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Porsche Cayman R – auf Messers Schneide

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Wenn Porsche einem Fahrzeug den Buchstaben R als Branding verpasst, weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Das ist beim Cayman R nicht anders. Es sind zwar nur 10 Pferdestärken, die den bislang stärksten Cayman S vom R trennen. Die Performance und das Gesamtpaket trennen jedoch Welten. Bissiger, röhrender und kompromissloser erweist sich der Cayman R. Ein echter Sportler, gebaut für die Nordschleife und endlose Landstraßen.

Porsche Cayman R – auf des Messers SchneideFahrbericht von Dietmar Stanka

Wenn Porsche einem Fahrzeug den Buchstaben R als Branding verpasst, weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Das ist beim Cayman R nicht anders. Es sind zwar nur 10 Pferdestärken, die den bislang stärksten Cayman S vom R trennen. Die Performance und das Gesamtpaket trennen jedoch Welten. Bissiger, röhrender und kompromissloser erweist sich der Cayman R. Ein echter Sportler, gebaut für die Nordschleife und endlose Landstraßen. Scharf wie ein Skalpell schneiden die Niederquerschnittsreifen Rillen in die Fahrbahn, Schienen gleich.

Mehr Leistung

Kompromissloses Fahrwerk

Fazit

Technische Daten: Porsche Cayman R

Motor: 6-Zylinder-Boxer Getriebe: Porsche PDK Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Hubraum: 3.436 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 243 kW (330 PS)/7.400 Max. Drehmoment: 370 Nm bei 4.750 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.347/1.801/1.285 in mm Radstand: 2.415 in mm Leergewicht: 1.320 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.645 kg Kofferrauminhalt: 150 l vorne, 260 l hinten Bereifung: 235/35 ZR 19 vorne, 265/35 ZR 19 hinten Felgen: 8,5 x 19″ vorne, 10 x 19″ hinten, Leichtmetall Beschleunigung: 4,9 Sekunden (Sport Plus Modus: 4,7 Sekunden) Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h Tankinhalt: 54 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 9,7 l auf 100 km Preis: 72.977,55 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Geil, geil, geil. Yeah, yeah, yeah. Rock’n’Roll ohne Ende. So ein Auto hat uns noch gefehlt. Puristischer Spaß auf vier Rädern, der sogar bezahlbar ist. Knapp 70.000 Euro will Porsche für den Cayman R und die spürbare Nähe zu den 911er-Über-Sportlern GT2 RS und GT3 RS 4,0 lässt keine Zweifel aufkommen, für welches Produkt wir uns allein schon aus finanziellen Gründen entscheiden würden.
Geil, geil, geil. Yeah, yeah, yeah. Rock’n’Roll ohne Ende. So ein Auto hat uns noch gefehlt. Puristischer Spaß auf vier Rädern, der sogar bezahlbar ist. Knapp 70.000 Euro will Porsche für den Cayman R und die spürbare Nähe zu den 911er-Über-Sportlern GT2 RS und GT3 RS 4,0 lässt keine Zweifel aufkommen, für welches Produkt wir uns allein schon aus finanziellen Gründen entscheiden würden.Foto: D. Stanka  
20 mm tiefer ist das Fahrwerk des Cayman R gegenüber dem des S. Bedingt durch die veränderte Schwerpunkthöhe, ausgelöst durch die Gewichtsreduzierungen, duckt sich der Cayman R insgesamt sogar 22 mm tiefer als sein 320 PS starker Bruder. Wer schon immer mal den Vornamen jeder Fahrbahnrille oder einer noch so kleinen Fahrbahnunebenheit erfahren möchte, hat nun die Chance dazu. Die kurzen und wesentlich steiferen Federn schicken praktisch ungefiltert sämtliche Rückmeldungen durch die engen Schalensitze in den Körper.
	Kompromisslos eben und deswegen so geil. Denn wer es komfortabler mag, sollte besser zu den anderen beiden Modellen greifen. Der Cayman R ist für die Rennstrecke gebaut und genauso alltagstauglich, wie nur möglich. So hält sich bei zurückhaltender Fahrweise auch der Kraftstoffverbrauch vornehm zurück. Weniger als 10 Liter sind möglich, aber nicht wirklich praxisnah. Denn wer cruisen will, greift zu anderen fahrbaren Untersätzen.
