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Peugeot 308 – Ein neuer Golfkrieger

Montag, 16. Mär. 2015

Leicht. Ganz leicht. Der neue Peugeot 308 gewinnt allein beim Blick auf die niedrigen Gewichtsdaten viel Sympathie. 140 kg als sein gleichnamiger Vorgänger bedeuten je nach Modell und Ausstattung Werte um die 1,1 bis 1,2 Tonnen Fahrzeuggewicht. Im heiß umkämpften C-Segment eine Ansage, die gerade bei den CO2-Messungen fantastische Ergebnisse erzielt. Bestes Beispiel die beiden Diesel mit 68 kW (92 PS) bzw. 85 kW (115 PS), die mit Reifen mit „ultra geringem Rollwiderstand“ nur 93 bzw. 95 CO2 pro Kilometer emittieren.

Peugeot 308 – Ein neuer GolfkriegerEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

Leicht. Ganz leicht. Der neue Peugeot 308 gewinnt allein beim Blick auf die niedrigen Gewichtsdaten viel Sympathie. 140 kg als sein gleichnamiger Vorgänger bedeuten je nach Modell und Ausstattung Werte um die 1,1 bis 1,2 Tonnen Fahrzeuggewicht.

Im heiß umkämpften C-Segment eine Ansage, die gerade bei den CO2-Messungen fantastische Ergebnisse erzielt. Bestes Beispiel die beiden Diesel mit 68 kW (92 PS) bzw. 85 kW (115 PS), die mit Reifen mit „ultra geringem Rollwiderstand“ nur 93 bzw. 95 CO2 pro Kilometer emittieren.

