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Volkswagen Passat - 40 Jahre erfolgreich

Donnerstag, 12. Mär. 2015

Für Volkswagen brach Anfang der 1970er Jahre eine komplett neue automobile Ära an. Weg von luftgekühlten Boxermotoren und Fahrzeugen mit Heckantrieb und hin zu Frontantrieb und längs eingebauten, wassergekühlten Motoren, die auf der Vorderachse saßen.

Volkswagen Passat - 40 Jahre erfolgreichEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Für Volkswagen brach Anfang der 1970er Jahre eine komplett neue automobile Ära an. Weg von luftgekühlten Boxermotoren und Fahrzeugen mit Heckantrieb und hin zu Frontantrieb und längs eingebauten, wassergekühlten Motoren, die auf der Vorderachse saßen.

Form und Funktion

Fahrverhalten

Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Volkswagen Passat Variant TDI BlueMotion Technology Comfortline (Referenzmodell)

Motor: 4-Zylinder-Diesel
 Getriebe: Sechsgang-Schaltung
 Hubraum: 1.968 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 110 kW (150 PS)/3.500 – 4.000 Max. Drehmoment: 340 Nm bei 1.750 – 3.000 Umdrehungen pro Minute
 Länge/Breite/Höhe: 4.767/1.832/1.477 in mm
 Radstand: 2.791 in mm Leergewicht: 1.505 kg
 Zul. Gesamtgewicht: 2.070 kg Kofferrauminhalt: 650 – 1.780 l
 Bereifung: 215/60 R 16 Felgen: 6,5 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 8,9 Sekunden
 Höchstgeschwindigkeit: 218 km/h
 Tankinhalt: 66 l
 Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 4,2 l auf 100 km
 Preis: 33.575 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Mit dem neuen Passat hat Volkswagen einmal wieder alles richtig gemacht. Seine edle Anmutung und seine selbst in der Basis schon recht gute Ausstattung sind gute Kaufanreize. Wer noch ein bisschen Geduld mitbringt, kann sich auf den Passat GTE freuen, der 2015 als Plug-in-Hybrid an den Start geht. Oder auch auf den Alltrack warten, der auch in der nächsten Ausgabe mit seinem Offroad-Charakter überzeugen will.
Mit dem neuen Passat hat Volkswagen einmal wieder alles richtig gemacht. Seine edle Anmutung und seine selbst in der Basis schon recht gute Ausstattung sind gute Kaufanreize. Wer noch ein bisschen Geduld mitbringt, kann sich auf den Passat GTE freuen, der 2015 als Plug-in-Hybrid an den Start geht. Oder auch auf den Alltrack warten, der auch in der nächsten Ausgabe mit seinem Offroad-Charakter überzeugen will.Foto: D. Stanka  
Trendline, Comfortline und Highline nennen sich die Ausstattungslinien des neuen Volkswagen Passat. In der günstigsten Variante Trendline sind unter anderem der Berganfahrassistent, eine Klimaanlage, Keyless-Go (Startknopf für den Motor) und die Multikollisionsbremse an Bord. Die Comfortline wartet mit einem 12-Wege-ergoComfort-Sitz für den Fahrer, Regensensor, ParkPilot, Nebelscheinwerfern und Front-Assist inkl. City-Notbremsfunktion auf. Desweiteren kommen nun auch endlich Leichtmetallfelgen zum Einsatz.
Trendline, Comfortline und Highline nennen sich die Ausstattungslinien des neuen Volkswagen Passat. In der günstigsten Variante Trendline sind unter anderem der Berganfahrassistent, eine Klimaanlage, Keyless-Go (Startknopf für den Motor) und die Multikollisionsbremse an Bord. Die Comfortline wartet mit einem 12-Wege-ergoComfort-Sitz für den Fahrer, Regensensor, ParkPilot, Nebelscheinwerfern und Front-Assist inkl. City-Notbremsfunktion auf. Desweiteren kommen nun auch endlich Leichtmetallfelgen zum Einsatz.Foto: Ingo Barenschee                       Der Highline darf sich mit LED-Hauptscheinwerfern, Sitzen in Leder-Alcantara-Mix inkl. Sitzheizung vorne sowie der Klimaautomatik Climatronic schmücken. Mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen wie beispielsweise der
Sardinien war Anfang Oktober Schauplatz unserer ersten Testfahrten mit dem neuen Volkswagen Passat. Drei von insgesamt zehn verschiedenen Motorisierungen sowie beide Karosserieformen standen zur Wahl. Begonnen haben wir mit dem im Moment stärksten und gleichzeitig teuersten Modell. Dem Passat TDI SCR 4MOTION BlueMotion Technology Variant, der in der Top-Ausstattung Highline 46.300 Euro kostet. Der 176 kW (240 PS) leistende 2-Liter-Biturbo-Diesel stemmt 500 Nm an Drehmoment und ist damit in unseren Augen der R unter den Dieseln von Volkswagen.
	Der stärkste 2-Liter-Selbstzünder aus dem Hause Volkswagen ist immer mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden, das sich selbstverständlich auch manuell über die Paddels am Lenkrad schalten lässt. Die flotte Fahrt über sardische Nebenstraßen an der Costa Smeralda wurde mit der für diese Version serienmäßigen adaptiven Fahrwerksregelung DCC zum Vergnügen der besonderen Art.
	Wie in einem Sportwagen sitzend tobten wir durch enge Kurven, beschleunigten auf den Geraden und knackten die nächsten Biegungen mit einem unwahrscheinlicher Präzision. Das Zusammenspiel des Allradantriebs, der progressiven Lenkung, die kleinere Lenkbewegungen für die gewünschten Kurvenradien zulässt sowie die elektronische Differenzialsperre XDS+ arbeiteten perfekt zusammen.
	Gespannfahrer mag es interessieren, dass dieser Passat bis zu 2.200 kg Anhängelast bewältigt und zudem mit dem 650 Euro kostenden Anhänger-Rangierassistenten „Trailer Assist inkl. Parklenkassistent Park Assist“ ausgestattet werden kann. Dabei lenkt das Fahrzeug selbstständig und rangiert einen Anhänger, welcher Art auch immer, rückwärts in Parklücken oder um Kurven.
	Eine deutliche Stufe weniger an Leistung bot unser zweiter Testwagen, ebenfalls ein Zweiliter-Diesel, aber mit "nur" 110 kW (150 PS). Zusammen mit dem in diesem Fall verbauten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe liegt dieses Modell als Limousine mit der Ausstattung Highline bei 37.975 Euro. Wählt man beispielsweise das manuelle Sechsgang-Getriebe und die Basisausstattung Trendline, kostet dieser Passat 30.250 Euro.
Sardinien war Anfang Oktober Schauplatz unserer ersten Testfahrten mit dem neuen Volkswagen Passat. Drei von insgesamt zehn verschiedenen Motorisierungen sowie beide Karosserieformen standen zur Wahl. Begonnen haben wir mit dem im Moment stärksten und gleichzeitig teuersten Modell. Dem Passat TDI SCR 4MOTION BlueMotion Technology Variant, der in der Top-Ausstattung Highline 46.300 Euro kostet. Der 176 kW (240 PS) leistende 2-Liter-Biturbo-Diesel stemmt 500 Nm an Drehmoment und ist damit in unseren Augen der R unter den Dieseln von Volkswagen. Der stärkste 2-Liter-Selbstzünder aus dem Hause Volkswagen ist immer mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden, das sich selbstverständlich auch manuell über die Paddels am Lenkrad schalten lässt. Die flotte Fahrt über sardische Nebenstraßen an der Costa Smeralda wurde mit der für diese Version serienmäßigen adaptiven Fahrwerksregelung DCC zum Vergnügen der besonderen Art. Wie in einem Sportwagen sitzend tobten wir durch enge Kurven, beschleunigten auf den Geraden und knackten die nächsten Biegungen mit einem unwahrscheinlicher Präzision. Das Zusammenspiel des Allradantriebs, der progressiven Lenkung, die kleinere Lenkbewegungen für die gewünschten Kurvenradien zulässt sowie die elektronische Differenzialsperre XDS+ arbeiteten perfekt zusammen. Gespannfahrer mag es interessieren, dass dieser Passat bis zu 2.200 kg Anhängelast bewältigt und zudem mit dem 650 Euro kostenden Anhänger-Rangierassistenten „Trailer Assist inkl. Parklenkassistent Park Assist“ ausgestattet werden kann. Dabei lenkt das Fahrzeug selbstständig und rangiert einen Anhänger, welcher Art auch immer, rückwärts in Parklücken oder um Kurven. Eine deutliche Stufe weniger an Leistung bot unser zweiter Testwagen, ebenfalls ein Zweiliter-Diesel, aber mit "nur" 110 kW (150 PS). Zusammen mit dem in diesem Fall verbauten 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe liegt dieses Modell als Limousine mit der Ausstattung Highline bei 37.975 Euro. Wählt man beispielsweise das manuelle Sechsgang-Getriebe und die Basisausstattung Trendline, kostet dieser Passat 30.250 Euro.Foto: Ingo Barenschee Das Drehmoment von 350 Nm wird ausschließlich auf die Vorderachse geleitet, was einer guten Traktion nicht entgegensteht. Last but not least waren wir auch mit einem Benziner unterwegs, der wie alle anderen Motoren mit BlueMotion Technolo
Im Kleide einer Limousine und eines Variants wird uns der Passat weiterhin erfreuen. Die Schräghecklimousine, einst reichlich populär, scheint ausgedient zu haben. Eine seiner wesentlichen Stärken ist das üppige Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Obwohl in der Länge um sagenhafte 2 mm geschrumpft, ist der Passat Nummer 8 wieder einmal ein Raumwunder. Der Zuwachs des Radstandes um 79 mm und die verkürzten Karosserieüberhänge lassen den neuen Passat wesentlich dynamischer und gestreckter wirken. Zudem wurde die Dachlinie gegenüber dem Vorgänger um 14 mm niedriger ohne allerdings die Kopffreiheit zu mindern.
	Finden in der Limousine 586 bis 1.152 Liter Platz sind es im Variant 650 - 1.780 Liter. Das qualifiziert den Passat durchaus eine Klasse höher, was sich zudem auch in der Qualitätsanmutung und der Materialauswahl ausdrückt. Der Passat rückt verdammt nah an die eigentliche Premiummarke des Konzerns aus Ingolstadt heran und so mancher könnte sich die Frage stellen, ob das nächste Auto wieder ein Audi sein muss.
Im Kleide einer Limousine und eines Variants wird uns der Passat weiterhin erfreuen. Die Schräghecklimousine, einst reichlich populär, scheint ausgedient zu haben. Eine seiner wesentlichen Stärken ist das üppige Platzangebot für Passagiere und Gepäck. Obwohl in der Länge um sagenhafte 2 mm geschrumpft, ist der Passat Nummer 8 wieder einmal ein Raumwunder. Der Zuwachs des Radstandes um 79 mm und die verkürzten Karosserieüberhänge lassen den neuen Passat wesentlich dynamischer und gestreckter wirken. Zudem wurde die Dachlinie gegenüber dem Vorgänger um 14 mm niedriger ohne allerdings die Kopffreiheit zu mindern. Finden in der Limousine 586 bis 1.152 Liter Platz sind es im Variant 650 - 1.780 Liter. Das qualifiziert den Passat durchaus eine Klasse höher, was sich zudem auch in der Qualitätsanmutung und der Materialauswahl ausdrückt. Der Passat rückt verdammt nah an die eigentliche Premiummarke des Konzerns aus Ingolstadt heran und so mancher könnte sich die Frage stellen, ob das nächste Auto wieder ein Audi sein muss.Foto: D. Stanka Vielleicht steckt auch das Motto, Konkurrenz belebt das Geschäft, dahinter und die Audianer zeigen mit der nächsten Generation des A4 noch mehr Innovationen und technische Fortschritte. Wie dem auch sei, der Passat ist selbst mit der Basisausst
Doch der erste Passat war kein Volkswagen im eigentlichen Sinne, sondern ein Audi 80, dem man eine andere Karosserie überstülpte.
	So geschehen übrigens auch mit dem ersten Polo, der als Audi 50 geboren wurde. 40 Jahre später steht uns nun die achte Generation des Bestsellers ins Haus. Immer noch eng verwandt mit Audi, zumindest was die Plattform MQB (Modularer Querbaukasten) sowie die Antriebspalette anbetrifft.
Doch der erste Passat war kein Volkswagen im eigentlichen Sinne, sondern ein Audi 80, dem man eine andere Karosserie überstülpte. So geschehen übrigens auch mit dem ersten Polo, der als Audi 50 geboren wurde. 40 Jahre später steht uns nun die achte Generation des Bestsellers ins Haus. Immer noch eng verwandt mit Audi, zumindest was die Plattform MQB (Modularer Querbaukasten) sowie die Antriebspalette anbetrifft.Foto: D. Stanka  
     
     Foto: Ingo Barenschee