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Mercedes Cabriolet E250 CDI

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Mercedes-Benz Cabriolet E 250 CDI BlueEFFICIENCYFahrbericht von Dietmar Stanka

Das E-Klasse Cabriolet hat bei Mercedes-Benz eine lange Tradition. Bereits 1991 lieferten die Stuttgarter ein viersitziges Cabrio aus. Die neueste Generation, die seit März 2010 auf dem Markt ist, setzt die erfolgreiche Serie nahtlos fort. Wir fuhren über rund 1.000 Kilometer im nicht wirklich existenten Sommer 2011 den E 250 CDI. Mehr oder weniger offen, die wenigen Sonnenstunden optimal ausnützend. Aber auch geschlossen machte uns der Mercedes Spaß. Ein wesentlicher Grund: Das serienmäßige Akustik-Verdeck, welches ein ähnlich niedriges Geräuschniveau wie ein Stahldach bietet.

Schicker Auftritt

Motor und Fahrwerk

Fazit

Technische Daten: Mercedes-Benz Cabriolet E 250 CDI BlueEFFICIENCY

Motor: 4-Zylinder-Diesel Getriebe: Siebengang-Automatik 7G-Tronic Plus Hubraum: 2.143 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 150 kW (204 PS)/4.200 Max. Drehmoment: 500 Nm bei 1.600 – 1.800 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.698/1.786/1.402 in mm Radstand: 2.760 in mm Leergewicht: 1.825 kg Zul. Gesamtgewicht: 2.295 kg Kofferrauminhalt: 390 l, bei geöffnetem Dach 300 l Bereifung: 235/45 R17 Felgen: 7,5 x 17″ Leichtmetall Beschleunigung: 7,8 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h Tankinhalt: 66 l Kraftstoffverbrauch kombinierter Verkehr: 5,3 l auf 100 km Preis: 50.426,50 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Das E-Klasse-Cabriolet ist ein echtes Alltagsauto. Egal ob Sommer oder Winter, offen oder geschlossen. Das Gesamtpaket ist schlüssig und harmoniert auf eine gediegene Art und Weise. Zeigt auch, dass in diesem Segment ein festes Dach sinnlos ist. Auch weil der Kofferraum bei solchen Fahrzeugen mit geöffnetem Dach zum Handschuhfach mutiert. Bei der E-Klasse passen 390 Liter rein, ist das Verdeck unten, immerhin noch 300 Liter. Auch das ein Ausdruck der absoluten Alltagstauglichkeit.
Das E-Klasse-Cabriolet ist ein echtes Alltagsauto. Egal ob Sommer oder Winter, offen oder geschlossen. Das Gesamtpaket ist schlüssig und harmoniert auf eine gediegene Art und Weise. Zeigt auch, dass in diesem Segment ein festes Dach sinnlos ist. Auch weil der Kofferraum bei solchen Fahrzeugen mit geöffnetem Dach zum Handschuhfach mutiert. Bei der E-Klasse passen 390 Liter rein, ist das Verdeck unten, immerhin noch 300 Liter. Auch das ein Ausdruck der absoluten Alltagstauglichkeit.Foto: D. Stanka  
5,3 Liter soll der 250 CDI im Schnitt verbrauchen. So ganz haben wir diesen Wert nicht erreicht. Denn die 500 Nm Drehmoment verleiteten uns schon das ein oder andere Mal mehr auf die Tube zu drücken. So lagen unsere Testwerte bei rund 7 – 8 Litern. In Anbetracht der 150 kW (204 PS), die mehr als 1,8 Tonnen Leergewicht bewegen müssen, durchaus angemessen. Die Verbindung mit der 7G-Tronic Plus Automatik steht dem 250er besonders gut. Nicht dass wir schaltfaul wären, aber dieser Luxus sollte in einem Cabrio dieser Güte einfach vorhanden sein. 2.439,50 Euro kostet dieses Vergnügen im Gegensatz zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung. Das Fahrwerk ist einem Daimler angemessen. Eher etwas zu weich ausgelegt, lässt es  schnell gefahrene Kurven nicht wirklich zu. Da quietschen die Reifen und die Karosse drängt Richtung Straßenrand. Auf Landstraßen cruisen oder auf Autobahnen durchaus schnell unterwegs sein, passen dem E-Klasse-Cabriolet insgesamt besser ins Konzept.
