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Hyundai i40 – Frische Winde aus Südkorea

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Die Offensive von Hyundai könnte man fast unheimlich nennen. Innerhalb weniger Jahre wurde aus dem südkoreanischen Konzern die Nummer 5 in der Hierarchie der Automobilhersteller weltweit. Hyundai verkaufte 2010 3,6 Millionen Autos, was einen Weltmarktanteil von 5,2 Prozent bedeutet. Nun dringt die Marke auch in Europa ins D-Segment vor, das in Nordamerika und Asien bereits sehr erfolgreich mit dem Sonata belegt ist. Der i40, ab Ende September in Deutschland erhältlich, soll Passat und Co. aufmischen.

Hyundai i40 – Frische Winde aus SüdkoreaFahrbericht von Dietmar Stanka

Die Offensive von Hyundai könnte man fast unheimlich nennen. Innerhalb weniger Jahre wurde aus dem südkoreanischen Konzern die Nummer 5 in der Hierarchie der Automobilhersteller weltweit. Hyundai verkaufte 2010 3,6 Millionen Autos, was einen Weltmarktanteil von 5,2 Prozent bedeutet. Nun dringt die Marke auch in Europa ins D-Segment vor, das in Nordamerika und Asien bereits sehr erfolgreich mit dem Sonata belegt ist. Der i40, ab Ende September in Deutschland erhältlich, soll Passat und Co. aufmischen.

