der öffentlichen und privaten Infrastruktur für die Fahrzeuge. Siemens liefert die Technik für die privaten Ladestationen der Nutzer.  Die ersten Feldversuche mit dem MINI E in Berlin lieferten bereits wichtige Erkenntnisse über die Anforderungen an künftige Serienfahrzeuge mit Elektroantrieb sowie an die erforderliche Ladeinfrastruktur. Auch die Applikation des Gesteuerten Ladens für die Einspeisung von Windenergie in der ersten Version funktionierte und wurde von den MINI E Nutzern in Berlin begrüßt. Der BMW ActiveE, ein vollelektrisch angetriebenes BMW 1er Coupé, wird weitere wertvolle Erkenntnisse aus der Alltagsnutzung des Fahrzeugs liefern. 2012 werden über 1.000 BMW ActiveE in den wichtigsten Märkten weltweit ausgeliefert. Die Antriebskomponenten und Energiespeicher des BMW ActiveE werden für künftige Serienfahrzeuge erprobt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Serienentwicklung des BMW i3 ein. „Die Zukunft der E-Mobilität rückt mit dem BMW ActiveE bis zur Serieneinführung des BMW i3 in 2013 wieder ein Stück näher“, sagt Dr. Julian Weber, Leiter Innovationsprojekte E-Mobilität der BMW Group.  Auf Basis des BMW ActiveE wurde eine Reihe von innovativen Forschungsprojekten zur Gestaltung der künftigen Ladeschnittstelle zwischen Elektrofahrzeug und Netz durchgeführt. Diese Projekte wurden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert und dienen zur zukünftigen Steigerung des Klimaschutzpotenzials von Elektrofahrzeugen. Die Ergebnisse dieser Projekte auf der technischen Basis des BMW ActiveE wurden bei der Übergabe der BMW ActiveE Flotte in Berlin vorgestellt. „Unsere BMW E-Mobilitäts-Strategie sieht vor, dass Laden für den künftigen Nutzer eines Elektrofahrzeuges intelligent, komfortabel und schneller wird. Diese Forschungsprojekte zeigen auf, was mittelfristig bei unseren Elektrofahrzeugen möglich ist“, führt Dr. Weber weiter aus.   Vattenfall nimmt im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes BMW ActiveE Berlin die Rolle des Integrators ein und kümmert sich hinsichtlich der Infrastruktur um die Kundenbedürfnisse. Neben der Installation der Ladeboxen und der Stromlieferung, stellt Vattenfall sicher, dass der Zugang zu öffentlichen Ladestationen gewährleistet ist. Ebenso wie das Vorläuferprojekt „MINI E Berlin powered by Vattenfall“, dem ersten Alltagstest von E-Fahrzeugen in Deutschland, wurden auch diese Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vom BMU kofinanziert.  Die Leistungsfähigkeit der Systeme wird am Beispiel des BMW ActiveE unter realen Bedingungen getestet. Die hier gewonnenen Erfahrungen wollen die Experten in die Weiterentwicklung der Technologie einfließen lassen. Das Ziel: eine Integration der Systeme in künftige Serienfahrzeuge. Die Effizienz des induktiven Ladens liegt derzeit mit etwa 90 Prozent annähernd bei der Effizienz der kabelgebundenen Übertragung.deutsches-business.tv/