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Mercedes-Benz SLK 200 – Slim fit

Mittwoch, 18. Mär. 2015

Es ist vollbracht. Der neue SLK tritt nicht nur selbstbewusst in die Fußstapfen seines Ur-Vorgängers 190 SL, sondern zeigt sich endlich auch sehr maskulin. Zugegeben, uns kamen die beiden ersten Generationen des SLK immer sehr feminin vor. Was unser Bild bestätigte, war und ist die Vielzahl an Damen hinter dem Steuer dieser Roadster. Der aktuelle SLK bekam dagegen eine Front angepasst, die ihn als dynamischen und äußerst progressiven Vertreter seiner Art identifiziert.

Mercedes-Benz SLK 200 – Slim fitFahrbericht von Dietmar Stanka

Es ist vollbracht. Der neue SLK tritt nicht nur selbstbewusst in die Fußstapfen seines Ur-Vorgängers 190 SL, sondern zeigt sich endlich auch sehr maskulin. Zugegeben, uns kamen die beiden ersten Generationen des SLK immer sehr feminin vor. Was unser Bild bestätigte, war und ist die Vielzahl an Damen hinter dem Steuer dieser Roadster. Der aktuelle SLK bekam dagegen eine Front angepasst, die ihn als dynamischen und äußerst progressiven Vertreter seiner Art identifiziert.

Design und Ausstattung

Leistung und Fahrwerk

Fazit

Technische Daten: Mercedes-Benz SLK 200 BlueEFFICIENCY

Motor: 4-Zylinder-Benziner Getriebe: Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS Hubraum: 1.796 ccm Leistung in kW/PS bei xy U/min: 135 kW (184 PS)/5.250 Max. Drehmoment: 270 Nm bei 1.800 – 4.600 Umdrehungen pro Minute Länge/Breite/Höhe: 4.134/1.810/1.301 in mm Radstand: 2.430 in mm Leergewicht: 1.470 kg Zul. Gesamtgewicht: 1.785 kg Kofferrauminhalt: 235 l Bereifung: 205/55 R16 Felgen: 6,5 x 16″ Leichtmetall Beschleunigung: 7,0 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h Tankinhalt: 60 l Kraftstoffverbrauch kombinierter Verkehr: 6,1 l auf 100 km Preis: 41.102,60 Euro inkl. MwSt. Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München