Die Philosophie

Der i40

Die Ausstattungen

Fazit

Technische Daten: Hyundai i40 blue 1,7 CRDi Style

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe Hubraum: 1.685 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 100 kW (136 PS)/4.000 Max. Drehmoment: 330 Nm bei 2.000 – 2.500 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.770/1.815/1.470 in mm Radstand: 2.770 in mm Leergewicht: 1.570 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.120 kg Kofferrauminhalt: 557 – 1.731 l Bereifung: 205/60 R 16 Felgen: 7 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 10,6 Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h Tankinhalt: 70 l Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 4,7 Liter auf 100 km Preis: 29.390 Euro Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Nach rund 400 gefahrenen Kilometern können wir dem Hyundai i40 fast nur gutes bescheinigen. Das fahrerorientierte und ergonomisch sinnvoll gestaltete Cockpit überzeugt durch ein modernes Design und eine hochwertige Materialwahl. Platz ist in dem i40 fast ohne Ende. Der Kofferraum fasst 557 Liter, klappt man die im Verhältnis 60/40 teilbaren Rücksitze um, werden es 1.731 Liter. Empfehlenswert ist jedoch der Kauf der Einparkhilfe, die beim Comfort im Trend-Paket für 1.310 Euro erhältlich ist und bei Style und Premium sinnvollerweise serienmäßig verbaut ist. Die Sicht nach hinten ist durch die extrem breite C-Säule und das relativ kleine und trapezförmige Rückfenster eingeschränkt. Alles in allem ist der i40 ein gelungenes Auto mit einer überzeugenden Optik. So können die von Werner H. Frey, Geschäftsführer der Hyundai Deutschland GmbH angepeilten 8.000 Einheiten in 2012 locker erreicht werden.
Nach rund 400 gefahrenen Kilometern können wir dem Hyundai i40 fast nur gutes bescheinigen. Das fahrerorientierte und ergonomisch sinnvoll gestaltete Cockpit überzeugt durch ein modernes Design und eine hochwertige Materialwahl. Platz ist in dem i40 fast ohne Ende. Der Kofferraum fasst 557 Liter, klappt man die im Verhältnis 60/40 teilbaren Rücksitze um, werden es 1.731 Liter. Empfehlenswert ist jedoch der Kauf der Einparkhilfe, die beim Comfort im Trend-Paket für 1.310 Euro erhältlich ist und bei Style und Premium sinnvollerweise serienmäßig verbaut ist. Die Sicht nach hinten ist durch die extrem breite C-Säule und das relativ kleine und trapezförmige Rückfenster eingeschränkt. Alles in allem ist der i40 ein gelungenes Auto mit einer überzeugenden Optik. So können die von Werner H. Frey, Geschäftsführer der Hyundai Deutschland GmbH angepeilten 8.000 Einheiten in 2012 locker erreicht werden.Foto: D. Stanka
Durchaus großzügig und vor allem mit kompletten Sicherheitspaket wird der i40 als Comfort angeboten. Airbags, wohin man schaut. Einzig die Seitenairbags für die hinteren äußeren Plätze sind optional nur für Style und Premium vorbehalten. ABS, Berganfahr-Assistent, ESP sowie aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer ergänzen diese Linie vorbildlich. Erwähnenswert positiv: die serienmäßige Bluetooth-Schnittstelle für punktefreies Telefonieren.
	Der i40 Style schmückt sich mit Alu-Felgen und Klimaanlage wird durch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Anti-Beschlagregelung für die Windschutzscheibe ersetzt. Noch mehr Komfort findet sich im Premium-i40. In diesem Modell sitzt man auf bequemem Ledergestühl und rollt auf 17- statt 16-Zöllern. Verschiedene Ausstattungspakete ergänzen die Wünsche nach Individualisierung und können somit jedem i40 eine persönliche Note verleihen.
Durchaus großzügig und vor allem mit kompletten Sicherheitspaket wird der i40 als Comfort angeboten. Airbags, wohin man schaut. Einzig die Seitenairbags für die hinteren äußeren Plätze sind optional nur für Style und Premium vorbehalten. ABS, Berganfahr-Assistent, ESP sowie aktive Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer ergänzen diese Linie vorbildlich. Erwähnenswert positiv: die serienmäßige Bluetooth-Schnittstelle für punktefreies Telefonieren. Der i40 Style schmückt sich mit Alu-Felgen und Klimaanlage wird durch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Anti-Beschlagregelung für die Windschutzscheibe ersetzt. Noch mehr Komfort findet sich im Premium-i40. In diesem Modell sitzt man auf bequemem Ledergestühl und rollt auf 17- statt 16-Zöllern. Verschiedene Ausstattungspakete ergänzen die Wünsche nach Individualisierung und können somit jedem i40 eine persönliche Note verleihen.Foto: D. Stanka
Drei verschiedene Motoren mit vier Leistungsstufen stehen zum Start zur Verfügung. Der 1,6-Liter-Benziner in der Basisausstattung Comfort leistet 99 kW (135 PS) und kostet 23.390 Euro. Ein echter Kampfpreis, der aber spätestens mit den größeren Motoren und besseren Ausstattungsvarianten ausgehebelt wird. Der 2-Liter-Benziner, eine komplette Neuentwicklung, die bald auch in anderen Modellen des Konzerns eingebaut wird, leistet 130 kW (177 PS) und ist ausschließlich als Style oder Premium erhältlich. Kostenpunkt: 27.550 bzw. 31.140 Euro.
	Wir sind Ende August die beiden 1,7-Liter-Diesel gefahren, die mit 85 kW (116 PS) und 100 kW (136 PS) zu ordern sind. Was auch Sinn macht, entscheiden sich zumindest die Flottenkunden in diesem Segment hauptsächlich für Selbstzünder. Der schwächer motorisierte i40 kostet als Style 24.990 Euro, als Style 27.790 Euro und in der Variante blue 28.190 Euro. Die blue-Version, 400 Euro teurer, beinhaltet zusätzlich eine Start-Stopp-Automatik.
	Der im Moment stärkste Diesel, über einen rund 170 PS leistenden wird intensiv nachgedacht, liegt als Style bei 28.990 und als Premium bei 32.580 Euro. Auch für diesen Motor wird die blue-Variante für 400 Euro mehr angeboten, seltsamerweise aber nur in der mittleren Ausstattungslinie Style.
	Die Verbrauchswerte pendeln zwischen 6,4 bzw. 6,8 Litern bei den Benzinern und 4,6 bzw. 4,7 Litern bei den Diesel-Aggregaten. 4,3 bzw. 4,5 sollen es nur noch sein, wenn die blue-Version gewählt wird. Bei unseren Testfahrten, die teilweise über Autobahnen ohne Tempolimit führten, marschierte die Anzeige des Bordcomputers auch locker über die 8-Liter-Marke. Es kommt halt immer auf den sensiblen Einsatz des Gasfußes an.
Drei verschiedene Motoren mit vier Leistungsstufen stehen zum Start zur Verfügung. Der 1,6-Liter-Benziner in der Basisausstattung Comfort leistet 99 kW (135 PS) und kostet 23.390 Euro. Ein echter Kampfpreis, der aber spätestens mit den größeren Motoren und besseren Ausstattungsvarianten ausgehebelt wird. Der 2-Liter-Benziner, eine komplette Neuentwicklung, die bald auch in anderen Modellen des Konzerns eingebaut wird, leistet 130 kW (177 PS) und ist ausschließlich als Style oder Premium erhältlich. Kostenpunkt: 27.550 bzw. 31.140 Euro. Wir sind Ende August die beiden 1,7-Liter-Diesel gefahren, die mit 85 kW (116 PS) und 100 kW (136 PS) zu ordern sind. Was auch Sinn macht, entscheiden sich zumindest die Flottenkunden in diesem Segment hauptsächlich für Selbstzünder. Der schwächer motorisierte i40 kostet als Style 24.990 Euro, als Style 27.790 Euro und in der Variante blue 28.190 Euro. Die blue-Version, 400 Euro teurer, beinhaltet zusätzlich eine Start-Stopp-Automatik. Der im Moment stärkste Diesel, über einen rund 170 PS leistenden wird intensiv nachgedacht, liegt als Style bei 28.990 und als Premium bei 32.580 Euro. Auch für diesen Motor wird die blue-Variante für 400 Euro mehr angeboten, seltsamerweise aber nur in der mittleren Ausstattungslinie Style. Die Verbrauchswerte pendeln zwischen 6,4 bzw. 6,8 Litern bei den Benzinern und 4,6 bzw. 4,7 Litern bei den Diesel-Aggregaten. 4,3 bzw. 4,5 sollen es nur noch sein, wenn die blue-Version gewählt wird. Bei unseren Testfahrten, die teilweise über Autobahnen ohne Tempolimit führten, marschierte die Anzeige des Bordcomputers auch locker über die 8-Liter-Marke. Es kommt halt immer auf den sensiblen Einsatz des Gasfußes an.Foto: D. Stanka
Konsequent wurde der i40 in erster Linie als Kombi entwickelt. Auch wenn er im Spätherbst auch als Limousine kommt. Was aber bekanntlich bei Fahrzeugen dieser Klasse eher eine geringere Rolle spielt. Denn das D-Segment ist zu rund 85 Prozent ein Kombi-Segment. Praktisch nutzbare Fahrzeuge, die verschiedenen Zwecken dienlich sind. Der Familie genauso wie dem Freizeitsportler. Dem Geschäftsmann genauso wie der Außendienstler, der mit seiner Produktpalette unterwegs ist. So ist ein erklärtes Ziel von Hyundai, mit dem i40 die Flotten- und Geschäftskunden zu erobern. Denn etwa 50 Prozent dieser Fahrzeugkategorie werden in diesem Bereich verkauft.
Konsequent wurde der i40 in erster Linie als Kombi entwickelt. Auch wenn er im Spätherbst auch als Limousine kommt. Was aber bekanntlich bei Fahrzeugen dieser Klasse eher eine geringere Rolle spielt. Denn das D-Segment ist zu rund 85 Prozent ein Kombi-Segment. Praktisch nutzbare Fahrzeuge, die verschiedenen Zwecken dienlich sind. Der Familie genauso wie dem Freizeitsportler. Dem Geschäftsmann genauso wie der Außendienstler, der mit seiner Produktpalette unterwegs ist. So ist ein erklärtes Ziel von Hyundai, mit dem i40 die Flotten- und Geschäftskunden zu erobern. Denn etwa 50 Prozent dieser Fahrzeugkategorie werden in diesem Bereich verkauft.Foto: D. Stanka
Foto: D. Stanka