Es ist kein Golf. Dafür ist der Wolfsburger zu perfekt in seinem Mainstream-Auftritt. Doch der Peugeot 308 ist in vielen Details nahe dran. Was ihn zu einem durchaus ernst zu nehmenden Mitbewerber macht. Für den PSA-Konzern ist der neue 308 auch eine Art Lebensretter und soll auch China erobern. Während aus dem französischen Stammwerk in Sochaux der europäische Markt bedient wird, soll ab dem nächsten Jahr der 308 in Wuhan vom Band rollen. Faktisch ganz nach dem Motto „besser spät als nie“, darf sich ab dann der Peugeot 308 dem Volkswagen Golf auch im Reich der Mitte stellen.
Es ist kein Golf. Dafür ist der Wolfsburger zu perfekt in seinem Mainstream-Auftritt. Doch der Peugeot 308 ist in vielen Details nahe dran. Was ihn zu einem durchaus ernst zu nehmenden Mitbewerber macht. Für den PSA-Konzern ist der neue 308 auch eine Art Lebensretter und soll auch China erobern. Während aus dem französischen Stammwerk in Sochaux der europäische Markt bedient wird, soll ab dem nächsten Jahr der 308 in Wuhan vom Band rollen. Faktisch ganz nach dem Motto „besser spät als nie“, darf sich ab dann der Peugeot 308 dem Volkswagen Golf auch im Reich der Mitte stellen.Foto: D. Stanka  
Viel drin im neuen Peugeot und das bereits im Einstiegsmodell Access. Unter anderem eine Klimaanlage, die obligatorischen Assistenz- und Sicherheitssysteme wie Airbags, ABS und ESP sowie elektrische Fensterheber vorne und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Mit dem 82 PS leistenden 1,2-Liter-Benziner kostet solch ein 308 16.450 Euro.
	Im Active sind bereits Leichtmetallfelgen montiert und die Berganfahrhilfe sowie eine Zweizonen-Klimaautomatik bieten zusätzlichen Komfort. Zudem sind Bluetooth inkl. USB-Anschluss, ein Multifunktionslenkrad und die Einparkhilfe hinten an Bord. Für diese Ausstattung verlangt Peugeot gegenüber dem Access und vergleichbaren Motorisierungen 2.000 Euro mehr.
	Der Allure leuchtet die Fahrbahn mit LED-Hauptscheinwerfern aus. In diesem Segment im Moment gegen Aufpreis sonst nur für den Seat Leon erhältlich. Nebelscheinwerfer sorgen bei schlechter Sicht für noch mehr Durchblick und das Navigationssystem Plus ist ebenfalls verbaut. Dazu kommen noch eine elektronische Feststellbremse und die Einparkhilfe vorne akustisch und visuell. Diese Variante ist ebenso wie die anderen beiden an bestimmte Motorisierungen gebunden und kostet zwischen 22.700 (125-PS-Benziner) und 24.600 Euro (115-PS-Diesel).
Viel drin im neuen Peugeot und das bereits im Einstiegsmodell Access. Unter anderem eine Klimaanlage, die obligatorischen Assistenz- und Sicherheitssysteme wie Airbags, ABS und ESP sowie elektrische Fensterheber vorne und elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Mit dem 82 PS leistenden 1,2-Liter-Benziner kostet solch ein 308 16.450 Euro. Im Active sind bereits Leichtmetallfelgen montiert und die Berganfahrhilfe sowie eine Zweizonen-Klimaautomatik bieten zusätzlichen Komfort. Zudem sind Bluetooth inkl. USB-Anschluss, ein Multifunktionslenkrad und die Einparkhilfe hinten an Bord. Für diese Ausstattung verlangt Peugeot gegenüber dem Access und vergleichbaren Motorisierungen 2.000 Euro mehr. Der Allure leuchtet die Fahrbahn mit LED-Hauptscheinwerfern aus. In diesem Segment im Moment gegen Aufpreis sonst nur für den Seat Leon erhältlich. Nebelscheinwerfer sorgen bei schlechter Sicht für noch mehr Durchblick und das Navigationssystem Plus ist ebenfalls verbaut. Dazu kommen noch eine elektronische Feststellbremse und die Einparkhilfe vorne akustisch und visuell. Diese Variante ist ebenso wie die anderen beiden an bestimmte Motorisierungen gebunden und kostet zwischen 22.700 (125-PS-Benziner) und 24.600 Euro (115-PS-Diesel).Foto: D. Stanka  
Zum Verkaufsstart des Peugeot 308 am 21. September 2013 werden die zwei bereits erwähnten Diesel und drei Benziner mit einem Leistungsbereich von 60 kW (82 PS) bis 115 kW (155 PS) zur Wahl stehen. Anfang des nächsten Jahres folgt unter anderem ein die Euro-6-Norm erfüllender 2-Liter-Diesel mit 110 kW (150 PS). Durch die Vogesen und das Elsass fuhren wir mit dem 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS, dem 1,6-Liter-Benziner mit 155 PS sowie dem nagelneuen 150-PS-Diesel.
	Alle Aggregate konnten mit einem kräftigen Antritt und einem satten Drehmoment überzeugen. Vor allem der kleinere Diesel überraschte mit einer spielerischen Leichtgängigkeit, was dem niedrigen Gewicht von 1.160 kg zu verdanken ist. Beeindruckend ebenfalls die hohe Laufruhe, die komplett vergessen lässt, dass unter der Haube ein Selbstzünder agiert.
	Mit dem Benziner, der in ähnlicher Konfiguration auch den Citroen DS3 oder den Mini Cooper S nach vorne bringt, steht naturgemäß ein breiteres Drehzahlband zur Verfügung. Das ist in schnell gefahrenen Bergpassagen ein kleiner Vorteil gegenüber dem Diesel.
	Dennoch sind die beiden Antriebsarten die klaren Favoriten. Bleibt nur selbst abzuwägen, welche Einsatzbereiche befahren werden und ob dabei ein Diesel oder Benziner sinnvoller sind. Der nagelneue 150-PS-Selbstzünder klingt mit der Harnstoffeinspritzung im Gegensatz zu seinem Hubraum-kleineren Diesel rauer und dieseliger. Dafür hat er mehr Dampf unter der Haube, was erhöhten Fahrspaß und ein reines ökologisches Gewissen vereint.
Zum Verkaufsstart des Peugeot 308 am 21. September 2013 werden die zwei bereits erwähnten Diesel und drei Benziner mit einem Leistungsbereich von 60 kW (82 PS) bis 115 kW (155 PS) zur Wahl stehen. Anfang des nächsten Jahres folgt unter anderem ein die Euro-6-Norm erfüllender 2-Liter-Diesel mit 110 kW (150 PS). Durch die Vogesen und das Elsass fuhren wir mit dem 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS, dem 1,6-Liter-Benziner mit 155 PS sowie dem nagelneuen 150-PS-Diesel. Alle Aggregate konnten mit einem kräftigen Antritt und einem satten Drehmoment überzeugen. Vor allem der kleinere Diesel überraschte mit einer spielerischen Leichtgängigkeit, was dem niedrigen Gewicht von 1.160 kg zu verdanken ist. Beeindruckend ebenfalls die hohe Laufruhe, die komplett vergessen lässt, dass unter der Haube ein Selbstzünder agiert. Mit dem Benziner, der in ähnlicher Konfiguration auch den Citroen DS3 oder den Mini Cooper S nach vorne bringt, steht naturgemäß ein breiteres Drehzahlband zur Verfügung. Das ist in schnell gefahrenen Bergpassagen ein kleiner Vorteil gegenüber dem Diesel. Dennoch sind die beiden Antriebsarten die klaren Favoriten. Bleibt nur selbst abzuwägen, welche Einsatzbereiche befahren werden und ob dabei ein Diesel oder Benziner sinnvoller sind. Der nagelneue 150-PS-Selbstzünder klingt mit der Harnstoffeinspritzung im Gegensatz zu seinem Hubraum-kleineren Diesel rauer und dieseliger. Dafür hat er mehr Dampf unter der Haube, was erhöhten Fahrspaß und ein reines ökologisches Gewissen vereint.Foto: D. Stanka  
Leicht auch das Design und vor allem zeitlos. Keinerlei verspielte Schnörkel oder sinnlose Karosserieverlängerungen. Einfach nur ein Automobil mit klassischen Formen. Dafür sinnvolles Schrumpfen gegenüber dem bisherigen 308 auf eine Länge von 4,25 m und eine Höhe von 1,46 m. Durch kürzere Überhänge wirkt der neue 308 dynamischer und weist mit einem Radstand von 2,62 m auf ein ordentliches Fahrverhalten hin.
Leicht auch das Design und vor allem zeitlos. Keinerlei verspielte Schnörkel oder sinnlose Karosserieverlängerungen. Einfach nur ein Automobil mit klassischen Formen. Dafür sinnvolles Schrumpfen gegenüber dem bisherigen 308 auf eine Länge von 4,25 m und eine Höhe von 1,46 m. Durch kürzere Überhänge wirkt der neue 308 dynamischer und weist mit einem Radstand von 2,62 m auf ein ordentliches Fahrverhalten hin.Foto: D. Stanka Das Interieur ist in der von uns bei den ersten Testfahrten im Elsass genutzten Ausstattungsvariante Allure absolut hochwertig. Der Materialmix passt, einzig der Touchscreen auf dem über bis zu sieben Menü-Feldern unter anderem das Audio- und N
     
     Foto: D. Stanka                          

Form und Funktion

Fahrverhalten

Ausstattung

Fazit

Technische Daten: Peugeot 308 Allure 155 THP (Referenzmodell)

Motor: 4-Zylinder-Benziner Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.598 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 115 kW (155 PS)/6.000 Max. Drehmoment: 240 Nm bei 1.400 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.253/1.804/1.457 in mm Radstand: 2.620 in mm Leergewicht: 1.165 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.560 kg Kofferrauminhalt: 420 l Bereifung: 225/55 R 17 Felgen: 7 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 9,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h Tankinhalt: 56 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 5,8 l auf 100 km Preis: 24.300 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München