
Fahrbericht: Citroen C-Crosser
Vor drei Jahren erblickte mit dem C-Crosser der erste Citroen-SUV das Licht der Welt. An der Optik hat sich seit der Markteinführung nicht geändert. Neu im Programm ist allerdings ein Doppelkupplungsgetriebe, das die sechs Gänge automatisch oder manuell über Schaltwippen am Lenkrad wechselt. Das DCS sorgt für blitzschnelles Schalten innerhalb weniger Millisekunden – und das ohne Drehmomentabfall. Auch wenn man mit den Schaltwippen am Lenkrad selbst ins Geschehen eingreift, merkt man den Gangwechsel kaum. Durch das neue Doppelkupplungsgetriebe fährt sich der C-Crosser noch komfortabler – vor allem im verbrauchsarmen Zweirad-Modus. Der Allradantrieb ist beim C-Crosser elektronisch aktivierbar. Er verteilt die Kraft auf alle vier Räder – je nach Bedarf Bei verminderter Bodenhaftung wird der Vortrieb durch die dritte mögliche Einstellung, den ‚Lock-Modus’, elektronisch optimiert. Für schweres Gelände ist der C-Crosser – wie alle SUV – eher ungeeignet. Der offroad-Berieb nützt vor allem bei Fahrten auf Schlamm und Sand. Und gerade in der kalten Jahreszeit – bei Nässe und Schnee, erhöht sich die Fahrsicherheit enorm. Optisch dominieren langgezogene Scheinwerfer die Front. Dazu kommt ein – für Citroen - ausgesprochen großer Kühlergrill. 4 Meter 75 ist das Fahrzeug lang. Mit seiner Höhe von 1 Meter 72 wirkt der C-Crosser kräftig und massiv. Auffällig: die breiten Kotflügel mit den gewölbten Radkästen. Die aerodynamisch abfallende Dachlinie mündet in einen dezenten Heckspoiler. Mit dem von uns gefahrenen 2.2 Liter Dieselmotor und dem neuen DCS liegt der Gesamtverbrauch laut Hersteller nur bei 7,3 Liter auf 100 Kilometer. Dabei bietet der C-Crosser neben den großzügigen Platzverhältnissen die Fahrqualitäten eines SUV mit erhöhtem Radstand und mehr Bodenfreiheit. Innen zeigt sich der Franzose überraschend schnörkellos. Wer hier extravagante Design-Experimente erwartet hat, wird enttäuscht. Die Devise heißt: Hauptsache Funktional – und das macht sich nicht nur bei der Optik, sondern auch bei den praktischen Qualitäten bemerkbar. Eine Einparkhilfe und die Rückfahrkamera erleichtern beispielsweise die Rangiermanöver. Das Doppelkupplungsgetriebe ist ausschließlich in der höchsten Ausstattungslinie zu bekommen.
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