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Mercedes-Benz SL 500 – 60 Jahre schnell

Dienstag, 17. Mär. 2015

Die vergangenen Begegnungen mit dem SL verschiedener Epochen sind definitiv prägend. Zumindest für einen autoaffinen Menschen. Die erste tatsächlich erlebte war in den frühen 70er Jahren als ganz junger Beifahrer mit einem 230 SL oder auch Pagode genannt. Einige Jahre später, genauer 1989, war es ein 500 SL. Zu der Zeit ein Traumwagen mit einer Lieferzeit, die ein Jahr locker überschritt. Bei uns in Deutschland wohlgemerkt oder vielleicht auch noch im Rest Europas.

Mercedes-Benz SL 500 – 60 Jahre schnellEin Fahrbericht von Dietmar Stanka

Die vergangenen Begegnungen mit dem SL verschiedener Epochen sind definitiv prägend. Zumindest für einen autoaffinen Menschen. Die erste tatsächlich erlebte war in den frühen 70er Jahren als ganz junger Beifahrer mit einem 230 SL oder auch Pagode genannt. Einige Jahre später, genauer 1989, war es ein 500 SL. Zu der Zeit ein Traumwagen mit einer Lieferzeit, die ein Jahr locker überschritt. Bei uns in Deutschland wohlgemerkt oder vielleicht auch noch im Rest Europas. In den USA dagegen standen die Autos im Showroom der Händler zur freien Verfügung. Schon seltsam. So wurde es damals nix mit dem Kauf eines SL, es blieb bei einer Tagesfahrt durch Bayern, die immer noch positiv im Gedächtnis hängt. Nun war es wieder ein 500er, mit 320 kW (435 PS) saustark und extrem viel Freude bereitend.

Form und Funktion

Motor und Antrieb

Fazit

Technische Daten: Mercedes-Benz SL 500

Motor: 8-Zylinder-Benziner Getriebe: 7G-TRONIC PLUS Automatik Hubraum: 4.663 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 320 kW (435 PS)/5.250 Max. Drehmoment: 700 Nm bei 1.800 – 3.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.617/1.877/1.315 in mm Radstand: 2.585 in mm Leergewicht: 1.785 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.165 kg Kofferrauminhalt: 241 - 381 l Bereifung: 255/40 R 18 vorne, 285/35 R 18 hinten Felgen: 8,5 x 18″ vorne, 9,5 x 18″ hinten Leichtmetall Beschleunigung: 4,6 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h abgeregelt Tankinhalt: 65 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 9,2 l auf 100 km Preis: 117.096 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Ja, er ist es noch. Der wahrgewordene Traum eines Roadsters mit brabbelndem V8 unter der Haube, der noch dazu recht sparsam mit dem immer teurer werdenden Superbenzin umzugehen weiß. Der Verbrauch geht locker unter die 11-Liter-Grenze, wenn man seinen Gasfuß zu beherrschen weiß. Im Schnitt flossen bei reichlich viel Stadtverkehr um die 12 Liter auf 100 Kilometer in die Brennräume. Hilfreich dabei auch die serienmäßige Start-Stopp-Funktion und der konsequente Leichtbau. Immerhin 125 kg weniger als sein Vorgänger verzeichnet der SL 500 des Jahres 2012. Damit erreicht er zwar nicht die 1.420 kg seines Urvaters 300 SL Roadster, ist dafür aber definitiv umfangreicher ausgestattet.
Ja, er ist es noch. Der wahrgewordene Traum eines Roadsters mit brabbelndem V8 unter der Haube, der noch dazu recht sparsam mit dem immer teurer werdenden Superbenzin umzugehen weiß. Der Verbrauch geht locker unter die 11-Liter-Grenze, wenn man seinen Gasfuß zu beherrschen weiß. Im Schnitt flossen bei reichlich viel Stadtverkehr um die 12 Liter auf 100 Kilometer in die Brennräume. Hilfreich dabei auch die serienmäßige Start-Stopp-Funktion und der konsequente Leichtbau. Immerhin 125 kg weniger als sein Vorgänger verzeichnet der SL 500 des Jahres 2012. Damit erreicht er zwar nicht die 1.420 kg seines Urvaters 300 SL Roadster, ist dafür aber definitiv umfangreicher ausgestattet.Foto: D. Stanka  
Hörgenuss pur, aber niemals aufdringlich, fließt der Klang auch aus dem 4,7-Liter-V8 an die Ohren der Insassen. Nach dem Druck auf den Starterknopf ertönt ein leichter Donnerhall, der sofort wieder abebbt. Sanftes Dahingleiten ist mit der serienmäßigen 7G-TRONIC PLUS Automatik ein Erlebnis der besonderen Art. Vor allem, wenn der Drehzahlmesser des SL 500 im siebten Gang in einer Art Schleichfahrt bei um die 60 bis 70 km/h unter 1.000 Umdrehungen pro Minute anzeigt.
Hörgenuss pur, aber niemals aufdringlich, fließt der Klang auch aus dem 4,7-Liter-V8 an die Ohren der Insassen. Nach dem Druck auf den Starterknopf ertönt ein leichter Donnerhall, der sofort wieder abebbt. Sanftes Dahingleiten ist mit der serienmäßigen 7G-TRONIC PLUS Automatik ein Erlebnis der besonderen Art. Vor allem, wenn der Drehzahlmesser des SL 500 im siebten Gang in einer Art Schleichfahrt bei um die 60 bis 70 km/h unter 1.000 Umdrehungen pro Minute anzeigt.Foto: D. Stanka Einmal aufs Gaspedal gedrückt, ist es mit der gemächlichen Verströmung von Ruhe vorbei. Wenn die 435 PS losgelassen werden, ist keine Ende der Beschleunigungsorgie in Sicht. Die knapp 1.800 kg Leergewicht des SL 500 toben in 4,6 Sekunden von 0
Viel falsch machen können die Designer bei einem SL ja nicht. Klare Vorgaben definieren und begrenzen eh die Phantasie und so zeigt sich der SL der neuesten Generation als würdiger Nachfolger der mittlerweile 60 Jahre währenden Tradition dieser Baureihe. Lange  Roadster-Schnauze mit dem mittlerweile sich durch sämtliche Baureihen ziehenden bullig und gleichzeitig sportlich wirkenden Grill, verbunden mit einem großzügig dimensionierten Fahrgastraum und abgerundet mit einem gar nicht so kurzem Heck. Aber da muss ja auch das Dach verstaut werden, das im geöffneten Zustand sogar Gepäckraum für mehr als nur ein Wochenende zu zweit zulässt.
Viel falsch machen können die Designer bei einem SL ja nicht. Klare Vorgaben definieren und begrenzen eh die Phantasie und so zeigt sich der SL der neuesten Generation als würdiger Nachfolger der mittlerweile 60 Jahre währenden Tradition dieser Baureihe. Lange  Roadster-Schnauze mit dem mittlerweile sich durch sämtliche Baureihen ziehenden bullig und gleichzeitig sportlich wirkenden Grill, verbunden mit einem großzügig dimensionierten Fahrgastraum und abgerundet mit einem gar nicht so kurzem Heck. Aber da muss ja auch das Dach verstaut werden, das im geöffneten Zustand sogar Gepäckraum für mehr als nur ein Wochenende zu zweit zulässt.Foto: D. Stanka Gefällt der SL bereits von außen, setzt sich der optische Genuss im Innenraum nahtlos fort. Feinste Verarbeitung harmoniert mit besten Materialien, die aus einem Guss erscheinen. Im geschlossenen Auto zu sitzen, heißt nicht, keine Sicht in den
Foto: D. Stanka