5,3 Liter soll der 250 CDI im Schnitt verbrauchen. So ganz haben wir diesen Wert nicht erreicht. Denn die 500 Nm Drehmoment verleiteten uns schon das ein oder andere Mal mehr auf die Tube zu drücken. So lagen unsere Testwerte bei rund 7 – 8 Litern. In Anbetracht der 150 kW (204 PS), die mehr als 1,8 Tonnen Leergewicht bewegen müssen, durchaus angemessen. Die Verbindung mit der 7G-Tronic Plus Automatik steht dem 250er besonders gut. Nicht dass wir schaltfaul wären, aber dieser Luxus sollte in einem Cabrio dieser Güte einfach vorhanden sein. 2.439,50 Euro kostet dieses Vergnügen im Gegensatz zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung. Das Fahrwerk ist einem Daimler angemessen. Eher etwas zu weich ausgelegt, lässt es  schnell gefahrene Kurven nicht wirklich zu. Da quietschen die Reifen und die Karosse drängt Richtung Straßenrand. Auf Landstraßen cruisen oder auf Autobahnen durchaus schnell unterwegs sein, passen dem E-Klasse-Cabriolet insgesamt besser ins Konzept.Foto: D. Stanka
Die E-Klasse Limousine ist über sich hinausgewachsen. Coupé und Cabriolet folgen dagegen einer eigenen sportlich-eleganten Linie. Gerade mal die Frontpartie ähnelt dem viertürigen Pendant, die Seiten- und Heckansicht unterscheidet sich dagegen vehement. Das zeigt bereits ab der A-Säule, in der die wesentlich flacher liegende Frontscheibe integriert ist. Von der Seite betrachtet wird eine keilförmige nach oben führende Linie sichtbar, die im hinteren Bereich von einem ausgestellten Kotflügel betont wird. Innen ist der 250er ein echter Mercedes-Benz. Ergonomisch zum Fahrer ausgerichtete Bedienelemente und hohe Verarbeitungsqualität. Die verwendeten Materialien im Kunststoffbereich könnten allerdings ein bisschen höherwertiger ausfallen. Während sich die Passagiere auf bequemen Gestühl lümmeln, müssen sich auch die Insassen auf der Rückbank nicht über mangelnden Platz beschweren. Auch auf längeren Strecken lässt sich so zu Viert angenehm reisen. Für die nicht so hartgesottenen Cabriofahrer spendierte Mercedes das automatische Windschott AIRCAP. Ein bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h aus dem Frontscheibenrahmen ausfahrbarer Windabweiser. In Verbindung mit dem zwischen den Rücksitzen montierten Windschott entsteht so etwas wie ein Warmluftsee im Fahrgastraum. Für die vorne Sitzenden kann der Komfort weiter gesteigert werden. Der AIRSCARF bläst warme Luft in Hals und Nacken. Sinnvoll sind diese Investitionen im Cabriolet-Komfort-Paket, das für 1.249,50 Euro auf der Aufpreisliste steht.
Die E-Klasse Limousine ist über sich hinausgewachsen. Coupé und Cabriolet folgen dagegen einer eigenen sportlich-eleganten Linie. Gerade mal die Frontpartie ähnelt dem viertürigen Pendant, die Seiten- und Heckansicht unterscheidet sich dagegen vehement. Das zeigt bereits ab der A-Säule, in der die wesentlich flacher liegende Frontscheibe integriert ist. Von der Seite betrachtet wird eine keilförmige nach oben führende Linie sichtbar, die im hinteren Bereich von einem ausgestellten Kotflügel betont wird. Innen ist der 250er ein echter Mercedes-Benz. Ergonomisch zum Fahrer ausgerichtete Bedienelemente und hohe Verarbeitungsqualität. Die verwendeten Materialien im Kunststoffbereich könnten allerdings ein bisschen höherwertiger ausfallen. Während sich die Passagiere auf bequemen Gestühl lümmeln, müssen sich auch die Insassen auf der Rückbank nicht über mangelnden Platz beschweren. Auch auf längeren Strecken lässt sich so zu Viert angenehm reisen. Für die nicht so hartgesottenen Cabriofahrer spendierte Mercedes das automatische Windschott AIRCAP. Ein bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h aus dem Frontscheibenrahmen ausfahrbarer Windabweiser. In Verbindung mit dem zwischen den Rücksitzen montierten Windschott entsteht so etwas wie ein Warmluftsee im Fahrgastraum. Für die vorne Sitzenden kann der Komfort weiter gesteigert werden. Der AIRSCARF bläst warme Luft in Hals und Nacken. Sinnvoll sind diese Investitionen im Cabriolet-Komfort-Paket, das für 1.249,50 Euro auf der Aufpreisliste steht.Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka