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BMW 328i – Leichte Größe

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Der neue 3er BMW ist da. Abseits jeglicher Neuwagenpremieren auf Messen lässt BMW die sechste Generation fast schon lautlos in die Märkte fahren. Ganz bewusst wohl, denn auf der IAA in Frankfurt stand der neue 1er im Fokus und in Los Angeles das für Nordamerika wichtigere Auto, der BMW 5er als Hybrid.

BMW 328i – Leichte GrößeFahrbericht von Dietmar Stanka

Der neue 3er BMW ist da. Abseits jeglicher Neuwagen-Premieren auf Messen lässt BMW die sechste Generation fast schon lautlos in die Märkte fahren. Ganz bewusst wohl, denn auf der IAA in Frankfurt stand der neue 1er im Fokus und in Los Angeles das für Nordamerika wichtigere Auto, der BMW 5er als Hybrid.

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Ausstattungen

Eigenschaften

Fazit

Technische Daten: BMW 328i

Motor: 4-Zylinder-Benziner Getriebe: Sechsgang-Getriebe manuell Hubraum: 1.997 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 180 kW (245 PS)/5.000 – 6.500 Max. Drehmoment: 350 Nm bei 1.250 – 4.800 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.624/1.811/1.429 in mm Radstand: 2.810 in mm Leergewicht: 1.430 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.980 kg Kofferrauminhalt: 480 l Bereifung: 225/50 R 17 Felgen: 7,5 x 17″ Beschleunigung: 5,9 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 6,4 l auf 100 km Preis: 37.400 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München - Redakteur Neuwagen -

