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Fahrbericht: RENAULT KANGOO BEBOP

Renault stellt für den Kangoo erstmals zwei Radstände zur Wahl. Die Kurzversion des Kangoo trägt den Zusatz „Be Bop“ und soll vor allem jüngere Käufer ansprechen. Mit einer Gesamtlänge von 3 Meter 87 ist der Be Bop 38 Zentimeter kürzer als der Kangoo. Der Wendekreis von lediglich 9,7 Metern ermöglicht auch Parkmanöver bei beengten Platzverhältnissen. Zwei Motorisierungen bietet Renault für den Be Bop an. Der Benziner leistet 106, der Diesel 103 PS. Dabei begnügt sich der Diesel laut Hersteller mit nur 5,4 Liter pro 100 Kilometer. Als Gute Laune-Fahrzeug präsentiert sich der Bebop mit frischen Farbkonzept und einem neuartigen Karosseriezuschnitt. Zwar haben die Franzosen die Grundzüge des Kangoo übernommen, doch die auffällig gestauchte Statur lässt den Be Bop sehr viel freundlicher aussehen als seinen größeren Bruder. Einerseits wirkt er voluminös, andererseits aber aufgrund seiner ungewöhnlichen Proportionen doch irgendwie sympathisch. Im Innenraum finden vier Personen auf Einzelsitzen Platz. Werden die hinteren Sitze entfernt, bietet der Kangoo Bebop 1462 Liter Kofferaumvolumen. Markantes Merkmal sind die Glasflächen von knapp vier Quadratmetern. Das hintere Dachdrittel besteht aus einem Glasschiebedach, das sich über den verglasten Mittelteil schiebt. Die Heckscheibe lässt sich per Fernbedienung hinauf- oder hinunterfahren. Dadurch ist der Zugriff auf das Ladeabteil auch bei verschlossenem Fahrzeug von außen möglich. In Verbindung mit dem komplett versenkbaren Heckfenster entsteht so auf den hinteren Plätzen Cabrio-Ambiente. Ab 16.950 Euro ist der Be Bop zu haben.

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