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Fiat Freemont – Dodge lass nach

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Er steht auf der gleichen Plattform wie der Dodge Journey. Und doch ist der Fiat Freemont ein durch und durch überarbeitetes und deshalb praktisch neues Auto. Noch dazu das erste Fahrzeug, das seit der Übernahme Chryslers vom Fiat Konzerns auf dem europäischen Markt eingeführt wird. Tatsächlich hat Fiat mit diesem Feinschliff ein interessantes und vor allem preiswertes Automobil geschaffen. Die ersten, recht positiven Fahreindrücke konnten wir Anfang September zwischen Mailand und Lugano sammeln.

Fiat Freemont – Dodge lass nachFahrbericht von Dietmar Stanka

Er steht auf der gleichen Plattform wie der Dodge Journey. Und doch ist der Fiat Freemont ein durch und durch überarbeitetes und deshalb praktisch neues Auto. Noch dazu das erste Fahrzeug, das seit der Übernahme Chryslers vom Fiat Konzerns auf dem europäischen Markt eingeführt wird. Tatsächlich hat Fiat mit diesem Feinschliff ein interessantes und vor allem preiswertes Automobil geschaffen. Die ersten, recht positiven Fahreindrücke konnten wir Anfang September zwischen Mailand und Lugano sammeln.