Der neue 3er BMW macht die in der Werbung seit Jahren propagierte Freude am Fahren zum tatsächlich erlebten. Leichtfüßig schwänzelt er um Kurven. Auf der Rennstrecke kann das Fahrwerk kaum an die Grenzen gebracht werden und auf den Autobahnen und gleichermaßen im Stadtverkehr kann er seine Souveränität ausspielen. Dort sorgt die serienmäßige Start-Stopp-Funktion für die Motorabschaltung. Seine Alltagstauglichkeit ist hoch, die Passagiere dürfen sich auf allen Plätzen wohlfühlen und im durch die dreifach klappbare Rückbank bestens nutzbaren Gepäckabteil ist Raum für viele Bedürfnisse. Die Einpreisung ist ein anderes Kapitel, der Klasse und den Mitbewerbern aber angepasst.
Der neue 3er BMW macht die in der Werbung seit Jahren propagierte Freude am Fahren zum tatsächlich erlebten. Leichtfüßig schwänzelt er um Kurven. Auf der Rennstrecke kann das Fahrwerk kaum an die Grenzen gebracht werden und auf den Autobahnen und gleichermaßen im Stadtverkehr kann er seine Souveränität ausspielen. Dort sorgt die serienmäßige Start-Stopp-Funktion für die Motorabschaltung. Seine Alltagstauglichkeit ist hoch, die Passagiere dürfen sich auf allen Plätzen wohlfühlen und im durch die dreifach klappbare Rückbank bestens nutzbaren Gepäckabteil ist Raum für viele Bedürfnisse. Die Einpreisung ist ein anderes Kapitel, der Klasse und den Mitbewerbern aber angepasst.Foto: D. Stanka
Mag sein, dass die Fahrwerksabstimmungen eines BMW für manchen Zeitgenossen ein bisschen zu hart sind. Sportlich mag man vielleicht auch dazu sagen. Beim neuen 3er ist dem Entwickler-Team die Grätsche zwischen herausragender Alltagstauglichkeit und dem Spaß an der Freude um die Ecken zu zirkeln, gelungen. Und zwar uneingeschränkt. Wer seinen Neuwagen grantiger braucht, dem sei das M Sportfahrwerk für 390 Euro zu empfehlen. Der Kenner sollte aber zum 1.100 Euro teurem adaptiven Fahrwerk greifen, bei dem über den Fahrerlebnisschalter sämtliche Register zu ziehen sind.
	Während die beiden Diesel und der Sechszylinder alte Bekannte unter den Motorhauben der Münchner sind, ist der 328i in dieser Leistungsstufe ein ganz neues Triebwerk. Vier Zylinder mit Turbo, beamtet aus zwei Litern Hubraum und das ganze mit üppigen 245 PS versehen. Das verspricht Dampf ohne Ende, was auch das Drehmoment von 350 Nm beweist. Auf dem Circuit de Catalunya durfte der 328i beweisen, was in ihm steckte und tat das mit Bravour. Ob allerdings der von BMW avisierte Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern immer erreicht werden kann, steht auf einem anderen Blatt.
Mag sein, dass die Fahrwerksabstimmungen eines BMW für manchen Zeitgenossen ein bisschen zu hart sind. Sportlich mag man vielleicht auch dazu sagen. Beim neuen 3er ist dem Entwickler-Team die Grätsche zwischen herausragender Alltagstauglichkeit und dem Spaß an der Freude um die Ecken zu zirkeln, gelungen. Und zwar uneingeschränkt. Wer seinen Neuwagen grantiger braucht, dem sei das M Sportfahrwerk für 390 Euro zu empfehlen. Der Kenner sollte aber zum 1.100 Euro teurem adaptiven Fahrwerk greifen, bei dem über den Fahrerlebnisschalter sämtliche Register zu ziehen sind. Während die beiden Diesel und der Sechszylinder alte Bekannte unter den Motorhauben der Münchner sind, ist der 328i in dieser Leistungsstufe ein ganz neues Triebwerk. Vier Zylinder mit Turbo, beamtet aus zwei Litern Hubraum und das ganze mit üppigen 245 PS versehen. Das verspricht Dampf ohne Ende, was auch das Drehmoment von 350 Nm beweist. Auf dem Circuit de Catalunya durfte der 328i beweisen, was in ihm steckte und tat das mit Bravour. Ob allerdings der von BMW avisierte Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern immer erreicht werden kann, steht auf einem anderen Blatt.Foto: BMW  
Mit dem 1er hat BMW ein neues Kapitel von Optionen aufgeschlagen, die beim 3er nahtlos fortgesetzt werden. Drei Ausstattungslinien stehen vom Marktstart im Februar 2012 an zur Verfügung, die unterschiedliche Geschmäcker befriedigen sollen. In der „Sport Line“ wird die Kundschaft mit Attributen wie Sportsitzen, schwarz hochglänzenden Längsstreben in der Niere und in den Lufteinlässen gelockt. Leichtmetallfelgen, je nach Motorisierung unterschiedlich groß, zieren die Radhäuser.
	Die „Luxury Line“ glänzt dagegen, wie es der Name vermuten lässt, mit Chrom. Die „Modern Line“ mag es dagegen dezenter und schickt die Chromelement in matten Tönen auf die Reise. Jeweils 1.250 Euro für den 320d EfficientDynamics Edition, der nur auf 16-Zöllern rollen darf bzw. 1.900 Euro für 328i, 335i und 320d müssen für diese preislich interessanten Pakete aufgewendet werden.
	Apropos Preisgestaltung. Im Moment stehen die bereits vier genannten Modelle zur Verfügung. Auf der Benzinerseite der 328i mit einem 2-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 180 kW (245 PS) für 37.400 Euro und der 335i mit 225 kW (306 PS) für 43.600 Euro. Die Selbstzünder gehen mit dem 2-Liter-Diesel an den Start. Einmal in der „Normalversion“ 320d mit 135 kW (184 PS) und dazu mit der besonders sparsamen Edition-Variante mit 120 kW (163 PS), die nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Mit einem Preis von jeweils 35.350 Euro stellen die beiden Diesel im Moment gleichzeitig die Einstiegsversion dar.
	Geschaltet werden alle 3er manuell mit sechs Gängen. Acht Gänge sind es in den zwei optional erhältlichen Automatikgetrieben. Normal mit elektronischem Wählhebel in der Mittelkonsole für 2.260 Euro, sportlich mit zusätzlichen Schaltwippen am Lenkrad für 2.430 Euro. Wir haben die Sport-Automatik getestet und geben dafür „Standing Ovations“.
Mit dem 1er hat BMW ein neues Kapitel von Optionen aufgeschlagen, die beim 3er nahtlos fortgesetzt werden. Drei Ausstattungslinien stehen vom Marktstart im Februar 2012 an zur Verfügung, die unterschiedliche Geschmäcker befriedigen sollen. In der „Sport Line“ wird die Kundschaft mit Attributen wie Sportsitzen, schwarz hochglänzenden Längsstreben in der Niere und in den Lufteinlässen gelockt. Leichtmetallfelgen, je nach Motorisierung unterschiedlich groß, zieren die Radhäuser. Die „Luxury Line“ glänzt dagegen, wie es der Name vermuten lässt, mit Chrom. Die „Modern Line“ mag es dagegen dezenter und schickt die Chromelement in matten Tönen auf die Reise. Jeweils 1.250 Euro für den 320d EfficientDynamics Edition, der nur auf 16-Zöllern rollen darf bzw. 1.900 Euro für 328i, 335i und 320d müssen für diese preislich interessanten Pakete aufgewendet werden. Apropos Preisgestaltung. Im Moment stehen die bereits vier genannten Modelle zur Verfügung. Auf der Benzinerseite der 328i mit einem 2-Liter-Turbo-Direkteinspritzer mit 180 kW (245 PS) für 37.400 Euro und der 335i mit 225 kW (306 PS) für 43.600 Euro. Die Selbstzünder gehen mit dem 2-Liter-Diesel an den Start. Einmal in der „Normalversion“ 320d mit 135 kW (184 PS) und dazu mit der besonders sparsamen Edition-Variante mit 120 kW (163 PS), die nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Mit einem Preis von jeweils 35.350 Euro stellen die beiden Diesel im Moment gleichzeitig die Einstiegsversion dar. Geschaltet werden alle 3er manuell mit sechs Gängen. Acht Gänge sind es in den zwei optional erhältlichen Automatikgetrieben. Normal mit elektronischem Wählhebel in der Mittelkonsole für 2.260 Euro, sportlich mit zusätzlichen Schaltwippen am Lenkrad für 2.430 Euro. Wir haben die Sport-Automatik getestet und geben dafür „Standing Ovations“.Foto: D. Stanka  
Es ist eindeutig ein BMW. Von Experimenten hat man die Schnauze voll und so darf der neue 3er eben ein echter BMW sein. Mit einer äußerst dominanten Niere, die von einer mächtig wirkenden Motorhaube gekrönt ist. Mit einer ach so typischen Seitenführung mit dem berühmten Hofmeister-Knick an der C-Säule. Und einem Heckabschluss, der mit den LED-Leuchten nicht nur ein wenig an der 5er erinnert.
	Gewachsen ist der 3er an allen Orten. In der Länge um satte 9,3 cm was einen um 5 cm längeren Radstand bringt. Gut für die Fondpassagiere, die sich über mehr Beinfreiheit freuen dürfen. Die Spurweiten haben sich vorne um 3,7 cm und hinten um 4,7 cm ausgedehnt. Bedingt durch die Maßnahmen duckt sich der neue 3er förmlich auf die Straße, bereit zum Sprung hinein in den Teich der Mitbewerber. Der mit dem straffen und dennoch komfortablen Fahrwerk ein durchaus heftiger werden kann. Für die Mitbewerber!
	Denn der 3er BMW hat nicht nur in seinen Maßen zugelegt, sondern auch in Punkto Qualität und Ausstattungsdetails. Wobei wir zum Innenleben kommen, dass als reduziert bezeichnet werden kann. Einfache und klare Linien beherrschen das Interieur und mit dem mittlerweile mehr als ausgereiften i-Drive-System ist die Bedienung sämtlicher Notwendigkeiten kinderleicht.
Es ist eindeutig ein BMW. Von Experimenten hat man die Schnauze voll und so darf der neue 3er eben ein echter BMW sein. Mit einer äußerst dominanten Niere, die von einer mächtig wirkenden Motorhaube gekrönt ist. Mit einer ach so typischen Seitenführung mit dem berühmten Hofmeister-Knick an der C-Säule. Und einem Heckabschluss, der mit den LED-Leuchten nicht nur ein wenig an der 5er erinnert. Gewachsen ist der 3er an allen Orten. In der Länge um satte 9,3 cm was einen um 5 cm längeren Radstand bringt. Gut für die Fondpassagiere, die sich über mehr Beinfreiheit freuen dürfen. Die Spurweiten haben sich vorne um 3,7 cm und hinten um 4,7 cm ausgedehnt. Bedingt durch die Maßnahmen duckt sich der neue 3er förmlich auf die Straße, bereit zum Sprung hinein in den Teich der Mitbewerber. Der mit dem straffen und dennoch komfortablen Fahrwerk ein durchaus heftiger werden kann. Für die Mitbewerber! Denn der 3er BMW hat nicht nur in seinen Maßen zugelegt, sondern auch in Punkto Qualität und Ausstattungsdetails. Wobei wir zum Innenleben kommen, dass als reduziert bezeichnet werden kann. Einfache und klare Linien beherrschen das Interieur und mit dem mittlerweile mehr als ausgereiften i-Drive-System ist die Bedienung sämtlicher Notwendigkeiten kinderleicht.Foto: D. Stanka  
Dennoch ist und bleibt der 3er für die Münchner der Dreh- und Angelpunkt des Konzerns. Wir waren in Barcelona und fuhren die neue Limousine, die zwar gewachsen ist, aber dennoch bis zu 40 kg weniger Gewicht auf den Rippen trägt.
Dennoch ist und bleibt der 3er für die Münchner der Dreh- und Angelpunkt des Konzerns. Wir waren in Barcelona und fuhren die neue Limousine, die zwar gewachsen ist, aber dennoch bis zu 40 kg weniger Gewicht auf den Rippen trägt.Foto: BMW  
Foto: D. Stanka