Facebook Pixel

Porsche 911 Turbo Cabrio – Feiner Unterschied

Freitag, 13. Mär. 2015

Sportwagen mit mehr als 500 PS sind meist auf Krawall gebürstet. Sei es durch eine Stealthfighter-Optik á la Lamborghini oder das kreischende Achtzylindergeheule eines Ferraris. Ein Porsche 911 Turbo Cabriolet überzeugt dagegen mit vornehmer Zurückhaltung. Nix mehr mit riesigem Heckspoiler mit Gummilippe. Nix mehr mit Heckkotflügeln deren Maße das Auto in der Breite fast verdoppelten.

Porsche 911 Turbo Cabriolet – Der feine UnterschiedEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Sportwagen mit mehr als 500 PS sind meist auf Krawall gebürstet. Sei es durch eine Stealthfighter-Optik á la Lamborghini oder das kreischende Achtzylindergeheule eines Ferraris.

Form und Funktion

Fahrverhalten

Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Porsche 911 Turbo

Motor: 6-Zylinder-Boxer
 Getriebe: Siebengang-PDK Hubraum: 3.800 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 383 kW (520 PS)/6.000 – 6.500
 Max. Drehmoment: 660 Nm bei 1.950 – 5.000 Umdrehungen pro Minute
 Länge/Breite/Höhe: 4.506/1.880/1.292 in mm
 Radstand: 2.450 in mm Leergewicht: 1.665 kg
 Zul. Gesamtgewicht: 2.045 kg Kofferrauminhalt: vorne 115 l, hinten 160 l
 Bereifung: 245/35 ZR 20 vorne, 305/30 ZR 20 hinten
 Felgen: 8,5 x 20″ vorne, 11 x 20″ hinten Alu-Schmiederäder Beschleunigung: 3,5 Sekunden
 Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h
 Tankinhalt: 68 l
 Kraftstoffverbrauch kombiniert: 9,7 Liter auf 100 km Preis: 177.882 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

