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Range Rover 4.4 L SDV8 Vogue – Born 1970

Montag, 16. Mär. 2015

Noblesse Oblige. Adel verpflichtet. Geadelt wurde der Range Rover bereits in seinem Geburtsjahr. Das britische Königshaus war begeistert von dem luxuriösen Geländewagen und darf es bis heute sein. Der Range Rover ist die Symbiose aus dem besten zweier Welten. Das Schwelgen in edlem Leder und die herausragenden Eigenschaften abseits jeglicher befestigter Straßen zeichnen den Briten aus.

Range Rover 4.4 L SDV8 Vogue  – Born 1970Ein Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Noblesse Oblige. Adel verpflichtet. Und geadelt wurde der Range Rover bereits in seinem Geburtsjahr. Das britische Königshaus war begeistert von dem luxuriösen Geländewagen und darf es bis heute sein.

Der Range Rover ist die Symbiose aus dem besten zweier Welten. Das Schwelgen in edlem Leder und die herausragenden Eigenschaften abseits jeglicher befestigter Straßen zeichnen den Briten aus. 44 Jahre später ist vierte Generation des Wegbereiters am Start.

Form und Funktion

Fahrverhalten

So mächtig der Range Rover auch wirkt, die Kraft des V8-Selbstzünder mit 4,4 Litern Hubraum fräst Rillen in die Fahrbahn. 6,9 Sekunden vergehen aus dem Start bis Tempo 100, mancher Kompaktsportler würde sich von und zu nennen, könnte er da mithalten. Bis so viel Nachdruck meldet sich das ansonsten nur flüsternde Triebwerk auch mal zu Wort. Gut so. Acht Gänge von ZF aus Friedrichshafen schalten automatisch und mit Bravour. Entweder dynamisch oder auch ganz zurückhaltend beim entspannten Dahingleiten. Beides vereint der Range Rover in einer fast schon unnachahmlichen Art. Einzig der Cadillac Escalade überzeugt mit einem ähnlichen Cruise-Gefühl und dem dazu passenden Club-Gestühl. Bei solch relaxter Fahrweise sinkt der Verbrauch des Range Rover auch mal unter die 10-Liter-Marke, das sich ansonsten bei gut 11 Litern einpendelte. Das Fahrwerk des Range Rover ist ein Gedicht. Einzelradaufhängung verbunden mit Luftfederung, adaptive Dämpfung und Dynamic Response sind die technischen Schlagworte für den sanften Umgang mit den Passagieren. Welch eine Rolle spielt da noch der Untergrund? Definitiv keine Entscheidende. Die sogenannten „Four-Corner-Luftfederung von Continental ist Weltmeister im Glattbügeln. Abseits befestigter Wege hat die Conti-Lösung noch viele weitere Vorteile. Beispielsweise die Höhenverstellbarkeit und die damit verbundene Wat-Tiefe von 90 cm! Ein weiteres Sahnestück ist „Terrain Response 2“. Das auch aus den anderen Produkten des Hauses bekannte Allradsystem stellt die fünf Programme „Normal“, „Gras/Schotter/Schnee“, „Schlamm“, „Sand“ und „Felsen“ zur Wahl. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds und den Reaktionen des Fahrzeugs wird dabei das Fahr- und Traktionsverhalten optimiert, indem „Terrain Response 2“ Motor, Getriebe, Mitteldifferenzial, Assistenz- sowie Fahrwerkssysteme steuert.

 
 Foto: D. Stanka                          
Mit dem Range Rover werden die Briten unter indischer Herrschaft (liest sich für eine ehemalige Kolonialmacht seltsam) auch weiterhin viel Erfolg einfahren. Ab sofort ist der Range Rover auch mit dem Diesel-Hybrid am Start und somit der erste Anbieter dieser Kombination in diesem Segment. Dem Range Rover bleibt zudem unbenommen, dass er als einziger Luxus-Geländewagen problemlos abseits befestigter Pisten unterwegs sein kann. Dieses Alleinstellungsmerkmal differenziert den Range ebenso deutlich wie sein fulminanter Auftritt.
Mit dem Range Rover werden die Briten unter indischer Herrschaft (liest sich für eine ehemalige Kolonialmacht seltsam) auch weiterhin viel Erfolg einfahren. Ab sofort ist der Range Rover auch mit dem Diesel-Hybrid am Start und somit der erste Anbieter dieser Kombination in diesem Segment. Dem Range Rover bleibt zudem unbenommen, dass er als einziger Luxus-Geländewagen problemlos abseits befestigter Pisten unterwegs sein kann. Dieses Alleinstellungsmerkmal differenziert den Range ebenso deutlich wie sein fulminanter Auftritt.Foto: D. Stanka  
Drei Motorvarianten werden für den Range Rover angeboten. Drei? Nein, in diesem Jahr stößt der V6-Diesel-Hybrid dazu. In Punkto Leistung auf der Höhe des V8-Diesels ist er ausstattungsbereinigt zwischen 5.000 und 8.000 Euro teurer. Ein grüner Anstrich, der in diesem Preissegment eh fast keine Rolle mehr spielen sollte. Neben dem von uns gefahrenen V8-Diesel stehen der V6-Diesel und der 5-Liter-V8-Benziner mit Kompressor-Aufladung zur Wahl.
	Der kleine Diesel startet mit der HSE-Ausstattung bei 91.300 Euro. Unser Testwagen kostet als Vogue 109.500 Euro, das Topmodell Autobiography mit dem normalen Radstand 123.000 Euro. Ja, den Range Rover gibt es seit mehr als 20 Jahren wieder mit einem verlängerten Radstand. Allerdings immer nur als Autobiography und nicht mit dem V6-Diesel ohne Hybrid.
Drei Motorvarianten werden für den Range Rover angeboten. Drei? Nein, in diesem Jahr stößt der V6-Diesel-Hybrid dazu. In Punkto Leistung auf der Höhe des V8-Diesels ist er ausstattungsbereinigt zwischen 5.000 und 8.000 Euro teurer. Ein grüner Anstrich, der in diesem Preissegment eh fast keine Rolle mehr spielen sollte. Neben dem von uns gefahrenen V8-Diesel stehen der V6-Diesel und der 5-Liter-V8-Benziner mit Kompressor-Aufladung zur Wahl. Der kleine Diesel startet mit der HSE-Ausstattung bei 91.300 Euro. Unser Testwagen kostet als Vogue 109.500 Euro, das Topmodell Autobiography mit dem normalen Radstand 123.000 Euro. Ja, den Range Rover gibt es seit mehr als 20 Jahren wieder mit einem verlängerten Radstand. Allerdings immer nur als Autobiography und nicht mit dem V6-Diesel ohne Hybrid.Foto: D. Stanka Nobel geht es aber auch schon im Vogue zu. Wie bereits erwähnt dürfen sich die Insassen auf Leder wohlfühlen. Während die Vordersitze beheizbar und belüftbar sind, können sich die Fondpassagiere zumindest auf erwärmbare Rücksitze freuen. Mit de
Auf den ersten Blick hat sich vermeintlich nicht viel geändert. Der Range bleibt eben unverkennbar ein Range. 1 mm fehlt dem neuen Range Rover, um die Länge von 5 m zu knacken. Mit einer Höhe von mehr als 1,83 m ist er größer als viele Erwachsene und mit einer Breite von gut 2 m werden enge Straßen zum Tanz auf dem Drahtseil. Aber der Range Rover war und ist ein übersichtliches Fahrzeug. Riesige Glasflächen verschaffen Ausblick und scharfe Kanten ziehen klare Grenzen.
	Extrem kurz ist der Überhang vorne geraten. Ideal für den Geländeeinsatz, der in unseren Breiten Seltenheit haben wird. Die Karosse aus Aluminium gleicht in ihrer Struktur einem Flugzeug. So ist die Außenhaut des Range Rover zwischen 0,9 und 1,5 mm stark. Die eines Airbus A320 zwischen 0,9 und 1 mm. Das bringt eine Gewichtsersparnis von 180 kg, was dem gesamten Automobil zu Gute kommt. Allerdings war unser Testwagen, der 4,4-Liter-V8-Diesel, immer noch 2.360 kg schwer.
	Im Interieur gibt sich der Brite elegant und edel. Selbstverständlich spannt Leder das Gestühl und der spärlich verwendete Kunststoff hat Qualität. In der Mittelkonsole sind neben den Schaltern für die Fahrmodi des Weiteren der von Jaguar adaptierte Wählknopf der Achtgang-Automatik montiert. Dieser fährt nach dem Start aus seiner Versenkung empor und will nur noch in die entsprechende Richtung gedreht werden.
Auf den ersten Blick hat sich vermeintlich nicht viel geändert. Der Range bleibt eben unverkennbar ein Range. 1 mm fehlt dem neuen Range Rover, um die Länge von 5 m zu knacken. Mit einer Höhe von mehr als 1,83 m ist er größer als viele Erwachsene und mit einer Breite von gut 2 m werden enge Straßen zum Tanz auf dem Drahtseil. Aber der Range Rover war und ist ein übersichtliches Fahrzeug. Riesige Glasflächen verschaffen Ausblick und scharfe Kanten ziehen klare Grenzen. Extrem kurz ist der Überhang vorne geraten. Ideal für den Geländeeinsatz, der in unseren Breiten Seltenheit haben wird. Die Karosse aus Aluminium gleicht in ihrer Struktur einem Flugzeug. So ist die Außenhaut des Range Rover zwischen 0,9 und 1,5 mm stark. Die eines Airbus A320 zwischen 0,9 und 1 mm. Das bringt eine Gewichtsersparnis von 180 kg, was dem gesamten Automobil zu Gute kommt. Allerdings war unser Testwagen, der 4,4-Liter-V8-Diesel, immer noch 2.360 kg schwer. Im Interieur gibt sich der Brite elegant und edel. Selbstverständlich spannt Leder das Gestühl und der spärlich verwendete Kunststoff hat Qualität. In der Mittelkonsole sind neben den Schaltern für die Fahrmodi des Weiteren der von Jaguar adaptierte Wählknopf der Achtgang-Automatik montiert. Dieser fährt nach dem Start aus seiner Versenkung empor und will nur noch in die entsprechende Richtung gedreht werden.Foto: D. Stanka  

Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Range Rover 4.4 L SDV8 Vogue

Motor: 8-Zylinder-Diesel
 Getriebe: Achtgang-Automatik
 Hubraum: 4.367 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 250 kW (339 PS)/3.500
 Max. Drehmoment: 700 Nm bei 1.750 - 3.000 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.999/1.835/1.983 in mm
 Radstand: 2.922 in mm Leergewicht: 2.360 kg
 Zul. Gesamtgewicht: 3.200 kg
 Kofferrauminhalt: 909 – 2.030 l Bereifung: 255/55 R 20 Felgen: 8 x 20″ Leichtmetall
 Beschleunigung: 6,9 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 217 km/h Tankinhalt: 105 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 8,7 l auf 100 km Preis: 109.500 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München