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Fahrbericht: LEXUS GS 450 h

Mit dem GS 450h bietet Lexus die erste Oberklassen-Limousine mit Hybridtechnologie. Wer solche Fahrzeuge bisher für reine Spritsparer ohne Power hielt, muss umdenken. Der Lexus GS 450h schafft stolze 250 km/h. Die Leistung splittet sich, denn Hybridfahrzeuge besitzen zwei Antriebe - einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Beim GS arbeitet ein 296 PS starker 3,5-Liter-Sechszylinder mit einem Elektroantrieb zusammen. Die Gesamtleistung : 345 PS. Sie ergibt sich als Summe aus der Leistungsabgabe der Batterie und der Leistung des Verbrennungsmotors. Beim Start beschränkt sich der Hybridantrieb allein auf den Elektroantrieb. Bis zu 60 km/h schnell kann das Auto auf diese Weise fahren. Nach maximal zwei Kilometern ist damit aber Schluss – dann muss die Batterie wieder geladen werden, wozu der Verbrennungsmotor anspringt. In der Praxis schaltet sich der Ottomotor schon bei behutsamem Umgang mit dem Gaspedal zu. Beschleunigt wird in der Regel mit der Kraft beider Motoren. Die 345 PS bringen den Zweitonner in 5,9 Sekunden auf 100 km/h. Trotz der sportlichen Fahrleistungen bleiben die Insassen akustisch unbelästigt. Der GS ist leise und fällt auch im oberen Drehzahlbereich nicht durch Röhren auf – wie es sich für eine Reiselimousine gehört. Neben dem Hochleistungshybriden gibt es den Lexus GS auch mit 3,0 l V6-Benzintriebwerk und als 4,6-l-Achtzylinder.

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