Citroën C4 Aircross – Made in Japan

Dienstag, 17. Mär. 2015

Es ist bereits die zweite Auflage eines Mitsubishi, der zu einem Citroën mutierte. War der erste SUV der Franzosen der Outlander, so ist das aktuelle Modell dem vor rund eineinhalb Jahren eingeführten ASX angelehnt. Um allerdings den Japaner wiederzuerkennen, braucht es einen genauen Blick. Es wurde an der Front und am Heck faktisch kein Blech ausgespart, das nun nicht frankophile Gene in sich trägt.

Citroën C4 Aircross – Made in JapanFahrbericht von Dietmar Stanka

Es ist bereits die zweite Auflage eines Mitsubishi, der zu einem Citroën mutierte. War der erste SUV der Franzosen der Outlander, so ist das aktuelle Modell dem vor rund eineinhalb Jahren eingeführten ASX angelehnt. Um allerdings den Japaner wiederzuerkennen, braucht es einen genauen Blick. Es wurde an der Front und am Heck faktisch kein Blech ausgespart, das nun nicht frankophile Gene in sich trägt. Aber nicht nur die Optik unterscheidet sich. Unter der Karosse wurde am Fahrwerk geschraubt und die Motorenpalette wird mit dem 1,6-Liter-Diesel aus dem PSA-Regal ergänzt.

Foto: D.Stanka  

Die Veränderungen

Die Kosten und Antriebe

Das Fahrverhalten

Wir waren mit der Leistung des Benziners recht zufrieden. Auf den kurvenreichen und über Berg und Tal führenden Straßen des Oberbergischen Landes zeigte der C4 Aircross keine großen Schwächen. Das Fahrwerk ist ausgewogen abgestimmt und bietet genügend Komfort. Durch einen sanften Eingriff der französischen Entwickler wurde die Radaufhängung optimal abgestimmt, sodass die Karosserie so gut wie keinen Wankneigungen ausgesetzt ist. Der hauseigene und für den C4 Aircross modifizierte kleine Diesel stand leider noch nicht zur Verfügung, soll aber spätestens Anfang Juni bei der Markteinführung erhältlich sein. Susanne Beyreuther, Pressereferentin der Citroën Deutschland GmbH, vermutet die stärkste Nachfrage bei diesem 1,6-Liter-Selbstzünder, der Benziner steht an dritter Stelle nach dem starken Diesel, der mit seinem kräftigen Drehmoment von 300 Nm Punkte sammelt.

 Foto: D.Stanka  
Wer einen schicken SUV im französischen Gewande sucht, ist mit dem Citroën C4 Aircross bestens bedient. Sparsame Motoren (5,9 Liter beim Benziner, 4,6 bzw. 5,4 Liter bei den Dieseln), eine hohe Sitzposition und eine qualitativ hochwertige Verarbeitung sind gute Argumente für den Kauf. In jedem Fall ist er eine interessante Alternative in dem immer größer werdenden Markt der kompakten SUV.Foto: D.Stanka  
Foto: D.Stanka  
Betrachtet man den C4 Aircross von vorne, könnte man meinen, dass ein komplett anderes Fahrzeug vor einem steht. Im Gegensatz zum Jet-Gesicht des ASX ziert den Citroën ein verchromter Kühlergrill, der in der Mitte das Signet des französischen Autoherstellers trägt. Seitlich darunter sind die LED-Tagfahrleuchten angebracht, im Design dem DS3 angepasst. Die Heckleuchten erinnern, passend zum Namen, dagegen an den C4. Der C4 Aircross wirkt durch die Veränderungen eleganter als sein japanisches Vorbild, was sich in einigen Details auch im Innenraum fortsetzt.Foto: D.Stanka Im Großen und Ganzen wurde das Interieur nicht extrem geändert. Jedoch sind Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Umrahmung von Bedienelementen mit Chromringen oder auch die Verwendung von höherwertigen Kunststoffen edler als beim ASX. So lässt sic

Fazit

Technische Daten: Citroën C4 Aircross HDi 115 2WD

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.560 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 84 kW (114 PS)/3.600 Max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.750 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.340/1.800/1.625 in mm Radstand: 2.670 in mm Leergewicht: 1.390 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.060 kg Kofferraumvolumen: 442 – 1.193 l Bereifung: 215/50 R 16 vorne Felgen: 7 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 10,8 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 4,6 l auf 100 km (Euro5) Preis: 25.990 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München