BMW M3/M4 - Eine getarnte Überraschung

Montag, 16. Mär. 2015

BMW M. Der stärkste Buchstabe der Welt und mit dem Mythos M3 gesegnet. Obwohl wir uns in Kürze umgewöhnen müssen. BMW hat bei den Serienmodellen die Nomenklatura geändert und die BMW M GmbH muss mitziehen. Bedeutet, dass der neue M3 eine Limousine ist, der neue M4 das Coupé und das wohl auch folgende Cabriolet.

BMW M3/M4 - Eine getarnte ÜberraschungEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

BMW M. Der stärkste Buchstabe der Welt und mit dem Mythos M3 gesegnet. Obwohl wir uns in Kürze umgewöhnen müssen. BMW hat bei den Serienmodellen die Nomenklatura geändert und die BMW M GmbH muss mitziehen.

Bedeutet, dass der neue M3 eine Limousine ist, der neue M4 das Coupé und das wohl auch folgende Cabriolet. Mitte September fielen im Fahrsicherheitszentrum in Maisach bei München die ersten Hüllen. Zumindest was die Technik anbetrifft. Selbstfahren war dagegen noch nicht. Mitfahren dafür schon. Und zwar mit den BMW DTM Werksfahrern Bruno Spengler, Dirk Müller und Martin Tomczyk.

Die große Freude kommt erst noch. Der Fahrtermin mit den neuen BMW M3 und M4 steht bald an. Erst dann lassen sich tatsächlich alle Fakten prüfen und der noch nicht enttarnte optische Auftritt betrachtet werden. Die ersten Erlebnisse auf dem Beifahrersitz versprechen in jedem Fall viel Spaß.Foto: D. Stanka Dietmar Stanka   Aribonenstraße 1 b   D-81669 München
Back to the roots. Die BMW M  GmbH kehrt dem V8 den Rücken und verbaut wieder einen Reihensechszylinder. Hoch drehend wie gewohnt. 7.500 Umdrehungen pro Minute und zusätzlich mit der BMW M TwinPower Turbo Technologie aufgeladen. Daraus resultieren nach Angaben des Herstellers rund 430 PS und ein maximales Drehmoment von weit über 500 Nm. Verbunden ist das Triebwerk mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe inkl. Launch Control. Neben dem automatischen Wechsel der Fahrstufen erlaubt der manuelle Modus kürzeste Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung. Weitere Modi und Individualisierungen sind obligat. Das gilt auch für Fahrwerksabstimmungen sowie die Fahrdynamik. So lässt sich die Fahrstabilitätskontrolle DSC stufenweise bis hin zur kompletten Abschaltung entsprechend justieren.Foto: D. Stanka Bei einem Hochleistungssportler müssen Kühlung und Motorölversorgung perfekt funktionieren. Selbstverständlich sind die beiden Systeme Nordschleifen-erprobt und so sorgen neben einem Hauptkühler zusätzliche Aggregate für den Hoch- und Niedertem
Albert Biermann, Entwicklungschef der M GmbH, betonte in seinen Ausführungen, dass es leichter ist, ein Automobil hinten abzuspecken, als vorne. Klingt logisch und ist es auch. Vorne sitzen im Regelfall Motor und Getriebe sowie die Vorderachse. Hinten sind es gerade mal die Achse und das Differenzial. Also gilt für vorne, die genannten Teile zu erleichtern. Außerdem können Karosserie- aber auch andere Fahrzeugteile aus anderen Materialien, beispielsweise Carbon gefertigt werden. So geschehen bei der neuen Gelenkwelle, die aus CFK gefertigt ist. Oder auch dem Dach, bei dem gegenüber den herkömmlichen Materialien 5 kg (M3) bzw. 6 kg (M4) an Gewicht eingespart werden konnten. Bei den Lenkern sowie an Rad- und Achsträgern konnten weitere 5 kg reduziert werden. Für die notwendige Steifigkeit des Vorderwagens tragen das Aluminium-Schubfeld, die aus CFK gefertigte Domfrontendstrebe und zusätzliche Verschraubungen des Achsträgers mit den Schwellern bei.Foto: D. Stanka  
    Foto: D. Stanka                          

Mehr Leichtigkeit

Eines der wesentlichen Ziele der M GmbH war es, die Supersportler M3/M4 erheblich zu erleichtern. Mit knapp unter 1,5 Tonnen ist das zwar gelungen, mehr wäre aber noch besser gewesen. Dafür ist die gefühlte Leichtigkeit bei den Mitfahrten, die es hier als Videos zu sehen gibt absolut fantastisch:

http://www.youtube.com/watch?v=V8oui7GqMwk&feature=c4overview&list=UUBNytM4qx0Ge4GNvxmEJ_YA

http://www.youtube.com/watch?v=dPK0ytNKZ8&feature=c4overview&list=UUBNytM4qx0Ge4GNvxmEJ_YA

http://www.youtube.com/watch?v=Ut9qXCV838U&feature=c4overview&list=UUBNytM4qx0Ge4GNvxmEJ_YA 

Pure Leistung

Fazit