	Der Cayman R will gerockt werden. Und er rockt ohne Ende zurück. Metal pur, auch im Innenraum, der neben Alcantara in den Farben der Außenlackierung gehalten ist. Pure Sportlichkeit gepaart mit dem notwendigen Quäntchen Luxus, der in unseren Testwagen verbaut war. Klimaautomatik und Audioanlage sind im Cayman R normalerweise nicht an Bord. Und auch wenn wir bei den klangvollen Symphonien des R auf den Sound der Musik verzichten konnten, war es sehr angenehm bei den rund 35 Grad Außentemperatur während unserer Testphase ein kühles Lüftchen im Innenraum zu verspüren.
20 mm tiefer ist das Fahrwerk des Cayman R gegenüber dem des S. Bedingt durch die veränderte Schwerpunkthöhe, ausgelöst durch die Gewichtsreduzierungen, duckt sich der Cayman R insgesamt sogar 22 mm tiefer als sein 320 PS starker Bruder. Wer schon immer mal den Vornamen jeder Fahrbahnrille oder einer noch so kleinen Fahrbahnunebenheit erfahren möchte, hat nun die Chance dazu. Die kurzen und wesentlich steiferen Federn schicken praktisch ungefiltert sämtliche Rückmeldungen durch die engen Schalensitze in den Körper. Kompromisslos eben und deswegen so geil. Denn wer es komfortabler mag, sollte besser zu den anderen beiden Modellen greifen. Der Cayman R ist für die Rennstrecke gebaut und genauso alltagstauglich, wie nur möglich. So hält sich bei zurückhaltender Fahrweise auch der Kraftstoffverbrauch vornehm zurück. Weniger als 10 Liter sind möglich, aber nicht wirklich praxisnah. Denn wer cruisen will, greift zu anderen fahrbaren Untersätzen. Der Cayman R will gerockt werden. Und er rockt ohne Ende zurück. Metal pur, auch im Innenraum, der neben Alcantara in den Farben der Außenlackierung gehalten ist. Pure Sportlichkeit gepaart mit dem notwendigen Quäntchen Luxus, der in unseren Testwagen verbaut war. Klimaautomatik und Audioanlage sind im Cayman R normalerweise nicht an Bord. Und auch wenn wir bei den klangvollen Symphonien des R auf den Sound der Musik verzichten konnten, war es sehr angenehm bei den rund 35 Grad Außentemperatur während unserer Testphase ein kühles Lüftchen im Innenraum zu verspüren.Foto: D. Stanka
243 kW (330 PS) holten die Ingenieure aus dem 3,4-Liter-Boxer, der in Mittelmotorlage verbaut ist. 370 Nm werden auf kürzestem Wege auf die Hinterachse geleitet und mit dem in unserem Testwagen verbauten Doppelkupplungsgetriebe (PDK) flitzt der Cayman R in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei 280 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Aber auf die Höchstgeschwindigkeit kommt es beim Cayman R gerade mal auf der Döttinger Höhe an. Oder auf einer leer gefegten Autobahn.
	Die überragende Leistungsbereitschaft des rund 1,3 Tonnen schweren Sportlers lässt sich am besten auf Rennstrecken oder kurvenreichen Straßen erleben. Den perfekten Spagat zwischen auch mal Cruisen und es (fast immer) richtig krachen lassen, schafft das PDK mit sieben Gangstufen. Im Normalmodus wählt es den Gang, der den Spritverbrauch optimiert. Manuelles Eingreifen in die Schaltvorgänge ist jederzeit mit den Paddels am Lenkrad oder natürlich auch mit dem Ganghebel auf der Mittelkonsole möglich.
243 kW (330 PS) holten die Ingenieure aus dem 3,4-Liter-Boxer, der in Mittelmotorlage verbaut ist. 370 Nm werden auf kürzestem Wege auf die Hinterachse geleitet und mit dem in unserem Testwagen verbauten Doppelkupplungsgetriebe (PDK) flitzt der Cayman R in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei 280 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Aber auf die Höchstgeschwindigkeit kommt es beim Cayman R gerade mal auf der Döttinger Höhe an. Oder auf einer leer gefegten Autobahn. Die überragende Leistungsbereitschaft des rund 1,3 Tonnen schweren Sportlers lässt sich am besten auf Rennstrecken oder kurvenreichen Straßen erleben. Den perfekten Spagat zwischen auch mal Cruisen und es (fast immer) richtig krachen lassen, schafft das PDK mit sieben Gangstufen. Im Normalmodus wählt es den Gang, der den Spritverbrauch optimiert. Manuelles Eingreifen in die Schaltvorgänge ist jederzeit mit den Paddels am Lenkrad oder natürlich auch mit dem Ganghebel auf der Mittelkonsole möglich.Foto: D. Stanka Das 1.225,70 Euro teure Sport Chrono Plus Paket schöpft die strotzende Potenz des Cayman R weiter aus. Die gegenüber den anderen beiden Cayman eh schon später eingestellten Schaltpunkte zur besseren Nutzung des Drehzahlbandes werden mit diesem
Foto: D. Stanka
Foto: D. Stanka