12.000 Euro trennen das Cabriolet vom Coupé. Rennsportpuristen würden diese Summe wahrscheinlich lieber in die Keramikbremsen mit der Bezeichnung Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) investieren und dafür 9.186,80 Euro locker machen. Wir dagegen finden offen extrem cool. Weil das Turbo Cabriolet mit geschlossenem Dach auf einem ähnlich niedrigen Geräuschniveau agiert wie das Coupé. Und es geht nichts über die gute Laune, die entsteht, wenn man bei mehr als 300 km/h seine Nase in den frischen Wind stecken kann.
12.000 Euro trennen das Cabriolet vom Coupé. Rennsportpuristen würden diese Summe wahrscheinlich lieber in die Keramikbremsen mit der Bezeichnung Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) investieren und dafür 9.186,80 Euro locker machen. Wir dagegen finden offen extrem cool. Weil das Turbo Cabriolet mit geschlossenem Dach auf einem ähnlich niedrigen Geräuschniveau agiert wie das Coupé. Und es geht nichts über die gute Laune, die entsteht, wenn man bei mehr als 300 km/h seine Nase in den frischen Wind stecken kann.Foto: D. Stanka
Porsche weiß sehr genau, dass so gut wie keines ihrer Fahrzeuge in der Basisausstattung vom Hof läuft. Das veranlasst die Verantwortlichen in Zuffenhausen viele nette Gimmicks nur gegen Aufpreis zu verkaufen. So ein 911 Turbo Cabriolet bringt allein schon aufgrund des wesentlich höheren Einstiegspreis gegenüber einem normalen 11er viel mehr mit. Dennoch ist es locker und leicht möglich, den Preis auf über 200.000 Euro zu schrauben. Es empfiehlt sich in jedem Fall, ausreichend Zeit und Muße bei der Konfiguration mitzubringen. Und auch den Mut das ein oder andere Detail wegzulassen.
Porsche weiß sehr genau, dass so gut wie keines ihrer Fahrzeuge in der Basisausstattung vom Hof läuft. Das veranlasst die Verantwortlichen in Zuffenhausen viele nette Gimmicks nur gegen Aufpreis zu verkaufen. So ein 911 Turbo Cabriolet bringt allein schon aufgrund des wesentlich höheren Einstiegspreis gegenüber einem normalen 11er viel mehr mit. Dennoch ist es locker und leicht möglich, den Preis auf über 200.000 Euro zu schrauben. Es empfiehlt sich in jedem Fall, ausreichend Zeit und Muße bei der Konfiguration mitzubringen. Und auch den Mut das ein oder andere Detail wegzulassen.Foto: D. Stanka  
Schlüssel rein und umdrehen. Röchelnd erwacht der Boxer aus seinem Nachtschlaf und mit dem einlegen des D-Modus des Porsche Doppelkupplungsgetriebes (PDK) rollt das 911er Turbo leise aus seiner Parkbucht in Richtung Tiefgaragenausfahrt. Im normalen Fahrbetrieb ist dieses Prachtstück von Automobil unauffällig leise. Das Klangerlebnis wird mit der Aktivierung des Sport oder gar des Sport+ Modus fulminanter. Erst dann wird die schiere Kraft auch hörbar. Die nächste Ampel naht, beim Halt wirkt die Start-Stopp-Automatik und lässt den Turbo schweigen. Runter von der Bremse und der Boxer kommt wieder in Schwung. Die Kombination aus Kraft und Effizienz führte zu einem erstaunlichen Ergebnis, was den Durchschnittsverbrauch während unserer Testzeiten betraf. Mehr als 2.000 km, davon mehr als 70 Prozent zum Teil sehr schnell gefahrene Autobahnabschnitte, quittierte der Bordcomputer mit etwas mehr als 13 Liter im Durchschnitt. Bei lockeren Cruising-Phasen über die Schwäbische Alb hinein nach Bayern kamen wir sogar auf unter 10 Liter.
Schlüssel rein und umdrehen. Röchelnd erwacht der Boxer aus seinem Nachtschlaf und mit dem einlegen des D-Modus des Porsche Doppelkupplungsgetriebes (PDK) rollt das 911er Turbo leise aus seiner Parkbucht in Richtung Tiefgaragenausfahrt. Im normalen Fahrbetrieb ist dieses Prachtstück von Automobil unauffällig leise. Das Klangerlebnis wird mit der Aktivierung des Sport oder gar des Sport+ Modus fulminanter. Erst dann wird die schiere Kraft auch hörbar. Die nächste Ampel naht, beim Halt wirkt die Start-Stopp-Automatik und lässt den Turbo schweigen. Runter von der Bremse und der Boxer kommt wieder in Schwung. Die Kombination aus Kraft und Effizienz führte zu einem erstaunlichen Ergebnis, was den Durchschnittsverbrauch während unserer Testzeiten betraf. Mehr als 2.000 km, davon mehr als 70 Prozent zum Teil sehr schnell gefahrene Autobahnabschnitte, quittierte der Bordcomputer mit etwas mehr als 13 Liter im Durchschnitt. Bei lockeren Cruising-Phasen über die Schwäbische Alb hinein nach Bayern kamen wir sogar auf unter 10 Liter.Foto: D. Stanka Leicht macht einem das unter anderem die ausgewogene Balance, die durch eine Vielzahl von Hochleistungskomponenten erreicht wird. Ein Beispiel ist die adaptive Aerodynamik mit dem mehrstufig ausfahrbarem Bugspoiler sowie dem in Höhe sowie Neigun
Das Porsche 911 Turbo Cabriolet zeigt sich geschlossen genauso elegant wie offen. Das eng anliegende Dach verschmilzt mit der Karosserie. Die großen vorderen Lufteinlässe zeugen genau wie die in hinteren Kotflügeln befindlichen von dem hohen Sauerstoffbedarf des 3,8-Liter-Biturbos mit 383 kW (520 PS). Die Radhäuser sind vorne mit 245ern und hinten mit 305ern auf 20 Zoll großen Felgen ausgefüllt. Auf Wunsch auch mit Zentralverschluss für 3.510,50 Euro Aufpreis (Serie Turbo S).
Das Porsche 911 Turbo Cabriolet zeigt sich geschlossen genauso elegant wie offen. Das eng anliegende Dach verschmilzt mit der Karosserie. Die großen vorderen Lufteinlässe zeugen genau wie die in hinteren Kotflügeln befindlichen von dem hohen Sauerstoffbedarf des 3,8-Liter-Biturbos mit 383 kW (520 PS). Die Radhäuser sind vorne mit 245ern und hinten mit 305ern auf 20 Zoll großen Felgen ausgefüllt. Auf Wunsch auch mit Zentralverschluss für 3.510,50 Euro Aufpreis (Serie Turbo S).Foto: D. Stanka Der Innenraum eines 911er, egal welcher Motorisierung überzeugt mit hoher Qualität, bester Verarbeitung und optimaler Ergonomie. Auf der hinteren Sitzbank ist nach wie vor Platz für zwei Menschen, entsprechende Verrenkungsmöglichkeiten vorausges
Ein Porsche 911 Turbo Cabriolet überzeugt dagegen mit vornehmer Zurückhaltung. Nix mehr mit riesigem Heckspoiler mit Gummilippe. Nix mehr mit Heckkotflügeln deren Maße das Auto in der Breite fast verdoppelten.
Ein Porsche 911 Turbo Cabriolet überzeugt dagegen mit vornehmer Zurückhaltung. Nix mehr mit riesigem Heckspoiler mit Gummilippe. Nix mehr mit Heckkotflügeln deren Maße das Auto in der Breite fast verdoppelten.Foto: D. Stanka Heute fährt der Flügel je nach Speed automatisch aus und die Kotflügel sind gerade einmal 28 mm breiter als beim Carrera. So sieht Contenance im Sportwagenbau aus. Unter der Haube fegt aber weiterhin der Sturm, der den Italienern den Wind gehöri
                            
                            Foto: D. Stanka