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Volkswagen Beetle Cabriolet – Spaß muss sein

Montag, 16. Mär. 2015

So bunt und individualisierbar war das Beetle Cabriolet noch nie. Auch nicht in der Zeit, in der ein klingelnder Boxermotor im Käfer Cabriolet für mehr oder weniger schnellen Vortrieb sorgte. Im Rahmen der Pressevorstellung des jüngsten Spross der Volkswagen Familie fuhren wir mit dem 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) und der Historie verpflichtet, mit einem Käfer aus dem Jahre 1952. Gekoppelt war der agile Diesel mit dem aus dem Hause Volkswagen Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen.

Volkswagen Beetle Cabriolet – Ein bisschen Spaß muss seinEin Fahrbericht von unserem Autoredakteur Dietmar Stanka

So bunt und individualisierbar war das Beetle Cabriolet noch nie. Auch nicht in der Zeit, in der ein klingelnder Boxermotor im Käfer Cabriolet für mehr oder weniger schnellen Vortrieb sorgte.

Form und Funktion

Ausstattung und Motoren

Preispolitik

Fazit

Technische Daten: Volkswagen Beetle Cabriolet „Exclusive Design 1,6 TDI BMT

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG Hubraum: 1.598 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 77 kW (105 PS) bei 4.400 Max. Drehmoment: 250 Nm bei 1.500 - 2.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.278/1.808/1.473 in mm Radstand: 2.540 in mm Leergewicht: 1.462 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.850 kg Kofferrauminhalt: 225 l Bereifung: 235/45 R 18 Felgen: 8 x 18″ Leichtmetall Beschleunigung: 12,1 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 178 km/h Tankinhalt: 55 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 4,5 l auf 100 km Preis: 31.825 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Das neue Beetle-Cabriolet ist ein echtes Spaßmobil. Knuffig und gleichzeitig maskulin gestärkt. Bunt zu bemalen und im Interieur fast jeden auch noch so außergewöhnlichen Geschmack treffend. Eine ausreichend breite Motorenauswahl bedient ebenfalls fast alle Ansprüche und die Preise bewegen sich in Bezug auf Qualität und die Marke Volkswagen, in einem normalen Rahmen. Scheint also ganz so, als ob auch dieser Beetle (Käfer) seinen Siegeszug durch die Welt fortsetzen wird.
Das neue Beetle-Cabriolet ist ein echtes Spaßmobil. Knuffig und gleichzeitig maskulin gestärkt. Bunt zu bemalen und im Interieur fast jeden auch noch so außergewöhnlichen Geschmack treffend. Eine ausreichend breite Motorenauswahl bedient ebenfalls fast alle Ansprüche und die Preise bewegen sich in Bezug auf Qualität und die Marke Volkswagen, in einem normalen Rahmen. Scheint also ganz so, als ob auch dieser Beetle (Käfer) seinen Siegeszug durch die Welt fortsetzen wird.Foto: D. Stanka
21.350 Euro kostet der Einstieg ins offene Fahrvergnügen mit einem Beetle Cabriolet. Wer sich jetzt freut, freut sich zu früh. Volkswagen bietet zwar mit einer 0,9-%-Finanzierung einen leichten Zugang zum Beetle Cabriolet, aber ein bisschen mehr darf es schon sein. Denn unser kleiner Diesel kostet in der Basisvariante Beetle inkl. DSG bereits 26.000 Euro. Für 925 Euro mehr lässt sich das zum Design aufpeppen, der dann unter anderem 16 Zoll große Leichtmetallräder und Nebelscheinwerfer mit Abblendlicht aufweist.
	Edler geht es mit der Variante Exclusive Design für 31.825 Euro (BMT). Auf diesem sind die unbedingt zu ordernden 18-Zöller montiert, die die großvolumigen Radhäuser perfekt ausfüllen. Auf den Sitzmittelbahnen und –wangen ist das Leder „Nappa“ Cool Leather verarbeitet und die Popos werden auf den vorderen Sitze beheizt. Die Sport-Varianten sind den stärkeren Beetles vorbehalten, die Sondermodelle 50s, 60s und 70s sind für alle Motoren erhältlich.
21.350 Euro kostet der Einstieg ins offene Fahrvergnügen mit einem Beetle Cabriolet. Wer sich jetzt freut, freut sich zu früh. Volkswagen bietet zwar mit einer 0,9-%-Finanzierung einen leichten Zugang zum Beetle Cabriolet, aber ein bisschen mehr darf es schon sein. Denn unser kleiner Diesel kostet in der Basisvariante Beetle inkl. DSG bereits 26.000 Euro. Für 925 Euro mehr lässt sich das zum Design aufpeppen, der dann unter anderem 16 Zoll große Leichtmetallräder und Nebelscheinwerfer mit Abblendlicht aufweist. Edler geht es mit der Variante Exclusive Design für 31.825 Euro (BMT). Auf diesem sind die unbedingt zu ordernden 18-Zöller montiert, die die großvolumigen Radhäuser perfekt ausfüllen. Auf den Sitzmittelbahnen und –wangen ist das Leder „Nappa“ Cool Leather verarbeitet und die Popos werden auf den vorderen Sitze beheizt. Die Sport-Varianten sind den stärkeren Beetles vorbehalten, die Sondermodelle 50s, 60s und 70s sind für alle Motoren erhältlich.Foto: D. Stanka  
Fünf Ausstattungslinien namens Beetle, Design, Design Excusive, Sport und Sport Exclusive sowie drei Sondermodelle „50s, 60s und 70s Edition stehen zur Wahl. Darüber hinaus zwölf Lackfarben, elf unterschiedliche Stoff- und Leder-Trims und ebenfalls zwölf verschiedene Felgen. Die Motorenpalette zieht sich vom bereits erwähnten Diesel mit 105 PS, dem übrigens auch ein gleichstarker 1,2-Liter-Benziner gegenübersteht, bis hin zu dem 147 kW (200 PS) starken 2-Liter-Benziner.
	Sämtliche Triebwerke sind turboaufgeladen und bewegen sich im Durchschnittsverbrauch zwischen 4,5 und 7,8 Litern pro 100 Kilometer. Den kleinen Diesel hatten wir auch deshalb in die enge Auswahl genommen, weil er in Verbindung mit der BlueMotion Technology das Start-Stopp-System mit an Bord hat und mit 4,5 Litern den niedrigsten Verbrauch aller Beetle Cabriolets markiert.
	Wer jetzt meint, dass die 105 PS nicht ausreichend wären, täuscht sich gewaltig. Natürlich steckt hinter dieser Leistung nicht der Bums des fast doppelt so starken 200-PS-Beetle. Dennoch hat uns der kleine Motor prima über die Höhenzüge und Passstraßen im Hinterland von Nizza und Monte Carlo transportiert. Ein nicht unwesentlichen Anteil an dem hohen Spaßfaktor Mitte Februar offen Sonnenstrahlen zu genießen, hatte das 7-Gang-DSG-Getriebe. Im Modus D auf Effizienz ausgerichtet, ist der S-Modus gut genug, um am Berg einen Sprint hinzulegen.
	Zur Entwicklung des Fahrwerks erzählte Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg am Abend der Veranstaltung, das dies bei einem offenen Automobil immer eine spezielle Herausforderung sei. Da darf nix knarren oder quietschen, wenn sich das Auto bei der Kurvenhatz dem Charakter entsprechend verwindet. „Ein Vorteil dieser Verwindung ist jedoch das Anschmiegen der Karosse auf die Straße“, so Hackenberg. „Dieses Fahrverhalten ist einer sportlichen Fahrweise zuträglich und bringt noch mehr Freude beim Offenfahren mit dem neuen Beetle Cabriolet.“
Fünf Ausstattungslinien namens Beetle, Design, Design Excusive, Sport und Sport Exclusive sowie drei Sondermodelle „50s, 60s und 70s Edition stehen zur Wahl. Darüber hinaus zwölf Lackfarben, elf unterschiedliche Stoff- und Leder-Trims und ebenfalls zwölf verschiedene Felgen. Die Motorenpalette zieht sich vom bereits erwähnten Diesel mit 105 PS, dem übrigens auch ein gleichstarker 1,2-Liter-Benziner gegenübersteht, bis hin zu dem 147 kW (200 PS) starken 2-Liter-Benziner. Sämtliche Triebwerke sind turboaufgeladen und bewegen sich im Durchschnittsverbrauch zwischen 4,5 und 7,8 Litern pro 100 Kilometer. Den kleinen Diesel hatten wir auch deshalb in die enge Auswahl genommen, weil er in Verbindung mit der BlueMotion Technology das Start-Stopp-System mit an Bord hat und mit 4,5 Litern den niedrigsten Verbrauch aller Beetle Cabriolets markiert. Wer jetzt meint, dass die 105 PS nicht ausreichend wären, täuscht sich gewaltig. Natürlich steckt hinter dieser Leistung nicht der Bums des fast doppelt so starken 200-PS-Beetle. Dennoch hat uns der kleine Motor prima über die Höhenzüge und Passstraßen im Hinterland von Nizza und Monte Carlo transportiert. Ein nicht unwesentlichen Anteil an dem hohen Spaßfaktor Mitte Februar offen Sonnenstrahlen zu genießen, hatte das 7-Gang-DSG-Getriebe. Im Modus D auf Effizienz ausgerichtet, ist der S-Modus gut genug, um am Berg einen Sprint hinzulegen. Zur Entwicklung des Fahrwerks erzählte Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg am Abend der Veranstaltung, das dies bei einem offenen Automobil immer eine spezielle Herausforderung sei. Da darf nix knarren oder quietschen, wenn sich das Auto bei der Kurvenhatz dem Charakter entsprechend verwindet. „Ein Vorteil dieser Verwindung ist jedoch das Anschmiegen der Karosse auf die Straße“, so Hackenberg. „Dieses Fahrverhalten ist einer sportlichen Fahrweise zuträglich und bringt noch mehr Freude beim Offenfahren mit dem neuen Beetle Cabriolet.“Foto: D. Stanka  
