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Frühling bei Subaru

Donnerstag, 22. Okt. 2015

Der Trezia läutet bei Subaru den Frühling ein. Der kleine MPV (Multi Purpose Vehicle) sieht dem Toyota Verso-S nicht nur unglaublich ähnlich, er ist in vielen Teilen auch einer. Aber nicht nur ein neues Auto ist zu vermelden.

Frühling bei Subaru

Von Dietmar Stanka

Der Trezia läutet bei Subaru den Frühling ein. Der kleine MPV (Multi Purpose Vehicle) sieht dem Toyota Verso-S nicht nur unglaublich ähnlich, er ist in vielen Teilen auch einer. Aber nicht nur ein neues Auto ist zu vermelden.

Auch personell hat sich einiges getan bei den Friedbergern. Geschäftsführer Volker Dannath verantwortet seit dem 1.1.2011 die Geschicke der Subaru Deutschland GmbH und für die Pressearbeit ist ebenfalls seit Beginn des Jahres Jutta Bernhard am Ruder.

Subaru Trezia

Das steht doch ein Toyota. So könnte es tönen, wenn man sich den neuen Trezia nicht so genau anschaut. Ist aber nichts Neues, dass sich Subaru für das ein oder andere Modell einen Partner sucht und damit viel Geld bei der Entwicklung einspart. So auch beim Trezia, der zusammen mit dem ebenfalls neuen Verso-S bei Toyota vom Band läuft. Subaru bietet seinen Trezia als 1,3 Active ab 16.200 Euro an. Der 1,4-Liter-Diesel kostet mit manuellem Sechsgang-Getriebe bereit 18.100 Euro und die Comfort genannte Top-Version mit automatisiertem Schaltgetriebe 19.650 Euro. Der Trezia ist ein besonders praktisches Automobil mit erhöhter Sitzposition und leichtem Ein- und Ausstieg. Prädestiniert daher für junge Familien aber auch Senioren, die diese Nutzwerte zu schätzen wissen. Trotz seiner Kürze von gerade einmal 3,95 Metern ist der Trezia ein kleines Ladewunder. 429 Liter passen in den Kofferraum, wenn die hinteren Sitze aufrecht stehen, 1.388 wenn sie flach liegen. Dazu vervollständigen 19 Staufächer die durchdachte Raumnutzung.

Subaru Forester

Frisch renoviert startet der Bestseller von Subaru in den Autofrühling. Der neue entwickelte 2-Liter-Boxer mit 110 kW (150 PS) soll nach Angaben des Herstellers nunmehr 8,6 Liter benötigen. Für einen Benziner mit Allradantrieb und den typischen SUV-Maßen ein akzeptabler Wert. Für Sparfüchse bietet Subaru den weltweit einzigen Boxer-Diesel an, der 108 kW (147 PS) leistet und 6,3 Liter verbrauchen soll. Der Forester startet preislich bei 24.600 Euro.

Subaru Outback

Der Outback positioniert sich als Kombi mit hoher Sitzposition als Crossover. Der 2-Liter-Diesel ist das sparsamste Aggregat, der 2,5-Liter-Boxer der Einstieg in die Benzinerfraktion und der bullige Sechszylinder mit 191 kW (260 PS) markiert als 3,6R die Leistungsspitze dieser Baureihe. Der günstigste Outback liegt bei 35.600 Euro.

Subaru STI

Die Spaßrakete der Japaner. Ehemals Basisgerät der Rallye-Weltmeisterschaft ist der STI heutzutage ein technisches Vorzeigeobjekt mit einem 2,5 Liter großen Boxer und einer satten Leistung von 300 PS. Zu haben als Schrägheck-Fünftürer und klassische Limousine. Diese entweder mit dem Riesenspoiler am Heck oder einem kleinen Bürzel mit Understatement-Charakter. Der STI startet bei 47.900 Euro.

Zukunftsaussichten

Subaru will nach der Aussage des seit 1.1.2011 amtierenden Geschäftsführer Volker Dannath wieder mit einem soliden Wachstum glänzen. Als Nahziel sind 20.000 Fahrzeuge p.a. in Deutschland angepeilt, 2010 waren es gerade einmal 7.763. Aber mit neuen Modellen wie dem Trezia und der überarbeiteten Motorenpalette will Subaru an vergangene Erfolge anknüpfen. So verkaufte Subaru im Rekordjahr 1991 18.677 Neufahrzeuge. Zusammen mit Toyota will Subaru in Kürze Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt bringen und Ende 2011 wird uns ein kleiner kompakter Sportwagen mit Heckantrieb erfreuen. (ds)