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Mercedes-Benz SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY

Dienstag, 17. Mär. 2015

Welch ein Frevel. In einen dem Fahrspaß und der Sportlichkeit verpflichteten Roadster einen Diesel einzubauen! Ja, geht’s noch? Klar und zwar mit so viel Fahrspaß und Sportlichkeit verbunden, dass sich mancher Benziner unter den Roadstern die Tränen aus den Augen wischen wird. Mercedes hat dem SLK im letzten Herbst einen weiteren Motor spendiert. Den 2,2-Liter-Diesel, der mit 150 kW (204 PS) die Leistungswerte des um 2.400 Euro teureren 250er SLK erreicht.

Mercedes-Benz SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY – Spaßsport-DieselEin Fahrbericht von Dietmar Stanka

Welch ein Frevel. In einen dem Fahrspaß und der Sportlichkeit verpflichteten Roadster einen Diesel einzubauen! Ja, geht’s noch? Klar und zwar mit so viel Fahrspaß und Sportlichkeit verbunden, dass sich mancher Benziner unter den Roadstern die Tränen aus den Augen wischen wird. Mercedes hat dem SLK im letzten Herbst einen weiteren Motor spendiert. Den 2,2-Liter-Diesel, der mit 150 kW (204 PS) die Leistungswerte des um 2.400 Euro teureren 250er SLK erreicht. Dabei aber mit einem Drehmoment von 500 Nm den Benziner (310 Nm) absolut in die Schranken weist.

