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Skoda Yeti - Abseits genormter Pfade

Montag, 16. Mär. 2015

Für Skoda neigt sich ein turbulentes Jahr in Richtung Ende. 2013 wurden unter anderem der neue Octavia, der überarbeitete Superb und der Rapid Spaceback vorgestellt. Gerade rechtzeitig vor Anbruch der Wintersaison beglücken uns die Tschechen mit dem facegelifteten Yeti. Leider nicht mehr mit den knubbelig wirkenden runden Nebelscheinwerfern, dafür in zwei Varianten.

Skoda Yeti - Abseits genormter PfadeEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Für Skoda neigt sich ein turbulentes Jahr in Richtung Ende. 2013 wurden unter anderem der neue Octavia, der überarbeitete Superb und der Rapid Spaceback vorgestellt. Gerade rechtzeitig vor Anbruch der Wintersaison beglücken uns die Tschechen mit dem facegelifteten Yeti.

Form und Funktion

Antriebsarten

Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Skoda Yeti Outdoor 2,0 TDI 4x4 Elegance

Motor: 4-Zylinder-Benziner Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.968 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 103 kW (140 PS)/4.200 Max. Drehmoment: 320 Nm bei 1.750 – 2.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.222/1.793/1.691 in mm Radstand: 2.578 in mm Leergewicht: 1.560 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.130 kg Kofferrauminhalt: 310 – 1.760 l Bereifung: 225/50 R 17 Felgen: 7 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 9,9 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 5,6 l auf 100 km Preis: 29.990 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Der Yeti in zwei Versionen. Einmal für die Stadt, einmal fürs Land? Oder nur Front- oder doch Allradantrieb? Diesel oder Benziner? Green tec oder Green Line? Der Variantenreichtum ist groß genug, um sich einige Zeit allein mit diesen Entscheidungsfindungen zu befassen. Egal was schlussendlich dabei rauskommt. Der Yeti ist und bleibt ein zuverlässiger Kumpel auf all den Pfaden, die zu bewältigen sind.
Der Yeti in zwei Versionen. Einmal für die Stadt, einmal fürs Land? Oder nur Front- oder doch Allradantrieb? Diesel oder Benziner? Green tec oder Green Line? Der Variantenreichtum ist groß genug, um sich einige Zeit allein mit diesen Entscheidungsfindungen zu befassen. Egal was schlussendlich dabei rauskommt. Der Yeti ist und bleibt ein zuverlässiger Kumpel auf all den Pfaden, die zu bewältigen sind.Foto: Torsten Zimmermann      
Scheint bereits die Motoren- und Getriebewahl eine schwere Entscheidung, wird dies von den Ausstattungsvarianten durchaus getoppt. Active, Ambition, Green Line, Elegance sowie L&K stehen zur Wahl. Das ganze wiederum kombiniert und zusammengewürfelt möglich. Die Preisgestaltung erstreckt sich deshalb auch zwischen erschwinglichen 18.990 Euro (Yeti Active 1,2 TSI) bis hin zu dem 35.690 Euro teuren L&K mit Allradantrieb, starken 170-Diesel-PS sowie dem 6-Gang-DSG.
	Dann war da ja noch was. Der Yeti Outdoor. In der oben genannten Basisversion ist dieser gerade mal 200 Euro teurer. Und ja, es gibt diesen Naturburschen auch mit Frontantrieb. Einzig in der Optik unterscheiden sich die beiden Yetis. Während der von Skoda auch als Stadtvariante benannte Yeti mehr Gediegenheit bietet, darf der Outdoor sich martialischer zeigen. Was sich beispielsweise vorne und hinten in dem farblich abgesetzten Unterfahrschutz zeigt. Oder auch durch die matten Streben des Kühlergrills.
	Technisch heben sich beide 4x4-Varianten von den gemeinen Fronttrieblern ab. 180 mm Bodenfreiheit, eine Haldex-Kupplung der fünften Generation sowie der Eingriff auf die Regelsysteme nach dem Druck auf die Offroad-Taste. Wird bei guter Traktion die Antriebskraft zu 96 Prozent an die Vorderachse geführt, kann die Haldex je nach Untergrund auch bis zu 90 Prozent an die Hinterachse leiten. Ausprobiert haben wir das auf einem Waldweg im Bergischen Land, den der Yeti trotz feucht-matschigen Untergrunds auch aufgrund der Bergabfahrhilfe problemlos bewältigt hat.
	Der Yeti tobt sich aber auch auf befestigten Wegen aus. Je nach Motorisierung etwas gemächlicher oder rasanter. Auf unseren ersten Testfahrten Anfang November zwischen Düsseldorf und dem Bergischen Land über Autobahnen und Landstraßen zeigte der Yeti keine Schwächen. Solide verarbeitet ist er nur als Diesel in niedrigeren Drehzahlen etwas rau am Werk.
Foto: D. Stanka      Der Yeti lässt sich künftig optional unter anderem auch mit Bi-Xenon-Scheinwerfern und der Müdigkeitserkennung ausstatten. Warum Skoda den Berganfahr- und auch den Offroad-Assistenten beim Active und Ambition jeweils 80 Euro teuer macht, b
Sieben Motoren mit manueller Fünf- oder Sechsgangschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe. Beginnend mit dem nur als „normalen“ Yeti erhältlichen 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) bis hin zu den drei 2-Liter-Dieseln mit 81 kW (110 PS), 103 kW (140 PS) und 125 kW (170 PS). Die letztgenannten können auch mit dem 6-Gang-DSG und/oder Allrad kombiniert werden. Der kleine Diesel ist zudem als Green tec-Modell mit dem 7-Gang-DSG bestellbar.
	Dazu kommen insgesamt drei Benziner. Der 1,2-Liter mit 77 kW (105 PS) und der 1,4-Liter mit 90 kW (122 PS). Beide sind auch mit dem 7-Gang-DSG zu ordern. Der dritte im Bunde ist der 1,8-Liter mit 118 kW (160 PS). In Verbindung mit dem optionalen 6-Gang-DSG leistet er bauartbedingt allerdings nur 112 kW (152 PS).
Sieben Motoren mit manueller Fünf- oder Sechsgangschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe. Beginnend mit dem nur als „normalen“ Yeti erhältlichen 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) bis hin zu den drei 2-Liter-Dieseln mit 81 kW (110 PS), 103 kW (140 PS) und 125 kW (170 PS). Die letztgenannten können auch mit dem 6-Gang-DSG und/oder Allrad kombiniert werden. Der kleine Diesel ist zudem als Green tec-Modell mit dem 7-Gang-DSG bestellbar. Dazu kommen insgesamt drei Benziner. Der 1,2-Liter mit 77 kW (105 PS) und der 1,4-Liter mit 90 kW (122 PS). Beide sind auch mit dem 7-Gang-DSG zu ordern. Der dritte im Bunde ist der 1,8-Liter mit 118 kW (160 PS). In Verbindung mit dem optionalen 6-Gang-DSG leistet er bauartbedingt allerdings nur 112 kW (152 PS).Foto: Torsten Zimmermann     
Die überarbeitete Vorderansicht orientiert sich an den der Familie und die Nebelscheinwerfer wurden leider zu Schlitzen. Ergo nix mehr rundes, sondern mehr Ecken und Kanten, die dem Yeti gut stehen. Er überzeugte schon immer mit einer funktionellen Kabine, die einem Kubus ähnelt. Was Platz im Innenraum schafft, der bei Skoda Automobilen üblicherweise immer großzügig ausfällt. Das Heck wird von neu gestalteten Leuchten dominiert, die leider nur in den Top-Versionen Elegance und L&K mit LED strahlen dürfen.
Foto: Torsten Zimmermann   Der Innenraum wird von Nüchternheit á la Volkswagen und Co. beherrscht. Ergonomie geht vor, genau wie gute Verarbeitung mit dem der Klasse entsprechenden Materialien. Die Vordersitze taugen auch auf längeren Strecken, die hinteren Pa
Leider nicht mehr mit den knubbelig wirkenden runden Nebelscheinwerfern, dafür in zwei Varianten. Als Yeti ohne Zusatzbezeichnung und als Yeti Outdoor. Nicht, dass der normale Yeti nicht auch draußen benutzt werden kann. Das Outdoor steht für das mehr an Naturburschen. Ein Fahrzeug, mit dem man sich auf die Suche nach dem Yeti machen kann.
Leider nicht mehr mit den knubbelig wirkenden runden Nebelscheinwerfern, dafür in zwei Varianten. Als Yeti ohne Zusatzbezeichnung und als Yeti Outdoor. Nicht, dass der normale Yeti nicht auch draußen benutzt werden kann. Das Outdoor steht für das mehr an Naturburschen. Ein Fahrzeug, mit dem man sich auf die Suche nach dem Yeti machen kann.Foto: D. Stanka         
    
    Foto: Torsten Zimmermann