Monterey Motorsports Reunion

Jaguar ist die dominierende Marke bei der diesjährigen Rolex Monterey Motorsports Reunion, einem der weltweit größten Treffen klassischer Rennwagen.

Vom Freitag, den 19. August, bis zum Sonntag, den 21. August, zelebriert die britische Traditionsmarke auf dem legendären Rennkurs ihre große sportliche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Präsenz von Jaguar bei der Motorsports Reunion markiert nicht nur den Höhepunkt der nordamerikanischen Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des legendären Jaguar E-Type, sondern auch den Marktstart des neuen Jaguar Modellprogramms 2012 mit dem 550 PS starken Jaguar XKR-S Coupé.

Bei der diesjährigen Rolex Monterey Motorsports Reunion, die parallel zum Concours d’Elégance in Pebble Beach stattfindet, wo Jaguar ebenfalls vertreten ist, versammeln sich auf dem legendären Mazda Raceway Laguna Seca über 550 Rennwagenklassiker, darunter einige der berühmtesten und erfolgreichsten Jaguars.

“An diesem Wochenende wird die Rolex Monterey Motorsports Reunion zum Mekka für Sammler klassischer Rennwagen und für Motorsportbegeisterte,” schwärmt David Pryor, Brand Vice President, Jaguar North America. “Sie alle wollen dabei sein, wenn hunderte faszinierende Automobile und darunter einige der berühmtesten Jaguar-Rennwagenklassiker begleitet vom neuen Superhochleistungsmodell Jaguar XKR-S auf dem legendären Rennkurs ihre Runden drehen."

Keinesfalls versäumen sollten Besucher der Rolex Monterey Motorsports Reunion das Jaguar Invitation Class E-Type Rennen am Samstag, den 20. August, um 13.00 Uhr. Dem besonderen Anlass angemessen, erhält der Sieger des Rennens eine eigens hierfür vom Jaguar Chefdesigner Ian Callum entworfene Trophäe überreicht.

Zu Deinem Neuwagen

Ein Highlight für Rennsportfans neben der Rennstrecke ist die Jaguar Heritage Ausstellung mit zahlreichen legendären Jaguar-Rennwagenklassikern von den 1930er-Jahren bis heute. Unter den über 65 Jaguar-Rennwagenklassikern, die es auf oder neben der Rennstrecke zu bestaunen gibt, sind mindestens 7 Jaguar C-Types, 11 Jaguar D-Types und 3 XKSS. Zusammen können diese Autos fünf Triumphe in Le Mans sowie hunderte Siege bei Rennen weltweit vorweisen.

Noch heute begeistern diese Klassiker mit ihrer unvergleichlichen Ästhetik und Leistung zahllose Rennsportenthusiasten überall auf der Welt.

Angekündigt sind unter anderem die folgenden legendären Jaguar-Rennwagenklassiker:

· Der Jaguar XK120, mit dem der erste amerikanische Fahrerweltmeister Phil Hill beim ersten Pebble Beach Road Race auf der Halbinsel Monterey siegte. Die Strecke führte damals noch auf Abschnitten des berühmten 17-Mile Drive durch den Del Monte Forest. Ebenfalls dabei sein wird der Jaguar C-Type, mit dem Hill 1952 erneut bei einem Straßenrennen vor dem Bau der Road America in Elkhart Lake, Wis., den Sheldon Cup gewann. 2011 jährt sich zum 50. Mal Hills erste Weltmeisterschaft in der Formel 1. Seine lange und glänzende Motorsportkarriere begann die Fahrerlegende als Lehrling bei Jaguar in Großbritannien.

· Zwei enorm erfolgreiche Jaguars des Privatfahrers Briggs Cunningham, der als “The American Sportsman” Weltruhm erlangte. Nach Einstellung der Produktion seiner gleichnamigen Sportwagen pilotierte Cunningham mit großem Erfolg Jaguar D-Types in Le Mans und bei Rennen in Nordamerika, wo er 1955 das 12-Stunden-Rennen in Sebring gewann. Cunninghams E-Type Coupé von 1962 ist mit Sicherheit einer der außergewöhnlichsten Jaguar-Rennwagen aller Zeiten. Das in Cunninghams Auftrag im Jaguar-Werk gebaute Auto weist zahlreiche Leichtbauteile auf, die ursprünglich für die legendären “Lightweight E-Type” Modelle entwickelt worden waren. Daneben besitzt das Coupé auch viele Serienteile, wie etwa die Stahlkarosserie.

· Bob Tullius wird mit mehreren Autos seines legendären US-Rennstalls Group 44 Racing dabei sein, darunter dem bei den Trans-Am 1978 siegreichen Jaguar XJS. 1977 gewann Tullius bei den Trans-Am zwar die Fahrermeisterschaft, verpasste wegen der schieren Überzahl teilnehmender Porsche 911 aber den Titel in der Konstrukteurswertung denkbar knapp um 2 Punkte. 1978 konnte Tullius, unterstützt durch einen von Brian Fuerstenau pilotierten Jaguar XJS 1977, nicht nur seinen Fahrertitel verteidigen, sondern sich auch den Konstrukteurstitel sichern. 1983 baute die Group 44 im Auftrag von Jaguar Cars den Jaguar XJR-5. Konstrukteur des im Group 44 Werk in Winchester, Va. gebauten Boliden war der Amerikaner Lee Dykstra. Die Karosserie wurde von Randy Witeen entworfen. “The American Jaguar”, wie er von manchen Medien genannt wurde, fuhr insgesamt 12 Siege bei IMSA GTP Rennen ein und trat mit Werksunterstützung als erster Jaguar seit 1955 wieder bei einem Rennen in Le Mans an.

· Ebenfalls von Group 44 Racing stammt der weltweit berühmteste E-Type Rennwagen, der V-12 Series III. Mit ihm nahm das Group 44 Team in der Serienwagenklasse "B" an den Rennen des Sports Car Club of America (SCCA) teil. Nach dem Gewinn der Regionalmeisterschaft 1974, sicherte sich der Wagen 1975 auch die Landesmeisterschaft in der SCCA BP. Begleitet wird der Rennwagenklassiker von seinem schärfsten Rivalen, dem Huffaker Racing Series III V-12 E-Type. Die beiden Autos treten erstmals seit Ende der 1970er-Jahre wieder gemeinsam auf.

· 1988 sicherte sich Jaguar zusammen mit Tom Walkinshaws TWR Jaguar Sport Team den ersten Sieg in Le Mans nach 31 Jahren. Der XJR-9LM V-12 brach damit die achtjährige Dominanz der Porsches in Le Mans. Das damalige Le Mans Siegerauto wird bei der Rolex Monterey Motorsports Reunion dabei sein. Ebenfalls aus der TWR-Ära stammt der XJR-12LM, der 1990 die ersten beiden Plätze in Le Mans belegte und im gleichen Jahr beim 24-Stunden-Rennen in Daytona siegte.




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