Dass der Beetle der zweiten Generation viel hübscher geworden ist, stellten wir ja schon vor gut eineinhalb Jahren bei der Präsentation der neuen Limousine fest. Dieses Design spült den Beetle auch als Cabriolet in Richtung Unisex und damit weg vom, man mag den Ausdruck verzeihen, doch sehr feminin wirkenden New Beetle der ersten Generation. Der aktuelle Beetle liegt flach und breit auf der Straße und das wesentlich flachere Verdeck strahlt die Dynamik aus, die von einem sportlichen Cabriolet erwartet wird.
	Die aus Stoff gefertigte Haube öffnet sich in rekordverdächtigen 9,5 Sekunden und schließt in 11 Sekunden. Das mehr an 1,5 Sekunden ist der ordentlichen Verankerung im Windschutzrahmen geschuldet. Zwei Farben stehen für das Verdeck zur Wahl, weitere sind geplant. Drei Verdeckschichten schützen vor Nässe und Lärm und die Nähte zwischen Mittelbahn und Seitenteilen dürfen sich zudem als Regenrinnen bewähren. Öffnen und schließen funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Coolness-Faktor inbegriffen.
	Hinten passt ordentlich was rein. Der Kofferraum fasst 225 Liter, der bei unseren Testfahrten in und um Nizza mit einem Trolley, einem Kamerarucksack sowie Jacken und einer weiteren Softtasche gut gefüllt war. Für längere Reisen empfiehlt sich deshalb am besten zu Zweit unterwegs zu sein und die Rücksitze umzuklappen, um mehr Platz zu schaffen.
	Das Interieur ist einem Volkswagen typisch mit einem gefälligen und qualitativ hochwertigen Mix ausgestattet. Die Bedienung funktioniert gewohnt intuitiv und wem die Basisausstattung nicht zusagt, kann sich mit der entsprechenden Variantenwahl bzw. den diversen R-Line-Optionen reichlich austoben.
Dass der Beetle der zweiten Generation viel hübscher geworden ist, stellten wir ja schon vor gut eineinhalb Jahren bei der Präsentation der neuen Limousine fest. Dieses Design spült den Beetle auch als Cabriolet in Richtung Unisex und damit weg vom, man mag den Ausdruck verzeihen, doch sehr feminin wirkenden New Beetle der ersten Generation. Der aktuelle Beetle liegt flach und breit auf der Straße und das wesentlich flachere Verdeck strahlt die Dynamik aus, die von einem sportlichen Cabriolet erwartet wird. Die aus Stoff gefertigte Haube öffnet sich in rekordverdächtigen 9,5 Sekunden und schließt in 11 Sekunden. Das mehr an 1,5 Sekunden ist der ordentlichen Verankerung im Windschutzrahmen geschuldet. Zwei Farben stehen für das Verdeck zur Wahl, weitere sind geplant. Drei Verdeckschichten schützen vor Nässe und Lärm und die Nähte zwischen Mittelbahn und Seitenteilen dürfen sich zudem als Regenrinnen bewähren. Öffnen und schließen funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Coolness-Faktor inbegriffen. Hinten passt ordentlich was rein. Der Kofferraum fasst 225 Liter, der bei unseren Testfahrten in und um Nizza mit einem Trolley, einem Kamerarucksack sowie Jacken und einer weiteren Softtasche gut gefüllt war. Für längere Reisen empfiehlt sich deshalb am besten zu Zweit unterwegs zu sein und die Rücksitze umzuklappen, um mehr Platz zu schaffen. Das Interieur ist einem Volkswagen typisch mit einem gefälligen und qualitativ hochwertigen Mix ausgestattet. Die Bedienung funktioniert gewohnt intuitiv und wem die Basisausstattung nicht zusagt, kann sich mit der entsprechenden Variantenwahl bzw. den diversen R-Line-Optionen reichlich austoben.Foto: D. Stanka  
Im Rahmen der Pressevorstellung des jüngsten Spross der Volkswagen Familie fuhren wir mit dem 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) und der Historie verpflichtet, mit einem Käfer aus dem Jahre 1952. Gekoppelt war der agile Diesel mit dem aus dem Hause Volkswagen Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen. Eine gelungene Kombination wie wir fanden und stellen deshalb genau diese in den Fokus des ersten Fahrberichts über das Beetle Cabriolet.
Im Rahmen der Pressevorstellung des jüngsten Spross der Volkswagen Familie fuhren wir mit dem 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) und der Historie verpflichtet, mit einem Käfer aus dem Jahre 1952. Gekoppelt war der agile Diesel mit dem aus dem Hause Volkswagen Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen. Eine gelungene Kombination wie wir fanden und stellen deshalb genau diese in den Fokus des ersten Fahrberichts über das Beetle Cabriolet.Foto: Stephan Lindloff
           
           Foto: D. Stanka