Spaß pur im SLK. Der flotte Roadster bereitet viel Freude und überzeugt mit einer herausragenden Fahrdynamik. Flottes um die Ecken zirkeln oder das typische Cruisen. Der SLK punktet in faktisch allen Disziplinen und setzt in dieser Klasse neue Maßstäbe. Dass wir den durchschnittlich von Mercedes angegebenen Spritverbrauch nicht erreicht haben, steht auf einem anderen Blatt Papier. Das sportliche Fahren macht eben doch mehr Spaß, als langsames gleiten.
Spaß pur im SLK. Der flotte Roadster bereitet viel Freude und überzeugt mit einer herausragenden Fahrdynamik. Flottes um die Ecken zirkeln oder das typische Cruisen. Der SLK punktet in faktisch allen Disziplinen und setzt in dieser Klasse neue Maßstäbe. Dass wir den durchschnittlich von Mercedes angegebenen Spritverbrauch nicht erreicht haben, steht auf einem anderen Blatt Papier. Das sportliche Fahren macht eben doch mehr Spaß, als langsames gleiten.Foto: D. Stanka  
Drei Modelle stehen im Moment zur Verfügung. Der SLK 350 BlueEFFICIENCY holt als stärkster Vertreter 225 kW (306 PS) aus seinem V6 mit 3,5 Litern Hubraum. Der SLK 250 BlueEFFICIENCY leistet 150 kW (204 PS) und unser Testwagen, der SLK 200 BlueEFFICIENCY 135 kW (184 PS). Die beiden Letztgenannten sind 1,8-Liter-Vierzylinder, die besonders auf Sparsamkeit getrimmt wurden und nur 6,1 respektive 6,2 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen sollen. Alle Motoren sind mit dem ECO-Start-Stopp-System ausgestattet, dass blitzschnell reagiert.
	Die beiden vorgenannten Werte beziehen sich auf die Ausstattung mit dem 7G-TRONIC PLUS Getriebe. Eine Siebengangautomatik, die auch mit den Paddels am Lenkrad bedient werden kann. Unser SLK 200 hatte dieses harmonisch abstimmte Schaltwerk optional an Bord, der 250er ist damit serienmäßig ausgerüstet. Erstaunlich fanden wir die Leistungsentfaltung der gerade einmal 184 PS in dem 1.470 kg schweren Roadster.
	In den unteren Drehzahlbereichen fühlte sich der 1,8-Liter etwas zugeschnürt an. Als ob nichts wirklich vorwärts gehen würde. Aber gemach. Denn genau diese Zugeschnürtheit sorgt für sparsames Fahren in niedrigen Drehzahlbereichen. Einen Kickdown oder ein entsprechendes Herunterschalten später, entfaltete der 200er eine ihm nicht zuzutrauende Kraft. Der dabei entstehende Sound geht schon in Richtung markig und kernig und bei den Schaltvorgängen rotzt er zudem herrlich aus dem Auspuff. Das gesamte Drehzahlband lässt sich zudem mit einem Knopfdruck aktivieren. Dann erscheint der Buchstabe S anstatt E im Display und aus dem ruhigen Gleiter wird ein Sportgerät.
	Wer Roadsterfahren im Cruisingmodus bevorzugt und nur ab und an die Sau raus lassen will, ist mit dem SLK 200 bestens bedient. Noch dazu weil er mit 38.675 Euro fast 6.000 Euro günstiger ist, als sein 20 PS stärkerer Bruder. Und für diese Differenz so einiges an Sonderausstattung wie zum Beispiel die Siebengangautomatik angeschafft werden kann.
Drei Modelle stehen im Moment zur Verfügung. Der SLK 350 BlueEFFICIENCY holt als stärkster Vertreter 225 kW (306 PS) aus seinem V6 mit 3,5 Litern Hubraum. Der SLK 250 BlueEFFICIENCY leistet 150 kW (204 PS) und unser Testwagen, der SLK 200 BlueEFFICIENCY 135 kW (184 PS). Die beiden Letztgenannten sind 1,8-Liter-Vierzylinder, die besonders auf Sparsamkeit getrimmt wurden und nur 6,1 respektive 6,2 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen sollen. Alle Motoren sind mit dem ECO-Start-Stopp-System ausgestattet, dass blitzschnell reagiert. Die beiden vorgenannten Werte beziehen sich auf die Ausstattung mit dem 7G-TRONIC PLUS Getriebe. Eine Siebengangautomatik, die auch mit den Paddels am Lenkrad bedient werden kann. Unser SLK 200 hatte dieses harmonisch abstimmte Schaltwerk optional an Bord, der 250er ist damit serienmäßig ausgerüstet. Erstaunlich fanden wir die Leistungsentfaltung der gerade einmal 184 PS in dem 1.470 kg schweren Roadster. In den unteren Drehzahlbereichen fühlte sich der 1,8-Liter etwas zugeschnürt an. Als ob nichts wirklich vorwärts gehen würde. Aber gemach. Denn genau diese Zugeschnürtheit