Gefühlswelten

Erscheinung

Fazit

Technische Daten: Mercedes-Benz SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: 7G-TRONIC PLUS (optional im u.a. Preis enthalten) Hubraum: 2.143 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 150 kW (204 PS)/4.200 Max. Drehmoment: 500 Nm bei 1.600 – 1.800 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.134/1.810/1.301 in mm Radstand: 2.430 in mm Leergewicht: 1.590 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.905 kg Kofferrauminhalt: 225 – 335 l Bereifung: 205/55 R16 vorne, 225/55 R16 hinten Felgen: 7 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 6,7 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 243 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch kombinierter Verkehr: 5,0 l auf 100 km Preis: 41.828,50 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Was eine Harmonie. Ein dynamisch gestylter Roadster mit einem mindestens genauso dynamischen Selbstzünder unter der Haube. Durch den Basispreis von 39.440,90 Euro kostet er nur rund 700 Euro mehr als der 200er SLK. Das ganze verpackt in einer Hülle, die Sportlichkeit nicht nur suggeriert. Bei vollem Einsatz des Drehmoments von 500 Nm quietschen die Reifen auch bei eingeschalteten ESP. Wird ESP entkoppelt, lassen sich auch herrliche Drifts realisieren, Sportlerherz was willst Du mehr?
Was eine Harmonie. Ein dynamisch gestylter Roadster mit einem mindestens genauso dynamischen Selbstzünder unter der Haube. Durch den Basispreis von 39.440,90 Euro kostet er nur rund 700 Euro mehr als der 200er SLK. Das ganze verpackt in einer Hülle, die Sportlichkeit nicht nur suggeriert. Bei vollem Einsatz des Drehmoments von 500 Nm quietschen die Reifen auch bei eingeschalteten ESP. Wird ESP entkoppelt, lassen sich auch herrliche Drifts realisieren, Sportlerherz was willst Du mehr?Foto: D. Stanka  
Breit, satt, tief. Der SLK der dritten Generation hat an Dynamik gewonnen. Die sich aber nicht nur in der äußeren Erscheinung wiederfindet. Das Dieseltriebwerk ist harmonisch mit dem optional erhältlichen Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS abgestimmt. Drei Modi (Eco, Sport und Manuell) sind nach Belieben einstellbar und über die Schaltpaddels am Lenkrad kann jederzeit in die Schaltvorgänge eingegriffen werden. 2.427,60 Euro kostet der Spaß, der aber jeden Cent wert ist. Denn in sechs Gängen manuell rühren, muss in einem Roadster dieser Güte nun wirklich nicht sein.
	243 km/h angegebene Höchstgeschwindigkeit, wie oben erwähnt laut Tachoangabe geknackt. 6,7 Sekunden auf die magischen 100 km/h.  Der Elastizitätswert, wichtig bei Überholvorgängen im Geschwindigkeitsbereich von 80 – 120 km/h, in 4,3 Sekunden erreicht. Der Diesel-Roadster erfüllt damit sämtliche Erwartungen, die an ein Fahrzeug dieses Segments gestellt werden. Souverän in jeder Lebenslage sozusagen, egal ob beim Cruisen im 7. Gang oder auf heißer Kurvenhatz mit qualmenden Reifen. Und dies auch mit dem serienmäßigen Fahrwerk, das auf Wunsch entweder durch ein Sportfahrwerk oder das adaptiv arbeitende Fahrdynamik-System, gegen Aufpreis versteht sich, ersetzt werden kann.
	Das Dach des SLK öffnet und schließt sich in rund 20 Sekunden und ist serienmäßig in Wagenfarbe lackiert. Alternativ steht ein Panorama-Variodach mit dunkel getöntem Glas zur Wahl. Die interessante Variante ist jedoch das Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL. Dieses lässt sich auf Knopfdruck entweder hell oder dunkel schalten. Im ersten Modus ist es fast komplett durchsichtig, im zweiten blockt es die Sonne und verhindert das Aufheizen des Innenraums.
Breit, satt, tief. Der SLK der dritten Generation hat an Dynamik gewonnen. Die sich aber nicht nur in der äußeren Erscheinung wiederfindet. Das Dieseltriebwerk ist harmonisch mit dem optional erhältlichen Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS abgestimmt. Drei Modi (Eco, Sport und Manuell) sind nach Belieben einstellbar und über die Schaltpaddels am Lenkrad kann jederzeit in die Schaltvorgänge eingegriffen werden. 2.427,60 Euro kostet der Spaß, der aber jeden Cent wert ist. Denn in sechs Gängen manuell rühren, muss in einem Roadster dieser Güte nun wirklich nicht sein. 243 km/h angegebene Höchstgeschwindigkeit, wie oben erwähnt laut Tachoangabe geknackt. 6,7 Sekunden auf die magischen 100 km/h.  Der Elastizitätswert, wichtig bei Überholvorgängen im Geschwindigkeitsbereich von 80 – 120 km/h, in 4,3 Sekunden erreicht. Der Diesel-Roadster erfüllt damit sämtliche Erwartungen, die an ein Fahrzeug dieses Segments gestellt werden. Souverän in jeder Lebenslage sozusagen, egal ob beim Cruisen im 7. Gang oder auf heißer Kurvenhatz mit qualmenden Reifen. Und dies auch mit dem serienmäßigen Fahrwerk, das auf Wunsch entweder durch ein Sportfahrwerk oder das adaptiv arbeitende Fahrdynamik-System, gegen Aufpreis versteht sich, ersetzt werden kann. Das Dach des SLK öffnet und schließt sich in rund 20 Sekunden und ist serienmäßig in Wagenfarbe lackiert. Alternativ steht ein Panorama-Variodach mit dunkel getöntem Glas zur Wahl. Die interessante Variante ist jedoch das Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL. Dieses lässt sich auf Knopfdruck entweder hell oder dunkel schalten. Im ersten Modus ist es fast komplett durchsichtig, im zweiten blockt es die Sonne und verhindert das Aufheizen des Innenraums.Foto: D. Stanka  
Was hat die Stuttgarter bloß bewogen, einen Dieselmotor in einen Roadster zu pflanzen? Nun, es sind die logischen Konsequenzen vieler Betrachtungen. Ein Roadster muss ja nicht zwingend nur zum wochenendlichen Cruisen benutzt werden. Er darf durchaus auch zum Langstreckenfahrzeug mutieren, das einem Handelsreisenden Spaß bereitet. Zudem ist der SLK 250 CDI der einzige Vertreter in seinem Segment und liegt preislich klug positioniert zwischen dem schwächeren 200er und dem gleichstarken 250er Benziner.
Was hat die Stuttgarter bloß bewogen, einen Dieselmotor in einen Roadster zu pflanzen? Nun, es sind die logischen Konsequenzen vieler Betrachtungen. Ein Roadster muss ja nicht zwingend nur zum wochenendlichen Cruisen benutzt werden. Er darf durchaus auch zum Langstreckenfahrzeug mutieren, das einem Handelsreisenden Spaß bereitet. Zudem ist der SLK 250 CDI der einzige Vertreter in seinem Segment und liegt preislich klug positioniert zwischen dem schwächeren 200er und dem gleichstarken 250er Benziner.Foto: D. Stanka Leise Dieselgeräusche dringen nach dem Kaltstart ans Ohr. Egal ob das Dach geschlossen oder offen ist. Dieser typische Sound weicht nach wenigen Metern einem angenehm sonoren Klang. Vor allem im geschlossenen Zustand ist der SLK ein Muster für
Foto: D. Stanka