
Fahrbericht: Skoda Yeti
Geben sie doch offen zu, dass sie dem Bergsteiger Reinhold Messner nicht geglaubt haben, als er vom Yeti erzählte. Doch es gibt ihn wirklich Seit dem Trekka von 1965 ist der Yeti das erste Geländefahrzeug aus dem SKODA. Trotz familiärer Ähnlichkeit mit dem Roomster, stimmt mit diesem nur das Innenraumkonzept überein. Er ist eher komfortabel als sportlich konzipiert. Sein Fahrwerk erweist sich als solide, und die Lenkung ist sauber abgestimmt. Trotz höheren Schwerpunktes, meistert er auch flotte Kurvenfahrten ohne spürbare Seitenneigung. Nachdem sich der Yeti so lange vor der Welt versteckt hielt, erscheint er nun sogar in mehreren Ausstattungslinien wie: Active, Ambition und Experience. Zur Grundausstattung gehören unter anderem sieben Airbags, ABS, ESP, Antriebsschlupfregelung und eine elektronische Differenzialsperre. In der Zivilisation macht der Yeti durchaus keine schlechte Figur. A propos Figur, der rasante Wilde präsentiert sich mit Modellmaßen von 4 Meter 22 Länge und 1 69 Höhe. Die Motorenpalette des Yeti umfasst fünf Vierzylinder-Triebwerke, die im Leistungsbereich von 105 bis 170 PS agieren. Zur Auswahl stehen zwei Benzin- und drei Diesel-Aggregate. In der stärksten Ausführung, dem 2 Liter TDI CR, beschleunigt der Yeti in 8,4 Sekunden von 0 auf 100, und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h. Recht kultiviert zeigt sich der Yeti an der Tankstelle. Der stärkste Diesel soll im Durchschnitt 6,1 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen. Die eigentliche Domäne eines Yetis liegt abseits befestigter Straßen. 18 Zentimeter Bodenfreiheit, kurze Überhänge und eine solide Bodenverkleidung schützen ihn von unten. Die optionale Haldex-Kupplung verteilt die Antriebskräfte auf die Räder mit dem jeweils günstigsten Bodenkontakt. Wenn das Gelände allzu abenteuerlich wird, sorgt die auf Wunsch erhältliche Offroad-Funktion dafür, dass der Fahrspaß erhalten bleibt. Per Knopfdruck verändern sich die Parameter von Gasannahme und Anti-Blockier-System. So kann sich der Fahrer vollständig auf das Lenken konzentrieren, während der Yeti in eigener Regie die steile Abfahrt bewältigt. Die Grundversion mit Frontantrieb kostet in Deutschland ab 18.000 Euro. Für 22.690 Euro gibt es die günstigste Allrad-Variante. Es gibt ihn also tatsächlich, den Yeti. Und jeder kann ihm ab sofort begegnen.
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