sorgt für sparsames Fahren in niedrigen Drehzahlbereichen. Einen Kickdown oder ein entsprechendes Herunterschalten später, entfaltete der 200er eine ihm nicht zuzutrauende Kraft. Der dabei entstehende Sound geht schon in Richtung markig und kernig und bei den Schaltvorgängen rotzt er zudem herrlich aus dem Auspuff. Das gesamte Drehzahlband lässt sich zudem mit einem Knopfdruck aktivieren. Dann erscheint der Buchstabe S anstatt E im Display und aus dem ruhigen Gleiter wird ein Sportgerät. Wer Roadsterfahren im Cruisingmodus bevorzugt und nur ab und an die Sau raus lassen will, ist mit dem SLK 200 bestens bedient. Noch dazu weil er mit 38.675 Euro fast 6.000 Euro günstiger ist, als sein 20 PS stärkerer Bruder. Und für diese Differenz so einiges an Sonderausstattung wie zum Beispiel die Siebengangautomatik angeschafft werden kann.Foto: D. Stanka  
Lange Haube, kurzer Hintern, dazwischen ein maßgeschneidertes Cockpit. Und fertig ist ein Roadster. Klingt einfach, ist es aber nicht. Mercedes hat mit dem SLK einen Spagat geschafft, der die Tradition mit der Moderne verbindet. Bereits erwähnt, findet der 190 SL mit seiner Traumfigur ebenso Einzug in das Design des neuen SLK, wie der SLS AMG oder der neue CLS. Der dominante Kühlergrill, der fast die ganze Fahrzeugbreite einnimmt ist dafür ebenso verantwortlich, wie die Lüftungsgitter an den vorderen Kotflügeln und das Heck mit den LED-Leuchten.
	Slim fit ist im Innenraum angesagt. Hineinschlupfen und sich wohlfühlen. Der SLK passt wie der berühmte Maßanzug oder das Prêt-à-porter-Kleid. Voraussetzung ist, wie in der Mode auch, die richtige Figur der Insassen. Das Interieur ist klar und deutlich strukturiert. Nicht verspielt, eher aufgeräumt und doch emotional. Es ist alles an einem Platz positioniert, wo es intuitiv vermutet wird. Über die Verarbeitung sollte man bei einem Automobil mit Stern nicht reden müssen, es ist einfach so, wie erwartet Spitzenklasse.
	Ein besonderes Augenmerk sollte der geneigte Käufer eines SLK auf das Dach richten. Die Basis bildet ein in Wagenfarbe lackiertes Dach. Alternativ steht ein Panorama-Variodach mit dunkel getöntem Glas zur Wahl. Die interessante Variante ist jedoch das Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL. Dieses lässt sich auf Knopfdruck entweder hell oder dunkel schalten. Im ersten Modus ist es fast komplett durchsichtig, im zweiten blockt es die Sonne und verhindert das Aufheizen des Innenraums.
Lange Haube, kurzer Hintern, dazwischen ein maßgeschneidertes Cockpit. Und fertig ist ein Roadster. Klingt einfach, ist es aber nicht. Mercedes hat mit dem SLK einen Spagat geschafft, der die Tradition mit der Moderne verbindet. Bereits erwähnt, findet der 190 SL mit seiner Traumfigur ebenso Einzug in das Design des neuen SLK, wie der SLS AMG oder der neue CLS. Der dominante Kühlergrill, der fast die ganze Fahrzeugbreite einnimmt ist dafür ebenso verantwortlich, wie die Lüftungsgitter an den vorderen Kotflügeln und das Heck mit den LED-Leuchten. Slim fit ist im Innenraum angesagt. Hineinschlupfen und sich wohlfühlen. Der SLK passt wie der berühmte Maßanzug oder das Prêt-à-porter-Kleid. Voraussetzung ist, wie in der Mode auch, die richtige Figur der Insassen. Das Interieur ist klar und deutlich strukturiert. Nicht verspielt, eher aufgeräumt und doch emotional. Es ist alles an einem Platz positioniert, wo es intuitiv vermutet wird. Über die Verarbeitung sollte man bei einem Automobil mit Stern nicht reden müssen, es ist einfach so, wie erwartet Spitzenklasse. Ein besonderes Augenmerk sollte der geneigte Käufer eines SLK auf das Dach richten. Die Basis bildet ein in Wagenfarbe lackiertes Dach. Alternativ steht ein Panorama-Variodach mit dunkel getöntem Glas zur Wahl. Die interessante Variante ist jedoch das Panorama-Variodach mit MAGIC SKY CONTROL. Dieses lässt sich auf Knopfdruck entweder hell oder dunkel schalten. Im ersten Modus ist es fast komplett durchsichtig, im zweiten blockt es die Sonne und verhindert das Aufheizen des Innenraums.Foto: D. Stanka  
Foto: D. Stanka
Foto: D. Stanka