Komplettpaket

Eigenschaften und Innenleben

Fazit

Technische Daten: Fiat Freemont Urban

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltung Hubraum: 1.956 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 103 kW (140 PS)/4.500 Max. Drehmoment: 350 Nm von 1.750 – 2.000 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.888/1.878/1.691 in mm Radstand: 2.890 in mm Leergewicht: 1.949 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.480 kg Kofferrauminhalt: 167 – 1.461 l Bereifung: 225/65 R 17 Felgen: 6,5 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 12,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h Tankinhalt: 77,6 l Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4 Liter auf 100 km Preis: 27.290 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Mit dem Freemont ist den Italienern in Zusammenarbeit mit den US-Amerikanern ein erster guter Wurf gelungen. Für so wenig Geld ist in diesem Segment mit solch einer umfangreichen Ausstattung kein anderes Automobil zu bekommen. Die Fahrleistungen stimmen ebenso wie der Verbrauch, der bei unseren Testfahrten unter 7 Litern lag. Würde der Freemont, der fast 2 Tonnen wiegt, künftig noch etwas abspecken, könnten mehr Agilität und mehr Effizienz das Ergebnis sein. Aber es darf ja immer etwas zu verbessern geben.
Mit dem Freemont ist den Italienern in Zusammenarbeit mit den US-Amerikanern ein erster guter Wurf gelungen. Für so wenig Geld ist in diesem Segment mit solch einer umfangreichen Ausstattung kein anderes Automobil zu bekommen. Die Fahrleistungen stimmen ebenso wie der Verbrauch, der bei unseren Testfahrten unter 7 Litern lag. Würde der Freemont, der fast 2 Tonnen wiegt, künftig noch etwas abspecken, könnten mehr Agilität und mehr Effizienz das Ergebnis sein. Aber es darf ja immer etwas zu verbessern geben.Foto: D. Stanka  
Der Fiat Freemont ist gutmütig. Das passt gut zum Charakter eines Autos, das in erster Linie Familien anspricht, die aus dem Einheitsbrei der Minivans in Richtung markante SUV-Optik ausweichen wollen. Und das nicht zu dem Preis, das ein Fahrzeug dieses Segments mit solch einem umfangreichen Ausstattungspaket im Regelfall kostet. 30, in Worten dreißig (!) Möglichkeiten gibt es, die Sitze so zu justieren, damit die wichtigsten Transportfragen im Handumdrehen gelöst sind. 25 Ablageflächen und –fächer, unter anderem im Wagenboden versenkt, lassen den typischen Krimskrams ordentlich verstauen. Natürlich auf die Gefahr hin, dass man nicht mehr weiß, wo das ein oder andere Utensil hin verschwunden ist.
	Groß ist, neben einigen optischen Retuschen der Außenhaut, der sicht- und fühlbare Unterschied des Interieurs zum Dodge Journey. Hochwertige Materialien sind verarbeitet, die Bedienbarkeit ist kinderleicht und die Instrumente gut ablesbar. Die Sitze sind ordentlich und wenn sie mit Leder bezogen sind (1.500 Euro Aufpreis) fast schon edel zu nennen.
Der Fiat Freemont ist gutmütig. Das passt gut zum Charakter eines Autos, das in erster Linie Familien anspricht, die aus dem Einheitsbrei der Minivans in Richtung markante SUV-Optik ausweichen wollen. Und das nicht zu dem Preis, das ein Fahrzeug dieses Segments mit solch einem umfangreichen Ausstattungspaket im Regelfall kostet. 30, in Worten dreißig (!) Möglichkeiten gibt es, die Sitze so zu justieren, damit die wichtigsten Transportfragen im Handumdrehen gelöst sind. 25 Ablageflächen und –fächer, unter anderem im Wagenboden versenkt, lassen den typischen Krimskrams ordentlich verstauen. Natürlich auf die Gefahr hin, dass man nicht mehr weiß, wo das ein oder andere Utensil hin verschwunden ist. Groß ist, neben einigen optischen Retuschen der Außenhaut, der sicht- und fühlbare Unterschied des Interieurs zum Dodge Journey. Hochwertige Materialien sind verarbeitet, die Bedienbarkeit ist kinderleicht und die Instrumente gut ablesbar. Die Sitze sind ordentlich und wenn sie mit Leder bezogen sind (1.500 Euro Aufpreis) fast schon edel zu nennen.Foto: D. Stanka  
Fiat kann eines ganz sicher nicht vorgeworfen werden. Geiz. Der Freemont glänzt bereits in der Basisversion mit einer Serienausstattung, die bei anderen Herstellern die Seiten der kostenpflichtigen Optionen füllen. Es fängt mit einer Dreizonen-Klimaautomatik an, die Fahrer, Beifahrer sowie die hinteren Plätze jeweils separat mit der gewünschten Dosis an Frischluft versorgt. ABS, sechs Airbags, ESP inkl. Berganfahrhilfe sowie einer Anhängerstabilisierung stehen zum Thema Sicherheit auf der Habenseite.
	Der Freemont wartet zudem mit drei Sitzreihen auf, die bis zu sieben Passagieren Platz bieten. Wird die dritte Reihe partout nicht gewünscht, kann sie abgewählt werden. Das freut den Sparfuchs, denn dann kostet der Freemont 500 Euro weniger. Luxuriös der Zugang zum Freemont. Mit dem schlüssellosen Keyless Entry & Go bleibt der Autoschlüssel in der Tasche und der Start erfolgt auf Knopfdruck.
	Dass der Freemont ein echtes Familienauto ist, zeigt sich mit den Kindersitzverankerungen ISOFIX und Kindersicherungen in den hinteren Türen. Durch die zwei ausklappbaren Kindersitze in den Rücksitzen spart man sich die Sitzauflage für kleinere Kinder. Mit einem Handgriff hochgehoben, mit einem weiteren wieder zurückgepackt. Eine wahrlich gute Idee. Dass zudem sämtliche Fenster elektrisch bedient werden können und 17 Zoll große Leichtmetallfelgen montiert sind, ist wohl nur noch Nebensache.
	Nach dieser Aufzählung wird wohl der Preis schocken! Absolut nicht, denn der Freemont mit dem 103 kW (140 PS) starken 2-Liter-Diesel von Fiat Powertrain kostet sage und schreibe gerade einmal 25.990 Euro. Für 1.300 Euro mehr steht der Fiat Freemont mit dem Beinamen Urban zur Wahl. Dieser punktet mit noch mehr Details, wie zum Beispiel einem sechsfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz, einem Multifunktionslenkrad mit Bluetooth Freisprecheinrichtung, Parksensoren hinten und dunkel getönten Scheiben.
	Getoppt wird dies im Moment nur durch mehr Leistung. Der 2-Liter ist auch mit 125 kW (170 PS) zu haben und kostet 28.790 Euro. Zum Jahreswechsel steht dann noch eine Allradvariante bei den Händlern, die nur als Urban mit dem stärkeren Motor und Sechsgang-Wandlerautomatik für 32.290 Euro zu erwerben ist.
Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka